Hallo Freunde,
Welche Zeit des Jahres bietet sich denn eher an für ein bisschen besinnlichen Lego-Talk in unserem Lieblingsforum als die beschaulichen „Lost Days“ zwischen Weihnachten und Silvester?
Daher meine Einladung an Euch, in diesem Thread einmal gebündelt & gemeinsam das vergangene LEGO-Jahr Revue passieren zu lassen, über persönliche High & Lowlights zu philosophieren: Was waren die besten Sets, Eure Lieblingsteile des Jahres, persönliche Ziele die Ihr erreicht habt, oder an denen Ihr weiter arbeitet, etc.
Ich würde sagen, ich lege einfach mal vor und freue mich über jeden, der Lust hat, sich einzubringen und hier eigene Themen/Erkenntnisse/Fazits anbringt, nochmal ein best-of-Bild seiner MOC's postet oder einfach mal raushaut, was ihr/ihm sonst noch so auf der LEGO-Seele liegt:-)
Kurze Vorbemerkung: Seit 2026/2017 und 2021 habe ich nicht mehr soviel Zeit mit Lego verbracht, wie in den letzten 12 Monaten. Und dabei wirklich einigen Spaß gehabt, mir aber auch immer wieder einige Fragen gestellt...
Hier meine prsönlichen Jahres-High- & Lowlights 2025:
Das beste Set im Katalog (Preis/Leistung)
Für mich ganz klar:
Display Spoiler
Der LEGO CITY Burger-Truck!!
Man kann einen 20 Euro-LEGO-Karton dieser Tage kaum cleverer befüllen, als es hier geschehen ist. Für eine UVP von 20 Euro bekommt Ihr hier eine absolute Qualitäts-Breitseite um die Ohren, das Preis-Leistungsverhältnis ist -natürlich immer gemessen am übrigen Sortiment- beinahe schon unverschämt gut. Hier die Pluspunkte:
-Zwei Sets in einem: Der schwarze Truck und der Burger-Verkaufsstand sind komplett voneinander trennbar und funktionieren auch ohne die andere Set-Hälfte ganz hervorragend.
-Kein einziger Sticker -alles ist bedruckt! Ob die beiden 2x6er Flammenmuster-Tiles, das erklärende Burger-Logo oder auch die 2x2 Burger-Bun-Round-Tiles -alles kommt bedruckt daher, hier wird nichts geklebt, so ist das fein, so muss das sein!
-Interessante Steine: Auch die Teile aus denen der Burgertruck besteht, sind interessant: „Kurvensteine“ und curved slopes in 3x3x3 hat in nougat bestimmt nicht jeder, auch die braune Tür nehme ich gern mit, dazu die beiden noch recht neuen Rundsteine an der Motorhaube in schwarz. Highlight-Pieces sind aber für mich die bedruckten „Flammenfliesen“, die eignen sich auch sehr gut als Rahmenverkleidung für eine Minifig-Präsentation oder einen kleinen Microscale-Bau, der besonders feurig daherkommen soll.
Meine Lieblings-Themenreihe 2025
Klare Sache: Botanicals! Da habe ich inzwischen einige Male zugeschlagen: Bonsai, roter Ahorn, Mini-Bonsais. Zum Teil Weihnachts- und Geburtstagsgeschenke. Die eignen sich bestimmt super als Set-Kulissen für den Brickfilm (wie sie sind, umgebaut oder nur "umbelaubt"), schauen auch hingestellt in der Bude echt nice aus und ich mag besonders die Idee, mit der Belaubung immer wieder herum zu experimentieren. Wobei ich ebenso wie viele andere die grauen Rotorblätter und Verbindungen an den Blättern beim roten Ahorn für ganz, ganz furchtbar halte. Trotzdem: Tolle Reihe mit vielen tollen Teilen. Ich stehe auch zunehmend auf das Arbeiten mit kleineren Steinen und Teilen. Hat sicher auch zu tun mit:
Die Freuden des Microscale!
In 2025 habe ich den Spaß am Miniaturbau wiederentdeckt und mir sogar ein paar Bücher zum Thema besorgt, um -abermals denke ich dabei natürlich vornehmlich an mein Brickfilm-Projekt- ein bisschen mehr mit Perspektiven und Entfernungen spielen zu können. Außerdem empfinde ich den Bauprozess als an vielen Stellen weniger aufwändig (Steinezahl, Platz, Zeit) und daher zuletzt als deutlich spaßiger. Hat man eher mal Lust auf ein kleines Bauwerk zwischendurch. Zu den Büchern: Ich kann diese Jeff-Friesen-Bücher echt empfehlen, da sehr einsteigerfreundlich und mit unheimlich vielen Tipps und Baumöglichkeiten bei gleichzeitig permanenter Ermutigung, eigene Varianten auszuprobieren.
Rebricking reloaded: Nachbau aus Eigenbeständen
In letzter Zeit habe ich ja in Sachen Playset-Käufe extrem heruntergefahren. Dennoch fallen mir immer wieder kleine und größere Details/Teile in einzelnen Sets auf, die mir sehr gut gefallen -und die ich bisweilen aus Eigenbeständen, meist in etwas anderen Farben, nachbaue. Exemplarisch genannt seien hier mal der Baum aus dem Creator-Giraffen-Set, der „Fischständer“ und der „Versammlungsraum“ aus dem Wikingerdorf -oder auch mal das ganze Dachgeschoss aus dem Wednesday-Set. Letzteres habe ich vor ein paar Tagen mit angepassten Farben und Details nachgebaut (Tür statt Glasfenster, zum Teil andere Farben, untenrum etwas höher gelegt und den Balkon nach vorn verlängert) -ich denke es wird eine großartige Kulisse für eine Redeszene in Folge 2 und/oder 3 meines Brickfilm-Projektes darstellen. Grundsätzlich lässt sich vieles recht easy nachbauen, insbesondere wenn es keine Inhalte aus brandktuellen Sets mit neuen Steinen/Farben sind, aus denen ihr etwas rebricken möchtet.
Die für alle Sets im Internet frei verfügbaren Anleitungen sind in diesem Zusammenhang echt der Knaller, wir meckern ja hier und da auch mal, wenn uns was nicht passt, aber das ist so ein Punkt, bei dem ich LEGO einfach feiern muss.
Zuviel des Guten? Farbton-Overkill und die Frage nach dem Überblick
Was die Anzahl verschiedener Farbtöne anbelangt, werden wir aktuell ja -je nach Standpunkt- extrem verwöhnt, bzw. regelrecht erschlagen. Aber braucht man wirklich alles in jeder Farbe? Selbst wenn man sich diese Frage mit einem „ja“ beantwortet -es gibt ja in der Regel nicht „alles“ an Steinen, nur weil für ein Set einige Pieces in neuen Farbtönen erscheinen. Ich versuche daher schon seit einiger Zeit, mich auf die Farben zu konzentrieren, die ich für die Sachen benötige, die ich auch bauen will. Und als vornehmlicher Castle-, Piraten- und City-Fan kommt man in der Regel sehr gut ohne Neongelb oder Flamingopink aus, da braucht es eher Grau- und Brauntöne in größeren Mengen und die bunten Teile in vielen Fällen eher für die Akzente und Tupfer.
Castle geht steil -kommt Ihr noch mit?
Nach jahrelanger Castle-Dürre zuletzt der totale Overkill: Vier neue (tolle!) Ritter-Fraktionen, obendrauf Ideas, BDP und Icons-Sets mit mehreren tausend Steinen zu entsprechenden Preisen -so langsam frage ich mich ernsthaft: Wer kauft das alles? Diese Sets sind zum Teil ja wirklich atemberaubend schön (insbesondere im BDP, allein dieses dunkelrote Spukhaus, der totale Vollhammer was die da rausballern), aber eben -wie auch reguläre XXL-Sets- auch kostspielig, platzschluckend und -sind die Freuden des Aufbaus und der ersten Wochen des immer-wieder-Anschauens erstmal verflogen- prädestinierte Staubfresser. Auch deswegen habe ich mich da bisher zurückgehalten. Am ehesten hätte mich übrigens (WENN ich denn schwach geworden wäre und auch das Geld gerade gehabt hätte) das IDEAS D&D-Set gereizt, das gefiel mir schon richtig gut. Frage an Euch: Habt Ihr schonmal zugeschlagen bei den richtig großen Sets? Wie begegnet Ihr der „Platz- und Staub-Challenge“? Zerlegt Ihr sie nach einiger Zeit wieder in Box oder Sammlung oder wird nur gekauft, wofür auch eine Vitrine Platz hat?
Gut sortiert ins neue Jahr -auch ohne Magazinboxen
Lego-Rooms weisen ja üblicherweise gewisse optische Gemeinsamkeiten auf, insbesondere die berühmten Sortiermagazine stehen vielseitig hoch im Kurs. Von denen bin ich mittlerweile komplett weg, weil ich sie für den mir aktuell zur Verfügung stehenden Raum als unpraktisch und grds schnell zu klein empfinde. Nach einigen Überlegungen zum Thema bin ich dazu übergegangen, die Teile thematisch grob zusammenzufassen (Slopes/Curved Slopes/“Greenbox“ -alles rund ums Laub-/ „Baumbox“ (alle Slope-Arten in Brauntönen separiert)/“Felsbox“ (alles Slope-Arten in hell- und dunklegrau separiert)/Minifiguren, etc.. Die entsprechenden Teile werden dann nochmal „untersortiert“ und eingebeutelt in IKEA Samla-Boxen verpackt. Funktioniert für mich echt gut, zumal ich die Boxen im großen Schrank schnell unsichtbar machen kann und nicht von Lego erschlagen werde, sobald ich den Raum betrete. Wie sagt man so schön: Ordnung ist das halbe Leben 
Ihr seid weich geworden!
Ich wurde -insbesondere nach Monaten des Animierens ür den Brickfilm- den Eindruck nicht los, dass an dem Material oder der Herstellung der Minifigurenbeine und -Torsos in den letzten Jahren irgendwas verändert worden sein muss. Eine KI-Schnellrecherche im Netz ergab dazu Folgendes (vielleicht ist das auch allseits bekannt, mir war es jedenfalls neu):
„...Hauptsächlich wurden die Beine und Arme der Figuren sowie Teile wie Blumen und Zubehör auf Bio-PE umgestellt, um den Anteil an Materialien auf Erdölbasis zu reduzieren.“
Ich finde das fühlt man -sie bewegen sich nach meiner Wahrnehmung einfach ne ganze Ecke weicher und geschmeidiger als noch vor ca. acht Jahren. Das hilft bei den Animationen einerseits bei Armbewegungen, aber teilweise „schwimmen“ sie nun etwas im Stehen auf den Noppen und sind in der Hüfte für meinen Geschmack etwas zu beweglich geworden. Da will nur ein wenig den Kopf zur Seite drehen, gleichzeitig beugt sich dazu nun aber meist die ganze Figur leicht vor oder zurück, da Kopf+Hairpiece/Helm einen festeren Sitz haben. Nur gut, dass ich inzwischen eine Kamera habe, in der ich direkt checken kann, ob die Anschlüsse passen. Mit der alten Cam wäre ich beim Sichten am PC vermutlich halb wahnsinnig geworden bei dem Bauchtanztheater. Ist aber ein Problem, dass ich hier als Einziger haben dürfte. Für das Posieren in MOC's dürfte die erhöhte Geschmeidigkeit womöglich eher noch Vorteile bieten.
An die Wand gestellt: Shoppen im LEGO-Store
Da ich mich seit einem sehr schönen Abi-Stufentreffen wieder regelmäßig mit alten Schulkameraden zum Plauschen in einem Café treffe, verbinde ich diese Verabredungen inzwischen immer mit einem Besuch im Bonner LEGO-Store um die Ecke. Bin echt ein Fan davon, endlich einen in Reichweite zu haben. Hier habe ich im Laufe des Jahres zweimal mit cleverer Boxbefüllung quasi die „Bank gesprengt“ (also zumindest im Vergleich zum online-Store, da waren dann ca. 45+ Euro in der 20 Euro-Box) und auch an den Minifigurenständen einige nette Teile (vor allem Kleintiere) an Land gezogen.
Es ist überdies auch manchmal ganz lustig, die verschiedenen Verhaltensweisen der anderen Kunden zu beobachten, da ergeben sich dann schnell gewisse Kategorien, wie zum Beispiel diese drei hier -und eins vorweg, ich liebe sie alle!!
Der Höhlenforscher: Er kennt sich ganz genau aus und weiß genau, dass wenig dabei rumkommt, wenn man nur die bereits von anderen, nach „Raritäten“ durchwühlten Wannen abgrast. Also krempelt er beherzt die Ärmelchen hoch, hebt die Teilewannen aus ihrer Halterung und begibt sich kopfüber, gewissermaßen unter Tage, in die Nachfüllfächer darunter. Man weiß schließlich nie, wo sich eventuell doch noch ein von allen übersehener Mister Gold befinden könnte. Inspiriert von derartigem Tatendrang findet der Höhlenforscher üblicherweise schnell Nachahmer. Beobachtungen haben ergeben, dass viele davon aus der nächsten Kategorie stammen.
Der Taucher: Zugegeben, man mag hier vornehmlich an Kinder denken, aber auch die Mamas und Papas sind hier ganz vorn mit dabei. Ihr habt das doch sicher auch schon mal erlebt, wenn Ihr da gerade in den beiden vor Euch liegenden Wannen rumstochert und plötzlich schießt urplötzlich (Jumpscare-Alarm!) von rechts oder links ein enthusiastischer, im LEGO-Bann stehender „Mitkunde“ (gibt es dieses Wort?), Eure Existenz komplett ignorierend, quer über die Wanne und hält den kompletten Kopf rein. Wobei Euch der süße kleine Kinder- oder üppig belockte Mama-Kopf (alternativ der Großstadt-Sombrero des Papas) natürlich erstmal komplett die Sicht nimmt...
Ich bleibe da immer ganz locker. Ich meine, ich bin 46 und stehe mit einer Pappschachtel in der Hand vor einer Spielzeugfigurensortierung. Da verbieten sich doch irgendwie harte Gefühle ganz von allein. Außerdem finde ich das auch echt immer wieder toll, wenn die Muttis und Papis, die eigentlich nur ganz schnell dem Nachwuchs eine kleine Freunde machen wollen („Aber nur 5 Minuten Sören-Malte!“), plötzlich selbst vom Spieltrieb eiskalt erwischt werden und gar nicht mehr aufhören können, die ihrer Meinung nach tollste Legofigur aller Zeiten zusammenzustellen. Das hat schon was, zu sehen, wie die Eltern in diesen Momenten plötzlich selbst wieder zu Kindern werden...
Der Aussteller: Ihn trifft man anders als den Höhlenforscher (der die Unauffälligkeit komplett überfüllter Stores = abgelenktes Personal bevorzugt) eher an Tagen an, an denen nicht allzuviel los ist. Die Natur des Ausstellers ist schnell erfasst. In beinahe schon schlafwandlerischer Veträumtheit kompiliert er, einem von der Muse geküsstem Bildhauer gleich, die ausliegenden Teile und Accessoires zu wirklich ausgefallensten Ergebnissen -nur um diese dann zufrieden neben die vom Personal ausgestellten Ergebnisbeispiele zu stecken. Dann bestaunt er sie mit einem zufriedenen Lächeln ein letztes Mal -und verlässt den Store wieder, ohne etwas zu kaufen.
Fairerweise sei gesagt, dass -zumindest nach meiner Wahrnehmung- der Typ „Aussteller“ in der Regel Begleitperson des eigentlichen LEGO-Enthusiasten ist und quasi „mitgeschleift“ wurde -und irgendwie muss man sich ja schließlich die Wartezeit vertreiben.
Und damit hier nicht der Eindruck der Überheblichkeit entsteht, möchte ich mich selbst einer solchen Kategorisierung gar nicht entziehen -denn ich gebe vermutlich meinerseits ebenfalls nicht zu unterschätzendes entertainment-Material ab, wenn ich mir da -stets unter Zeitdruck- die Auslegware vornehme. Das könnte man vermutlich recht treffend als den Typ „Der gestresste Grübler“ klassifizieren.
Stellt Euch an dieser Stelle einfach einen (selbstverständlich superattraktiven
) Mittvierziger vor, der, tief in seine Gedankenwelt versunken, an Wand oder Minifigurenstand steht. Beschallt wird er dabei unablässig durch Musik aus den Kopfhörern, mit der er sich gegen jeden Umgebungslärm zu isolieren wünscht, der ihn in seinem Tun ablenken könnte, während er seinen Blick ruhelos umwandern lässt. Statt wie wild in den Wannen zu wühlen, lässt er seine Augen, einem Scanner gleich, zunächst prüfend umherwandern, nimmt immer wieder einzelne Teile in die Hand, die er unter kritischem Blick von allen Seiten inspiziert, bevor er die finale Entscheidung trifft -in die Box oder zurück in die Wanne? Was nach Ruhe und Gelassenheit klingen mag, geschieht indes in wenigen Minuten, da der gestresste Grübler -wie immer- mal wieder zu spät im Café zum Treffen einlaufen wird...
Eine Frage der Tagesform: Shoppen bei Pick-a-Brick
Licht und Schatten bei Pick-a-Brick. Das Jahr begann mit einer Bestellung, die man mir nach knapp zwei Monaten Wartezeit stornierte wegen nicht mehr lieferbarer Teile. Die daraufhin neu aufgegebene Bestellung kam dann aber tatsächlich binnen sieben Tagen und zu 99% korrekt bei mir an. Etwas crazy wurde es dann bei einer weiteren Bestellung -hier gab es entweder vor Bearbeitung die interne Weisung, zwecks Schaffung von mehr Lagerplatz die Teilezahlen der nächsten paar hundert Bestellungen großzügig aufzurunden oder ein Mitarbeiter war frisch verliebt, das Tablet von dem abgelesen wurde übelst verschmiert, Brille vergessen, Grippe im Anmarsch, Computervirus oder WASWEIßICH, jedenfalls: Ich bekam von fast allem "etwas" mehr. Danach folgte eine Bestellung, in der 1:1 alles enthalten war, wie bestellt -auch hier zuverlässig in sieben Tagen. Also bis hierhin eine ganz klare Aufwärtstendenz (von den bisweilen gesalzenen Preisen echt mal abgesehen Ihr Polarfüchse), aber dann...ja dann meine letzte Bestellung vom 1. Dezember mit Teilen für einen Brickscalibur-Figbarf, die noch immer Status „Im Lager“ hat, aber auch nicht mehr von mir storniert werden kann. Anders als vor einem Jahr diesmal auch keinerlei Info/Update dazu, das könnte jetzt eng werden bis zum 15. Januar, ich plane daher bereits um.
CMF im Sinkflug: Bessert Euch wieder -und bitte schnell!
Vom Glanzstück von gestern zum Ärgernis von heute: Es gab im ganzen letzten Jahr meiner Meinung nach nur eine einzige gute CMF-Serie (die Grüne). Und dann: Formel 1- Mini-Autos? Spider-Man-Parodie?? Jetzt satte 12 Tierkostüme auf einmal??? Letztere sehen ja immerhin wirklich klasse aus (Frosch und Pfau besonders cool), aber die hätte man doch auch gut und gerne auf sechs reguläre, multithematische Serien verteilen dürfen. Auch Ende 2024 gab es schon eine Space-Serie, die offenbar auch nicht allzuviele Fans gefunden hat. Da zeigt die Formkurve aus meiner Sicht schon gerade irgendwie klar in Richtung Süden. Klar kann man das Rad nicht immer neu erfinden und immer jeden glücklich machen -aber am besten gefallen mir einfach immer noch die ganz regulären Reihen mit Minifigs aus mehreren Themenbereichen. Ich freue mich neben meiner Vorliebe für Castle & Fantasy auch stets über tolle neue CITY-Figuren, anderen Fantasykram (Märchen, Sagenfiguren), historische Minifigs oder eben auch mal hier und da ein schönes Tier- oder Lebensmittelkostüm. Aber klar gehöre ich auch zu denen, die eine zweite Dungeons & Dragons-Reihe wirklich sehr feiern würden.
Richtig toll fände ich mal eine, mit auf heutige Errungenschaften (wie bedruckte Arme) angepasste Neuauflagen der Serienursprünge. Oder ein Best-Of nach Fan-Voting und die ersten 12 Plätze dee erstejn 20 Serien werden nochmal neu aufgelegt? Sowas könnte doch angesichts der inzwischen langen (und zumeist glorreichen) Geschichte der CMF-Reihe bestimmt auch ganz gut ankommen.
Ausblick ins neue Lego-Jahr!
Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber ich freue mich wahnsinnig auf das Lego-Jahr 2026! Da ich mich dazu entschieden habe, meinem aktuellen Brickfilm-Projekt „Die Legende von Callahan“ auch in den kommenden Monaten meine größte LEGO-Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, kann ich es gar nicht erwarten, auch die Greifen- und Krakenritter endlich in die Finger zu bekommen und neue MOC-Kulissen in verschiedenen Maßstäben zu bauen.
Ich könnte jetzt noch ewig weiterquatschen, aber ich denke „reicht erstmal“, genug vom ollen Floyd. Daher jetzt meine Frage an Euch: Wie war Euer LEGO-Jahr 2025? Und: Auf was freut Ihr Euch am meisten in 2026, was sind Eure Pläne/Ziele? Würde mich freuen, von Euch zu lesen;-)
Bis dahin: Einen ballerinagleichen Rutsch in 2026 für Euch alle Ihr Raketen!!!