Auch dieser März ging vor einem Monat zuende und es gab wieder viele tolle Beiträge. Insgesamt 21 Teilnehmer haben es auf 33 Beiträge gebracht, die sich ziemlich gleichmäßig auf die beiden Kategorien verteilen. Nachdem es gefühlt etwas schleppender anfing und es insgesamt auch weniger Beiträge waren als letztes Jahr (wofür ich die Verantwortung auch etwas bei mir selbst sehe), sind es doch noch eine ganze Menge geworden. Gerade in der großen Kategorie hätte ich fast allen Beiträgen einen Platz auf dem Siegertreppchen gegönnt, aber auch in der kleinen Kategorie gab es viele schöne Beiträge, die diesmal nicht komplett von den großen Kloppern überschattet werden. Interessant ist, dass die beiden Top-Plätze beider Hauptkategorien jeweils vergangene und nie dagewesene Architektur zeigen. Zur geografischen Einordnung zumindest der einordnebaren Beiträge gibt es natürlich auch wieder eine entsprechende Google-Karte und auf dem folgenden Flickr-Poster sind sämtliche Beiträge im Bild direkt verlinkt:

Die Jury aus Ben Woodley, Charlie Jones, VangelisBricks und mir hat alle Beiträge eingehend bewertet und die folgenden sind die jeweils 1. und 2. Plätze in den 3 Kategorien:
Die große Kategorie gewinnen Joël Jurg (ancientlegobricks) mit dem Gallo-römischen Umgangstempel bei Kessel und Jan Sarnecki (broad_bricks) mit dem wiederaufgebauten Kloster des Spinjitzu aus Ninjago.

Und auch die kleine Kategorie entscheidet Joël Jurg (ancientlegobricks) mit dem Leuchtturm von Alexandria für sich, gefolgt von FlatlandBrick mit dem Haus aus Oben und damit einem waschechten RogueOlympics-Beitrag.

Bei den digitalen Beiträgen gewinnen schließlich tralux21 mit der Kathedrale von Canterbury und FunnyTacoBunny (jinqueuedesigns) mit dem Rockefeller Center.

Als persönliches Fazit bleibt mir dieses Jahr zu sagen, dass der Wettbewerb zwar insgesamt wieder viele schöne Modelle hervorgebracht hat, aber auch von meiner Seite mit deutlich heißerer Nadel gestrickt war. Zum einen war es durch die phaenoBricks ein klein wenig verzögert und ich habe eigentlich nichts vorher groß vorbereitet, vor allem was gebaute Dinge wie Trophäen und etwaige kleine Promo-Builds angeht. Ich denke, das hat man sicher auch gemerkt und war vielleicht einer der Gründe, warum es auch von der Teilnehmerseite etwas schleppender los ging. Grundsätzlich habe ich mir auch die Kontaktaufnahme zu Teilnehmern und eventuellen Jury-Mitgliedern durch meine Schüchternheit stressiger gemacht, als es am Ende war. Dass Instagram auch nicht wirklich für die offizielle Organisation von sowas geeignet ist, hat sich dieses jahr nochmal deutlich gezeigt, auch wenn es am Ende gerade noch so funktioniert hat.
Vielleicht war das dieses Jahr organisatorisch einfach etwas unglücklich, aber vielleicht ist auch irgendwann mal die Luft raus. Dass der Wettbewerb nicht ewig läuft, war mir immer klar und ist auch kein Weltuntergang. Vielleicht machen wir das ganze nächstes Jahr auch einfach etwas ungezwungener ohne Wettbewerb, ähnlich wie Febrovery. Aber andererseits sieht die Welt im nachhinein auch wieder optimistischer aus. Wir haben am Ende wieder eine schöne Sammlung an Modellen zusammenbekommen, aus denen sich würdige Gewinner wählen ließen. Die Trophäen kommen mit etwas Verspätung so langsam in die Gänge und ich werde bald die erste zeigen können. Und auch ein evtl. neues Jury-Mitglied hat sich bereits gefunden. Auch eine neue Bewertungsplatform, die insgesamt die Organisation etwas einfacher machen könnte, steht bereits in den Startlöchern und ich werde das beim Summer Joust bald direkt in Aktion beobachten können. Also vielleicht mache ich mir auch zu viele Gedanken und nächstes Jahr läuft es wie gehabt (mit der Ausnahme, dass ich es persönlich etwas organisierter angehen will
).