Beiträge von Rauy

    Wunderschön! Der bemooste Boden, die Farben, die Details im Fachwerk, einfach klasse. :overpleased: Besonders die Bögen an Tür und Fenster gefallen mir sehr, und generell auch die Bautechnik der Fenster. Zusammen mit dem Drumherum und der Vignetteneinfassung ein echt schönes Ensemble. Auch interessant, dass du das Inspirationsbild zum Vergleich dazu gepackt hast, sehr gut getroffen. :thumbup:

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    Vom wem ist die Microscale Stadt (letztes Foto)? Die sieht unglaublich gut aus :love:

    Die ist vom letztjährigen LEGO Masters Teilnehmer Gary (brixxberlin auf YouTube und Instagram) und es handelt sich um keine andere Stadt als Berlin selbst. Das war auch mein absolutes Highlight unter den MOCs (sorry Gino 8o, Ankh-Morpork folgt aber nicht weit dahinter :*) und ich hatte mich schon sehr darauf gefreut, das mal live zu sehen. (Aber nicht erschrecken, da ist viel nicht-LEGO verbaut, sollte das ein Problem sein. Mich stört es allerdings nicht und den SteineWAHN scheinbar auch nicht.)

    Ich fand's auch wieder sehr schön. Der SteineWAHN! war letztes Jahr meine erste Ausstellung und irgendwie hab ich mich dieses Jahr gleich wieder heimisch gefühlt. Eine gemütliche Atmosphäre und eine tolle Truppe, die Aussteller wie die Organisatoren von der SteinKULTUR. Insofern wüsste ich nicht, warum ich nächstes Jahr nicht wieder dabei sein sollte. :thumbup:


    Für den geneigten Architecture-Fan sind ja auch die tollen Sondermodelle ein weiterer Grund, jedes Jahr wieder zu erscheinen. :D Auch nochmal Kompliment an YgrekLego für die Kaiser-Wilhem-Kirche, hatte das gar nicht richtig mitbekommen, dass die von dir ist. Werde ich am Wochenende in Ruhe aufbauen und meiner hoffentlich weiter wachsenden Sammlung an SteineWAHN-Andenken hinzufügen. ;)

    So, ich habe jetzt auch meine Sachen soweit alle fertig angemeldet und auch das ungefähre Layout für meinen Teil der Gemeinschaftsanlage teils in Realität und teils in Stud.IO vorgeplant. Es handelt sich um zwei thematisch abgeschlossene Projekte, jeweils bestehend aus mehreren einzelnen Architecture-Modellen.


    Das kleinere der beiden wären 7 meist kleinere Modelle im Rahmen des LetsBuildUkraine-Projektes. Da ich das nach Rücksprache mit dem Bricking Bavaria Team ohnehin nicht allzu spezifisch bewerben kann und lediglich eine A5-MOC-Karte in neutralem RogueBricks-Design dazu stellen würde, sollte es sich zum einen recht entspannt in die Gemeinschaftsanlage eingliedern und zum anderen mit 80cm x 60cm auskommen.


    Das zweite Projekt wären 8 Modelle verschiedener Größen zur Feier des 50. Jahrestages der UNESCO-Welterbekonvention (passenderweise am Mittwoch vor der Ausstellung). Da diese einer zeitlichen Abfolge folgen, gerät das Setup mit 200cm x 70cm etwas lang und dünn. Ich weiß nicht, wie viel des hinteren Platzes dann verloren sind (geschweige denn wie breit die Tische überhaupt sind), oder ob sich ein Gegenüber findet, der mit der Tiefe etwas mehr anfangen kann. Sollte der Platz eng werden, lässt es sich vielleicht auch weiter zusammen ballen und etwas mehr in die Tiefe schieben, allerdings könnten dann auch irgendwann die MOC-Karten im Weg sein. Die längliche (bzw. breitliche) Variante würde ich bevorzugen.


    Pauschal würde ich einfach sagen 3m x 0,8m für alles, aber wenn es der Platz nicht her gibt, ließe es sich auch entsprechend wie oben angegeben trennen.

    Ich benutze bisher auch nur Rebrickable (und lange war das überhaupt der einzige Ort, wo ich MOCs gepostet habe). Der Vorteil da ist vor allem, dass eine einwandfreie Infrastruktur da ist um Bilder, Teilelisten (direkt aus Stud.IO-Dateien) und eben die Anleitung selbst zu posten. Und vor allem für kommerzielle Anleitungen ist halt die gesamte Infrasstruktur schon da (auch wenn natürlich eine kleine Provision an Rebrickable geht) und man muss sich eigentlich um nix kümmern.


    Problem ist immer etwas die Sichtbarkeit, da ein neuer MOC direkt auf Rebrickable schnell von der Bildfläche verschwindet. Aber wenn du bereits extern Bilder zum MOC teilst, etwa auf Flickr oder Instagram, dann lässt sich ja leicht zur Anleitung verlinken.


    Mit weiteren Plattformen habe ich aber auch noch keine Erahrungen gemacht und bin deshalb auch auf weitere Antworten gespannt.

    Sehr schöne Hommage an einen CITY-Klassiker, der eigentlich in keiner LEGO-Stadt fehlen darf. :thumbup:Ich müsste die von '95 gehabt haben, also die, von der vor allem dein Seitenstreifen inspiriert sein dürfte. Nachdem, was man auf eingschägigen Blogs so liest, war ja die von '20 scheinbar einer der Übreraschungshits des Jahres, aber auch für mich ist eine LEGO-Kehrmaschine eigentlich gelb. ;)

    Auf Wiedersehen, Ben.


    Wir haben uns leider nur kurz gekannt, aber für diese Momente bin ich dankbar und werde sie in Erinnerung behalten. Deine heitere und freundliche Art werde ich auf zukünftigen Ausstellungen vermissen, so wie deine originellen und schönen Bauten.

    Sehr schöner Figurenmix! :thumbup:Als Bond-Fan muss ich nur kurz korrigieren, dass Herr Leiter beim CIA arbeitet, nicht beim FBI. Aber eine gute Zusammenstellung. Ein kleines aber feines Detail ist dieser alte Blaster, den Bond als Pistole verwendet. Der versprüht einen sehr eleganten Charm.

    Ich muss zugeben, dass ich das Modell auf den ersten Blick nicht recht einordnen konnte und es mir in seinem Teile- und Farbüberfluss fast etwas zu viel des guten war, auch wenn ich Details wie die Brücke, das Schloss oder den verschneiten Wald schon recht interessant fand. Aber auf den zweiten Blick und mithilfe deiner Erklärungen zur Farbgebung gewinnt das Konzept schon eher etwas Form und gerade die Idee mit den unabhängigen Farbkreisläufen ist schon echt gewitzt. Auf jeden Fall ein interessantes Experiment in NPU! :thumbup:

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    Ich stehe da wahrscheinlich ganz allein, aber ich finde es schade das jedes mal aufs neue so viele extra teile raus kommen.

    Nein, da bist du nicht der einzige. Ich will zwar auch nicht in die Tage der Riesenmodelle aus Basic Bricks oder selbst der 90er ohne viel SNOT zurück, aber ich zucke auch jedes mal zusammen, wenn wieder irgendein Teil kommt, für dass es eh schon eine existierende Lösung gibt. Bestes Beispiel oben die 1x2-Rundplatte. Warum nicht einfach wie immer 2 1x1er nehmen? Oder auch der 2x4-Jumper, der einfach nur 2 2x2er aneinander pappt. Wozu?


    Sicher gibt es diverse stellen, wo im System noch Lücken mit passenden Steinen zu füllen sind, etwa beim 3er-Radius. Aber stattdessen werden dann komplett neue Systeme aufgemacht, wie etwa mit diesem angeschrägten Pyramidendach aus dem DeLorean und Mando-Naboo-Fighter, wo man sich fragt, ob da jetzt noch 12 weitere Slopeformen mit so einer Schräge kommen damit es überhaupt Sinn ergibt? Es muss ja alles noch ins System passen und in genügend Farben zur Verfügung stehen für eine gewisse Planungssicherheit.


    Da finde ich es generell sinnvoller, lieber existierende Teile in neuen Farben zu bringen. Denn man verliert ja auch den Überblick, was es überhaupt in welchen Farben gibt. Und selbst bei LEGOs extrem angezogener Set-Veröffentlichungsfrequenz, kann ja diese Komplexität irgendwann auch nicht mehr mit genügend Teilen in genügend Farben beliefert werden. Ganz zu schweigen von LEGOs eigener logistischer Komplexität, die dadurch nicht besser wird.


    Klingt jetzt vielleicht pessimistischer, als es ist. So schlimm seh ich das dann auch nicht. Und es ist ja nach wie vor interessant, aus den bestehenden Teilen das beste zu machen, auch wenn diese sich wandeln. Vor 20 Jahren haben die Leute sicher auch schon gesagt, dass es alles gibt was man je wird brauchen können. Aber ja, ich bin da schon auch immer etwas vorsichtig was neue Teile angeht.

    Find ich sehr toll gelungen, man erkennt es sofort. :thumbup: Auch die kleinen "Waldmännlein" sind sehr putzig, mitsamt Waffen und Rucksäcken. Ich muss aber zugeben, dass ich das Pferd zuerst für einen Hirsch gehalten habe (und quasi das was der Kopf ist für das Geweih), den dafür aber super getroffen fand. ^^ Für ein Pferd könnte der Kopf vielleicht noch ein Stückchen länger nach vorn sein. Aber wie gesagt, fände ich einen Hirsch auch sehr passend für die Szene. ;)


    Und ich glaube, nennen darfst du das wie du willst. Für mich ist Micro eigentlich alles, was kleiner als Figurenmaßstab ist. Nano dann zum Vergleich wenn es noch viel kleiner ist.

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    Da hast du zwei sehr schöne Modelle gebaut

    Vielen Dank!

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    Sehr tolle Modelle! Super finde ich die eingklemmten Palisadensteine als Fenster.

    Auch dir vielen Dank! Ich hab das öfter mal bei Rocco Buttliere gesehen, dass er diese Unterseiten als Zierelemente verwendet und fand das immer ganz interessant. Ohne die hätte ich es vielleicht gar nicht gebaut, da ich mir bis dahin den Kopf zerbrochen habe, wie man diese eigentlich recht einfachen Fenster überhaupt bauen soll. Der Rest des Gebäudes ist ja nicht allzu kompliziert.

    Ich hatte eigentlich den gesamten Juni keine richtige Zeit um mich mit dem Summer Joust zu beschäftigen, aber irgendwie hat sich dann doch noch was kleines ergeben. Die Afrika-Kategorie fand ich recht interessant, weil es mal wieder was ganz anderes ist und ich habe es zum Anlass genommen, ein paar kleine Architecture-Modelle afrikanischen Welterbes zu bauen. Das mag zwar vielleicht nicht ganz im Sinne des Summer Joust sein, aber ich nehme auch nicht mit dem Anspruch teil, wahnsinnig viele Punkte abzuräumen. :saint:


    Da ich in der afrikanischen Kulturgeschichte zugegebenermaßen nicht sehr bewandert bin, war das erste was mir bei dem Thema eigentlich einfiel die Lehmbauten aus dem Sahel, wie etwa Timbuktu oder die Große Moschee von Djenné. Letztere habe ich dann auch im kleinen Format von etwa 1:400 gebaut, hauptsächlich inspiriert von den 1x2-Zahnplatten. So habe ich nach diversen Kirchen auch endlich mal eine Moschee gebaut, noch dazu eine etwas ungewöhnlichere. Die momentane Inkarnation des Gebäudes ist zwar aus der Neuzeit, genauer vom Anfang des 20. Jahrhunderts, ist aber direkt dem Vorgängerbau aus dem 13. Jahrhundert nachempfunden und in traditioneller sahelisch-sudanesischer Lehmbauweise konstruiert. Für den Summer Joust hab ich halt die alte Moschee gebaut. ;)


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    Der Boden in Medium Nougat ist etwas dunkel und ein bisschen künstlerische Freiheit, weil er mir in Tan einfach etwas zu langweilig war und Medium Nougat war noch der beste Kompromiss was Teileverfügbarkeit und -preis angeht (Nougat wäre vielleicht schön gewesen, aber da gibt es halt die ganzen Fliesen nicht).


    Dann ist mir unabhängig dazu bei Überlegungen, wie man wohl am besten das 50. Jubiläum der UNESCO-Welterbekonvention begehen könnte, aufgefallen, dass die Felsenkirchen im äthiopischen Lalibela sogar unter den 12 allerersten Stätten sind, die 1978 ins UNESCO-Welterbe aufgenommen wurden. Also eine tolle Gelegenheit, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Die prominenteste unter diesen im 12. und 13. Jahrhundert in ihrer Gänze aus dem vulkanischen Fels gehauenen Kirchen, ist wohl das kreuzförmige Bete Giyorgis, das Haus des heiligen Georg, das sich auf etwa 1:100 eigentlich sehr natürlich in das LEGO-Raster einfügt.


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    Das Gebäude strotzt zwar nicht direkt vor Fassadendetails (und wäre theoretisch auch einfarbig), ist aber nichtsdestotrotz ein recht interessantes Bauwerk und eine willkommene Ergänzung zu all den anderen Kirchen, die ich vor allem aus dem deutschen Raum bisher so gebaut habe. Ich habe versucht etwas subtile Textur in die Fassade zu bringen, indem ich für die horizontalen Gesimse Fliesen verwendet habe, um die kleine Grove darunter zu nutzen. Man sieht es zwar nicht so stark, aber es macht schon einen Unterschied im Vergleich zu einfachen Platten. Ich hatte anfangs noch überlegt, vielleicht auf zwei Seiten die umgebende Felswand mit dazu zu bauen, um die Idee des "aus dem Boden gehauen"-Seins etwas mehr rüberzubringen, aber um ehrlich zu sein hatte ich keine Lust sowohl die Zeit als auch das Geld in solch ein Unterfangen zu investieren (Medium Nougat ist generell seltener als ich erwartet hätte) und hab mich dann doch für ein schnödes aber kohärenteres und nachhaltigeres Architecture-Format entschieden. :saint:


    Ich habe natürlich auch Bauanleitungen auf Rebrickable dazu gemacht. Dankend möchte ich hier noch das Zamani Project erwähnen, dass sich die Dokumentation afrikanischen Kulturerbes zur Aufgabe gestellt hat, inklusive der obigen beiden, und dazu unter anderem frei anschaubare 3D-Modelle zu Verfügung stellt, die wiederum bei der LEGO-Nachbildung sehr hilfreich waren.

    Sehr coole Neuauflage dieses Klassikers, komplett mit Adler. Das dunkelblau ist ein gelungenes Farbupdate und natürlich darf das Geheimfach nicht fehlen. Das war für mich als Kind DAS Spielfeature schlechthin. Auch schön die Beladung oben, wirkt sehr vollgepackt. :thumbup:

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    Nee, für die Jahreschallange darf man nur "unverbrauchte" MOCs nehmen, die sonst noch an keinem Wettbewerb teilgenommen haben.

    Oh, ich dachte, das bezieht sich auf vorherige Jahre und nicht auf parallel stattfindende Wettberwerbe. Ich hatte letztes Jahr auch meinen Jahres-Challenge-Beitrag parallel bei Brickscalibur eingereicht und das war in Ordnung (hatte sogar vorsichtshalber nachgefragt, ob das geht).

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    Aber das Jahr ist ja noch lang und ich hab da noch einige Ideen.


    Fehlt nur die Zeit. =O

    Kommt mir bekannt vor. Das Jahr ist so lange lang, bis es zu Ende ist. ^^