Beiträge von Kashim

    Hallo zusammen,


    nach längerer Zeit poste ich mal wieder ein MOC.

    Für den STEM-Contest bei Lego Ideas habe ich ein zu meinem Job passendes MOC gebaut, das es leider nicht bis ins Fanvoting geschafft hat. Das Thema hierbei ist, was sich alles so im Boden befindet, oder befinden kann.

    Beruflich habe ich mit exakt diesem Thema täglich zu tun, wenn auch eher für die Frage was man noch alles hinzufügen könnte.
    Ich mache es mir an dieser Stelle einfach, und füge einfach meine Beschreibung von Lega Ideas ein:


    Zitat

    In the field of underground construction many, if not all of the "STEM"-topics, are featured.On the one side you have your naturally given conditions, such as trees, the layers of soil and the glacial erratic rocks. On the other side you have man-made objects, such as sewerage, streets and cables.
    But as soon as you reach the topic of building and securing excavation sites the topics of engineering, mathematics and science get really advanced.


    I tried to feature as many of these topics in this small space as possible. Included are:

    • a tree and its roots
    • street with layers
    • a drain connected to a sewerage pit
    • a sewerage drain as well as cables under the street
    • layers of soil
    • a solider pile wall
    • an anchor keeping the wall from drifting away
    • glacial erratic rocks


    I hope you have as much joy looking at this build as I had creating it!


    What's in the ground 1 by Kashim K, auf Flickr


    What's in the ground 2 by Kashim K, auf Flickr


    What's in the ground 3 by Kashim K, auf Flickr


    What's in the ground 4 by Kashim K, auf Flickr



    Ich hoffe wie gesagt, dass es euch gefällt und freue mich über jede Rückmeldung! :D



    Mit freundlichen Grüßen

    Kashim

    Und auch von meiner Seite herzlichen Glückwunsch an die Gewinner, und viele Dank noch Mal an das Orga-Team!


    Und, was man auch nicht vergessen darf, herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmer. Es gibt einige Namen die mir mehrfach sehr positiv aufgefallen sind ,und auf keiner einzigen Liste sind. Die Vielfalt der Bauwerke war es, dir mir so viel Spaß gemacht hat, und die den Wettbewerb so besonders gemacht hat. Und oft waren es die Kleinigkeiten und Anspielungen, die man auf den ersten Blick kaum wahrnehmen konnte, die die MOCs wirklich besonders gemacht haben. Ich freu mich schon auf die nächste Runde, und all die tollen Bauten die sie mit sich bringen wird!


    Mit freundlichen Grüßen

    Kashim

    Wirklich ein sehr schönes MOC!

    Eine süße, kleine Szene, vollgepackt mit Details und Leben.

    Die Farbkomposition gefällt mir sehr gut, die Pink-Töne lockern die Szene gut auf, und die verschiedenen Farbfacetten helfen, dass es sich trotz der starken Farbe natürlich anfühlt.

    Insgesamt gefällt mir die Nutzung von alten Elementen, den vielen Drucken (Paradisa-Palme :love:) und Stickern sehr gut. Und die kleinen Eigen-Korrekturen an der Minifigur geben dem ganzen einen Charme, den ich so schon lange nicht mehr gesehen habe.


    Je länger ich mir das gebaute angucke, desto mehr verliere ich mich darin. Wiklich sehr sehr hübsch, und etwas ganz besonderes!
    Jetzt habe ich Lust auch so eins zu bauen :D


    Liebe Grüße

    Kashim

    Extrem gut gemacht!

    Ich liebe diese Maske, auf der Basis ein Bionicle in "voller" Größe wäre echt mal ne coole Idee :)

    Ein wirklich würdiger Abschluss, für insgesamt sehr starke Olympics von dir


    Mit freundlichen Grüßen

    Kashim

    Hallo zusammen,

    und für ein letztes Mal dieses Jahr darf ich einen Beitrag für die RogueOlympics vorstellen:



    Thema 8: Ikonen

    Name des Bauwerks: "Chilling Thunder"


    Eine ikone ist eine Heiligendarsellung, in der weitergefassten Definition kann es jedoch auch jede andere "herausstechende" Person sein. Nach relativ kurzer Überlegungsdauer habe ich mich für Johnny Thunder entschieden, in meinen Augen wohl "DIE" Lego-Eigenkreation was Charaktere angeht. Ich beginne diesmal mit dem Bild, und verliere danach mehr Worte:


    Chilling Thunder by Kashim K, auf Flickr


    Zu sehen ist Johnny an einem ruhigen Tag, der nach seinen vier großen Abenteuern spielt. Er hat alles geschafft, ist eine Ikone der Entdecker-Szene geworden, und hat durch das vierte Abenteuer sogar den eventuell sehr ähnlich anmutenden Kollegen Indiana Jones überholt (der nach wie vor nur drei ernstzunehmende Filme hat, und eine komische Fanfiction mit Aliens).


    Hinter ihm steht all das, was er sich erkämpft hat (von links nach rechts):

    - aus Ägypten den Rubin Re-Gou, den Kopfschmuck des Pharaos, eine Karte und ein kleiner Obilisk

    - aus dem Amazonas eine Maske die dem Federschmuck Achu's ähnelt und eine der vielen Spinnen

    - von der Dino-Insel einen kleinen Dino. Auf seinem Schreibtisch betrachtet er gerade außerdem ein altes Foto aus der Zeit

    - aus dem Orient eine Statue und ein Scimitar

    Dazu kommen weitere Kleinigkeiten wie seine Ausrüstung, Sam's Säbel, Kisten und Bücher.


    Bautechnisch ist nichts all zu auffälliges verbaut. Hinter den drei großen Baseplates sind 12 Teile darauf verwendet die Platten stabil in richtigen Winkel zu halten. Auf der Vorderseite der Platten sind diverse Regale mit 2x2-Brackets mit 1x2-er Grundfläche umgesetzt. Die Bücher werden durch die Verwendung von zwei Braunen 1x2 Plate modified with Doorrail in einem passenden Abstand zur Rückwand gehalten. Der Schnabel der Maske ist auf einer 1x2 Plate modified in gelb angewinkelt, un etwas mehr Räumlichkeit zu erreichen. Die Schreibtischlampeist der einzige Balanceakt dieses Bauwerks, die Kuppel auf dem Dorn/Zahn zu balancieren war auf Dauer schon nervig :D

    Das lässig auf dem Tisch abgelegte Bein war das Erste was mir in den Kopf kam, Tisch und Stuhl sind dementsprechend passend darum entstanden. Der Stuhl ist leider fast nicht zu sehen, dabei bin ich mit diesem tatsächlich sehr zufrieden. Naja, das kann man ja bestimmt später mal recyclen.


    Das Teilelimit war ein dauerhafter Begleiter. Schlussendlich bin ich aber exakt beim passenden Endergebnis angekommen.


    Und damit sind die RogueOlympics für mich vorbei. Ich habe die acht Runden durchgehalten, und bin auch mit allen Bauten zufrieden. Vor allem aber hatte ich Spaß die Ideen und genialen Umsetzungen aller anderen Teilnehmer zu sehen. Es ist schade, dass es "schon" wieder vorbei ist. Naja, etwa 30 Bauwerke kommen Stand jetzt ja noch auf uns zu :)



    Mit freundlichen Grüßen

    Kashim

    Das Thema ist mir zwischenzeitlich auch kurz durch den Kopf geschossen, aber mir persönlich war es zu schwer, da war ich froh mich schon anderweitig entschieden zu haben.

    Gute Entscheidung, denn deine Umsetzung ist perfekt geworden! Die Glaspanele sorgen für einen super Effekt, und das Ganze ist wirklich sehr stimmig zur Vorlage geworden. Ich kann nicht an eine Sache denken, die besser sein könnte!


    Mit freundlichen Grüßen

    Kashim

    Hallo zusammen,


    für ein vorletztes Mal diese Jahr darf ich einen Beitrag präsentieren:



    Thema 7: Begegnung

    Name des Bauwerks: "Rätsel im Dunkeln"


    Typischerweise springe ich von Thema zu Thema, und tue mich mit einer Entscheidung wirklich schwer. Dieses Mal nicht. Sonntag Abend habe ich den ersten Hobbit-Teil geschaut, zeitgleich war ich in den letzten Seiten des Simarillions (frisch im dritten Zeitalter). Da kam dann am Montag bei dem Wort "Begegnung" genau eine Szene in meinen Kopf, die wohl wichtigste Begegnung Mittelerdes, von zweien der wohl unscheinbarsten Lebewesen. Bilbo Beutlin, ein Hobbit aus dem Auenland, trifft auf die Kreatur Gollum, und hält es aus irgendeinem Grund für eine kluge Idee ihm seinen kompletten Namen und Adresse samt Postleitzahl zu nennen.


    Nun war natürlich die Frage welchen Moment genau aus welcher Version ich darstellen will. Im Buch kommt Gollum einfach über den See zu Bilbo gepaddelt, und Bilbo ist verängstigt. Im Film schleicht Gollum sich an ihn heran, nachdem Gollum direkt davor einen Ork getötet hat. Die Wahl war für mich einfach, die zweite Szene sollte es sein.

    Glücklicherweise habe ich beide Figuren, Bilbo und Gollum, aus dem Set "79000 - Riddles for the Ring". Dieses Set hat 98 Teile. Kurz, sehr kurz war ich versucht das Set einfach wieder aufzubauen und so einzureichen. Aber dieser Impuls hat natürlich nicht gewonnen, und ich habe mich entschieden der Szene Raum zu schaffen. Das Boot wollte ich nicht, der Fokus sollte auf den Figuren liegen. Die Gesichtsausdrücke der beiden passten gllücklicherweise perfekt, fast so als ob diese beiden Figuren exakt für diese Szene hergestellt worden waren (Ironie off). Und so entstand diese Szene:


    Rätsel im Dunkeln by Kashim K, auf Flickr


    Hier war es mir wichtig viel Raum mit wenig Teilen zu umbauen, und möglichst viel Tiefe zu generieren. Gleichzeitig sollte aber insbesondere der Bereich um die Figuren gut ausgebaut sein. Am Ende hätte ich die Szene für das gleiche Bild auch mit ca. 70% der Teile umsetzen können. Da ich den vollen Anblick aber gerne zeigen will gibt es hier eine kleine "Gesamtaufnahme:

    Hier kann man auch erkennen, das ich vor allem "organik" in mein Gebirge bringen wollte. So wenig wie möglich sollte grade sein, alles was ging wurde angewinkelt. Insbesondere beim Felsen auf dem Gollum steht bin ich happy damit, da Gollum so deutlich aktiver und aggressiver wirkt. Das sieht man auch in meiner Teileliste, 16 Teile sind für SNOT-Elemente verwendet. Abgesehen davon denke ich spricht das Bild für sich.


    Das Teilelimit war kein großes Problem. Ich habe beim Bauen brav Strichliste geführt, und sicherheitshalber noch unter 100 aufgehört. Es war klug mir nicht zu vertrauen, denn ich habe mich um ein Teil verzählt beim bauen :D



    Tja, und damit bleibt nur noch eine Runde. Dieser Bau gefällt mir (von meinen Beiträgen) bis jetzt am besten, und ich hoffe ihr mögt es auch!



    Mit freundlichen Grüßen

    Kashim

    Hammer Bauwerk! Ich liebe vor allem wie absurd ausdrucksstark die Figur "nur" durch den Lenker wird!

    Wirklich sehr schönes Gesamtbild :)


    Liebe Grüße

    Kashim

    Hallo zusammen,


    hiermit stelle ich meinen Beitrag für Runde 6 vor:



    Thema 6: Wild

    Name des Bauwerks: "Wo die Wilden Kerle wohnen"


    Ich musste beim Wort "wild" überraschend lange überlegen. Ideen wie "Wild Wild West" hatte ich wegen der Dopplung des Wortes im Kopf, da ich aber keinen Bezug zu dem Film habe (und in der Zwischenzeit jemand anderes bereits einen Hammer Beitrag gebaut hat ;) ) habe ich das dann direkt verworfen. Zwischenzeitlich habe ich alle meine Lieblings-Filme in Verbindung mit dem Wort "wild" bei Google eingegeben, aber das hat (nicht wirklich überraschender Weise) leider zu keinem tollen Ergebnis geführt. Und dann gab es da noch diese dummen Wörter, die sich immer wiederholt haben. In meinem Kopf haben sich "Die Wilde 13" und "Die Wilen (Fußball-)Kerle" immer wieder wiederholt. Beides habe ich für mich für diese Runde ausgeschlossen, aber dadurch kam mir immerhin der Gedanke: "Wow, in meiner Kindheit war wirklich alles wild". Und darauf folgten mehr Gedanken, und auf ein Mal kam mir das Bilderbuch "Wo die Wilden Kerle wohnen" wieder in den Kopf. Ich habe dieses Buch als Kind recht gerne gelesen, auch wenn ich mich so überhaupt nicht mit der Hauptfigur identifizieren konnte. Ich mag ihn immer noch nocht. ABER die Monster waren cool. Tja, Entscheideung (endlich) gefallen.


    Wo die wilden Kerle wohnen by Kashim K, auf Flickr


    Ich wollte vor allem "DAS" Monster bauen, an das ich immer gedacht habe. Und es sollte froh sein, nicht verängstigt wie auf manchen Bildern (auch wenn ich verstehen kann, dass das für die Story passt).Als ich den Kopf fertig hatte wusste ich das mein Plan, ein zweites zu bauen, absolut unmöglich war. 40 Teile alleine im Kopf, das kann ja heiter werden. Ich habe mich dann erst mal entschieden Arme und Beine sehr dünn zu gestalten, aber alles weitestgehend in Proportion zueinander zu halten. Das Monster siehtr von hinten zugegeben ungeheuerlich aus. Nichts verkleidet, und 2 türkisene 1x8er, die als Gegengewicht zum Körper der vor der Beinachse steht dienen. Aber hey, es steht, und das sogar nur auf einem Bein!

    Der Junge wurde als allererstes gebaut. Im Buch trägt er ein Wolfskostüm, ich persönlich habe es aber immer als weißes Tierkostüm angesehen. Ergibt dann weniger Sinn mit der Story, klar, aber die war mir vor 20 Jahren schon egal. Also, was tun? Hasenkostüm! Damit wird auch nebenbei noch ein Twist auf das Originalmaterial eingebunden, denn so ist der Junge vom Jäger zur Beute geworden. Der Schwanz besteht aus zwei Taucherflossen und einem Wasserhahn, eine Dritte Flosse dient dem sicheren Stand und wurde in der Nachbearbeitung entfernt.


    Das Teilelimit war eine Qual, aber es hat geklappt. Konstantes Zählen und zu viele Kompromisse haben es möglich gemacht:


    So, das war es. Ich hoffe jetzt mal wieder auf Kommentare, Kritik und Annekdoten zu dem Buch ;)



    Mit freundlichen Grüßen

    Kashim

    This little guy turned out great!

    The perfect combination out of round and angular slopes to make him look alive, but "videogame-esque" :D

    And a special praise for the kunai. We had several support-structures in the Olympics so far, but in my opinion none was hidden/incorporated as good as this one!


    Best regards

    Kashim

    Hallo zusammen,


    ich denke der Titel braucht einiges an Erklärung, dann ergibt das hoffentlich alles Sinn :D



    Thema 5: Ketten

    Name des Bauwerks: "Hut braucht eine Umarmung"


    Ich kam relativ schnell darauf, dass ich keine "Ketten" in dem SInne einbauen will, sondern gucken will wie ich sinnvoll abweichen kann. Bei "Ketten" kam mir ziemlich schnell "Kettenreaktion" in den Kopf. Und beim Wort "Kettenreaktion" die "Rube-Goldberg-Maschine". Einfach gesagt ist das eine Maschine die unnötig kompliziert ist für ein banales Ergebnis. Und warum war mir dieses Wort so präsent? Weil in "Harry Podcast Folge 10: Hut braucht eine Umarmung" das Konzept der Rube-Goldberg-Maschine näher erklärt wird.

    Für die Wahl der Häuser in Hogwarts gab es zunächst viele verschiedene Ansätze (neben dem lebendigen Hut, der 364 Tage im Jahr alleine in Dumbledores Schrank liegt), unter anderem solch eine Maschine. Und Coldmirror geht so weit in ihrem Podcast ihre Vorstellung einer solchen Maschine zu erklären (ab 8:00min).

    Jetzt sollte man vielleicht dazu sagen, dass ich diese Folge wirklich über 10 Mal gehört habe, sonst wäre das Bild und die Erinnerung in meinem Kopf nicht so klar gewesen. Also gut, ein geeigneter Moment um einen kleinen Tribut an diese tolle Podcast-Reihe zu zollen:


    Hut braucht eine Umarmung by Kashim K, auf Flickr


    Wichtig war mir alle beschriebenen Elemente einzufangen. Schalter, Murmel, Maschine, Dominos, Ei, Huhn, Körner, Knopf, Murmel, Wahl der Häuser. Danach habe ich mit den dann noch verfügbaren ca. 40 Teile die Elemente näher ausgeschmückt (vor allem die Maschine mit den Zahnrädern), und einen Hintergrund errichtet. Die Bautechniken sind nicht das Auffälligste, aber grade mit der Box und ihrer Konstruktion (inklusive Boxhandschuh) bin ich doch recht zufrieden.

    Da ich dauerhaft Teile gezählt habe hatte ich an der Stelle kein großes Problem, die Steine gehen genau auf. Zur Not hätte ich einen Korn weglassen müssen :D


    Ich bin wieder sehr zufrieden mit dem Gedankenprozess, der in sich eine ziemliche Kettenreaktion war diese Woche :D
    Na dann, ich freue mich wie immer schon auf die nächste Woche!



    Mit freundlichen Grüßen

    Kashim

    ... is just a yellow lemon tree.


    Und in diesem Sinne:


    Thema 4: Garten

    Name des Bauwerks: "And all that I can see..."


    Beim Thema Garten ist mir vieles durch den Kopf gegangen. Aber vor allem, dass ich nicht wirklich einen habe. Aktuell habe ich einen 2m² großen Balkon. Das dort von mir gebaute Hochbeet wartet aber bereits seit zwei Jahren darauf, dass ich endlich mal etwas dort reinpflanze. Mein heißer Tipp ist, dass es auch dieses Jahr vergeblich weiter warten wird :D

    Und dennoch, so ein Balkon ist auch ein kleienr Garten, vor allem wenn man keine Alternative hat. Wenn man sich dort Abends zur Entspannung ein, zwei Stunden mit einem leckeren Getränk hinsetzt, dann reicht einem ja sogar ein kleines bisschen Grün (das aktuell bei mir die Bäume im Innenhof sind) ...


    And all that I can see... by Kashim K, auf Flickr


    Ich habe diese Runde auf Grund des Liedes mit dem Zitronenbaum angefangen, und schnell gemerkt, dass ich noch Teile habe um gut zu expandieren. Deshalb habe ich mich zunächst an ein Geländer gemacht, und dann noch eine Person die das Ganze genießen kann hinzugefügt.

    Die Bautechniken im Baum selber sind eher unspektakulär. Der Blumentopf nutzt gesnottete Mason-Bricks, in deren Rillen sich bei dem Abstand perfekt Platten einschieben lassen. Die drei Gummibänder dienen rein der Optik. Am Stuhl wollte ich umbedingt mal einen Haufen seltsamer Teile verbauen (grüne Wolverine-Klauen, ein Disc von Exoforce, ...), und da er im fertigen Bild nur verschwommen ist habe ich ihn als "die Bautechnik ist cool, die Optik ist da fast zweitrangig" eingestuft.
    Vor einem halben Jahr habe ich fünf Bräute und Bräutigamme bei Lego gekauft (250 Teile für 7,50€, das war fair), hier konnte ich endlich mal die vielen Brillen sinnvoll verwenden.


    Das Bild ist auf meinem Balkon entstanden, ich wünschte der wäre tatsächlich so groß wie der Balkon meiner Sigfig auf diesem Bild :D


    Das Teilelimit war nicht all zu hart diese Runde, ich habe sogar immer weiter ergänzen können



    Es hat wieder großen Spaß gemacht, und ich bin gespannt auf Runde 5!



    Mit freundlichen Grüßen

    Kashim

    ... but man, I am bad at math.


    Oder, wie man es im Deutschen frei übersetzt sagen würde: Das Risiko war genau berechnet, nur leider bin ich schlecht im Rechnen.



    Thema 2: Risiko

    Name des Bauwerks: "The risk I took was calculated..."


    Beim Wort "Risiko" kamen mir viele Dinge in den Kopf, vom Brettspiel bis hin zu eigenen Wagnissen. Was aber wirklich in meinem Kopf hängen geblieben ist war der selbstironische Satz: "The risk I took was calculated, but man, I am bad at math." Diesen habe ich zum ersten Mal hier gesehen, und er hat sich so sehr in mein Hirn eingebrannt, dass ich mich auch Jahre später noch daran erinnert habe. Also gut, der Titel war gewählt. Jetzt musste nur noch ein Bauwerk her das dazu passt.

    Für mich heißt dieser Titel genauer, dass irgendwas nicht läuft. Irgendwas, das vermeidbar gewesen wäre. Und am besten, irgendwas das nur einen selbst betrifft. Wie ich bereits in meinem einzigen Beitrag zu den RogueOlympics 2021 erwähnt habe bin ich Turner. Als solcher habe ich Unmengen an Stürzen hinter mir, alle davon selbst verschuldet, und einige sehr gewagt. Im Turnsport gibt es meistens den einen Punkt, ab dem man sich nicht weiter vorbereiten kann. Ab da muss man durchziehen und hoffen. Oder, wie es bei den Simpsons hieß:

    Zitat

    "Die Erfahrung hast du dann wenn du unten ankommst."


    - Die Simpsons, Staffel 20, Episode 3

    Tja, und da fiel mir persönlich ein Moment ganz besonders ein. Im Sommer 2017 habe ich mich im Freibad eher spontan entschlossen, endlich einen Doppelsalto vorwärts vom Drei-Meter-Brett zu springen. In der Halle mit Minitrampolin hatte das immer sehr gut geklappt. Aber nun ja, ich sag mal so:

    Ich habe unterdreht, recht deutlich sogar. Ih würde mal sagen, das Risiko war bestimmt. Die Art und Weise wie ich meinen Sprung anders ausführen muss war ebenfalls genau bestimmt. Aber ich habe mich so sehr verrechnet, dass das letzte Viertel (also 12,5%) gefehlt hat. Lange Rede, kurzer Sinn: Das war das Perfekte Thema für mich. Und so ging ich dran, das ganze möglichst genau zu kopieren:


    The risk was calculated by Kashim K, auf Flickr


    Mein Hauptaugenmerk lag darauf, die Szene möglichst groß zu bekommen, und nahe an das Original heranzubringen. Ich habe etwas SNOT (Beckenrand, Hecke, Sprungturngeländer) verwendet, die Figur lag auf einem roten 1x6-Stein als Hilfskonstruktion (sobald er dann endlich mal halten wollte), ansonsten aber nicht großartig Bautechniken einbringen können. Aber naja, sind ja nur 101 Teile. Die ich übrigens voll ausgenutzt habe. So ca 300-400 Teile mehr wären für mich aber auch in Ordnung gewesen :D

    Letzte Woche hätte mein Bild mehr Nachbearbeitung gebraucht, diese Woche war es vielleicht zu viel. Wer weiß. Der Foto-Hintergrund ist aus dem Originalbild (siehe Spoiler oben) zusammengeklaut und so zurecht geschneidet, dass er für Himmel, Büsche und Wasser passt. Es ist optisch ziemlich anders als das was ich sonst mache, aber es gefällt mir recht gut. Ich freue mich besonders hier natürlich auch über Kommentare und Kritik :)


    Das wars von mir für diese Runde. Ich hatte wieder viel Spaß, und freue mich schon auf Woche vier :)



    Mit freundlichen Grüßen

    Kashim