Beiträge von Graf Max

    Schon wieder ein klasse Beitrag :huh: Zu der Akkurarität der Szene mit der Serie kann ich leider nichts sagen, da es mir wie vielen hier geht und ich die Serie nicht kenne, deine Vignette wirkt aber durch die Spezialeffekte und das gekonnte „unordentliche“ Boden und Wanddesign sehr atmosphärisch. Auch der Rahmen der gut mit dem Hintergrund verschmilzt gefällt mir sehr gut :thumbup:

    Die Anklage


    Morugg und Iod Vados Cenbell traten vor die Elfen, und zerrten einen gefesselten und geknebelten Elfen mit sich nach vorne. Morugg rief mit schriller Stimme: Dieser Elf, dein eigener Kammerdiener ist der Täter. Die Anklage war jedoch undurchdacht und unter besondererem Druck erfolgt, hatten sich doch alle anderen Anwesenden von ihnen distanziert, und wirkte sehr an den Haaren herbeigezogen: Der Diener war groß und schmal, außerdem würde kein Elf in einer so günstigen Ausgangslage bei seinem Versuch scheitern. Nachdem der Elfenkaiser kurz überlegt hatte, sprach er ruhig und sachlich:„Was ihr sagt, ist eine blanke Lüge und noch dazu eine tiefe Schmähung. Allein dafür verdient ihr schon den Tod.“


    Morugg und Iod Vados lief es eiskalt über den Rücken, und der Elfenkaiser fuhr fort:„ Was den Feigen Angriff auf mein Leben angeht, so seid ihr doch unschuldig. Meine Magier haben den Handschuh und seine magischen Kraftlinien untersucht, und der Gnom hat ihn nie berührt. Die Linie führt zu den Zwergen. Sie waren es ohne jeden Zweifel. Ihren Anführer töten wir und den Rest schicken wir kahl geschoren in das Loch zurück, aus dem sie gekrochen kamen. Seine Wachen traten vor und überwältigten die Zwerge. Die angekündigten Strafmaßnahmen wurden ausgeführt. Die Elfen sahen dem Wimmern und Heulen der Zwerge mit sichtlichem Vergnügen zu.


    Jetzt waren Morugg und Iod Vados an der Reihe. Die Elfen stellten sich rechts und links von ihnen in einer Reihe auf und nahmen ihre Gleven in die Hand. Die beiden Verurteilten wurden durch die Reihen getrieben, wobei jeder so fest zuschlug, wie er es für die Kränkung einer seiner Kameraden angemessen hielt. Am Ende der Reihe waren die beiden zwar grün und blau geprügelt, waren jedoch noch in der Lage ihren Aufgaben nachzugehen. So setzten sich alle wieder auf ihre Plätze und langsam trafen auch die anderen Herrscher und Anführer ein.


    Das war es von mir, jetzt übernimmt wieder die Spielleitung und es geht wie geplant weiter.

    Fruchtlose Verhandlungen


    Die Verhandlungen und Diskussion der verschiedenen Interessengruppe zogen sich in die Länge, ohne zu einem Ergebnis zu führen. Oft endeten die Gespräche in einem handfesten Streit oder in einem Besäufnis. Nach einiger Zeit war es abzusehen, dass sich die Veränderungen nicht durchsetzen konnten und der Status Quo erhalten bleiben würde. Die Macht würde weiterhin in den Händen der alten Mächte bleiben. So vergingen die Tage, bis ein außergewöhnliches Ereignis die Eintönigkeit unterbrach.


    Der Anschlag


    Eines Abends erschütterte eine beunruhigende Nachricht die Versammlung. Früher am Abend hatte Morugg noch Gespräche mit einem Boten des Kapul Bashkaum geführt und hatte danach dem Branntwein der Draneduren zugesprochen. Gegen Mitternacht nahm das Unglück seinen Lauf. Eine kleine Gestalt war durch das Fenster des Elfenkaisers eingedrungen und hatte versucht ihn zu erdolchen, war jedoch gescheitert und war geflüchtet. Der angegriffene Kaiser schien aber bemerkt zu haben, dass die Gestalt einen merkwürdigen Handschuh trug. Der elfische Gardehauptmann ließ, nachdem ein blutiger Dolch bei den Zwergen und ein ominöser Handschuh bei dem betrunkenen Morugg gefunden wurde, verkünden dass sowohl die Zwerge als auch Morugg im Morgengrauen hingerichtet werden sollten. Die restlichen Gefährten würden dies jedoch auf keinen Fall zulassen und so stand ein Kampf unmittelbar bevor.


    Aufgabe: Präsentiert den Elfen einen Schuldigen oder Sündenbock, sonst wird es ein Massaker geben

    Straßenkampf


    Lamira Adan und ihre elfischen Gefährten saßen in einer gemieteten Kammer in einem Gasthaus, das genau an der Hauptstraße lag. In der Ferne konnte man bereits die Pauken und Trompeten und die genagelten Schritte der Ehrengarde vernehmen. Auf ein gemeinsames Zeichen hin sprang die Hälfte der Elfensoldaten auf dem Platz und gingen federnd in die Hocke, um ihren Sprung abzufedern. Aus dem Fenster heraus eröffnete die andere Hälfte das Feuer auf die zaristischen Wachen. Diese fielen wie die Fliegen im Pfeilhagel der Elfen. Lamira schritt geistesabwesend und wie in Trance auf den Zaren zu, um ihn das Messer an die Kehle zu setzen. Sie war jedoch unaufmerksam bemerkte den Wachsoldaten nicht, der sich langsam hinter ihr aufbaute und ihr den Streitkolben zwischen die Schultern rammte.


    Dunkle Saat


    Am Abend nach der Schlacht vor der Festung betrat eine kleine vermummte Gestalt das Leichenfeld, auf dem pechschwarze Raben und Krähen ihren Festschmaus hielten. Zielstrebig steuerte er auf die Mitte des Schlachtfeldes zu, getrieben von einer unheiligen Gier nach einem verdorbenen Gegenstand. Die Gestalt nestelte an einer erzumschirmten und imposant wirkenden Leiche herum, bis sie endlich den Gegenstand ihrer Begierde gefunden hatte. Kurz drauf verschwand sie in der einbrechenden Dunkelheit.

    Welch Unglück wird aus dieser Missetat für die Neun Reiche und ihre Bewohner noch erwachsen ?


    Wachsende Stabilität


    Überall in der Region ging es voran. Die gezielte Neustrukturierung der Dorfstrukturen sorgte für Arbeit und Brot in der Bevölkerung. Der Handel mit dem neugegründete Kaiserreich der Elfen und den Küstenstädten der Menschen blühte wieder auf und die Menschen begannen zu hoffen. Die ständigen Patrouillen aus Adelstruppen und Bürgermilizen hielten sowohl Plünderer und Wegelagerer als auch die Menschenjäger der östlichen Reiche fern. Um das Kaiserreich Dranedur herum war es still geworden. Interne Thronstreitigkeiten werden das Land wohl die nächsten Jahre beschäftigt halten. Aus diesen Landen kam ein steter Zustrom an Verschleppten und Vertriebenen, die sich in den Neun Reichen eine neue Existenz aufbauen wollten. Nach einigen Jahren des totalen Chaos sind die Neun Reiche nun zur Ruhe gekommen und blicken mit Hoffnung der Zukunft entgegen.


    Einzelschicksale


    Morugg blieb als Diplomat für den Kapul Porandor aktiv und bereiste die Neun Reiche im diplomatischen Auftrag. Obwohl er fast ständig betrunken war gelang es ihm mit seinem Verhandlungsgeschick und seiner natürlichen Gier fast immer ein vorteilhaftes Angebot für die Hobgoblins auszuhandeln. Nach Jahren der Unsicherheit und Verzweiflung verlief sein Leben ab jetzt in geordneten Bahnen.


    Iod Vados Cenbell übernahm den Oberbefehl über die Adelstruppen und kämpfte in einigen Grenzscharmützeln gegen Marodeure und Banditen. Er ging vollständig in seinem Dienst auf und beschützte die Reiche vor allen Feinden. Er war ein guter Anführer der von seinen Männern respektiert und seinen Feinden gefürchtet wurde.


    Nachdem Lamira von hinten niedergeschlagen wurde, kamen ihr die anderen Elfen zu Hilfe und säuberten den Platz innerhalb kürzester Zeit. Die gesamte Zarenfamilie fiel an diesem Tag unter den Gleven und Pfeilen der Elfen. Als die blutige Tat vollbracht war flüchteten die Elfen mit einer verletzen Lamira in den Hafen, wo bereits ein Schiff auf sie wartete. Die Waldelfe wurde zu den Hochelfen gebracht und erhielt die beste medizinische Versorgung der bekannten Welt und kam bald wieder zu Kräften. Nach ihrer teilweisen Genesung übernahm sie eine beratende Funktion am Hofe des Elfenkaisers, auch wenn sie die langen Ausflüge in die Wildnis vermisste.


    Ser Gerwein blieb ein rastloser Wanderer in den Neun Reichen und half den neugegründeten Dörfern mit seinen Kurierdiensten und seiner Kampferfahrung. Die von ihm ausgebildete Miliz vertrieb die Wölfe aus den Wäldern und sorgte für Sicherheit in den Dörfern und dem näheren Umland.


    Björn wurde aufgrund seiner Integrität und der seiner aufrechten Art in den Dörfern geschätzt und schließlich zum Dorfvorstand gewählt. Sein Beschluss in den neuen Dörfern zu bleiben wurde endgültig, als seine Gefährtin ihm verkündete dass die Dorfgemeinschaft dabei sei sich um eine weitere Person zu vergrößern. Auch seinen Traum einer Mühle konnte er sich verwirklichen, mit der Hilfe der Gemeinschaft wurde diese binnen kürzester Zeit errichtet. Heute lebt er mit seiner Frau und seiner stetig wachsenden Kinderzahl in der Mühle, die in den gesamten Neun Reichen aufgrund der ausgezeichneten Mehlqualität bekannt wurde.



    Smods Pernagodold reiste mit seinem Energiewesen weit in den Norden, wo er sich von den Einheimischen als Götze verehren ließ und von den Opfergaben der Bauern ein gutes Leben führte. Für die Opfergaben versorgte er sie mit Licht und Energie. So lebte er bis zu seinem Ende glücklich und zufrieden von der Arbeit der Bauern.


    Herzlichen Glückwunsch, ihr habt die Hauptkampagne geschafft :thumbup: Jetzt beginnt das Nachspiel, dass direkt zu dem Abstimmungsergebnis führen wird.


    Das Konzil


    Nach der Invasion der Dunkelheit waren bereits einige Monate ins Land gegangen und alle Landesteile begannen sich zu erholen. Die allgemeine Situation hatte sich bereits so verbessert, dass sich alte und neue Herrschaftsformen in den verschiedenen Regionen etablierten. Deshalb beschloss Ottokar von Holmburg, alle Herrscher und Anführer der verschieden Fraktionen und Herrschaftsgebiete auf neutrales Gebiet der Buchwache einzuladen und dort die Landkarte abzumessen, Gebiete zu verteilen und freie und umherziehende Gruppen zu ihrem Recht kommen zu lassen. Die Vertreter der östlichen Regionen und der Insel Lyssaris waren bereits früher gekommen, um vor dem eigentlichen Verhandlungsbeginn die neue geopolitische Situation untereinander zu besprechen und es so vorzubereiten, dass es für die anderen verständlich werden würde.


    Auf diesem verfrühten Treffen befanden sich bereits Morugg, wie immer als Vertreter der Hobgoblins und wie immer betrunken, Iod Vados Cenbell als Vertreter des adligen Militärs, Björn und Ser Gerwein als Vertreter des Volkes und auch eine elfische Delegation, mit Kaiser Aldur höchstpersönlich und seinen engsten Beratern, unter denen sich auch Lamira Adan befand, die sich von ihrer Verletzung weiter erholte. Ebenfalls auf dem Vortreffen war auch eine Gesandtschaft der Zwerge, die von niemanden eingeladen worden war. Die Zwerge hatten sich während den gesamten letzten Kämpfen in ihren unterirdischen Festungen verkrochen, spielten sich jetzt allerdings als heldenhafte Retter und Verteidiger der Neun Reiche auf. Der erste Punkt auf der Agenda war, die verschiedenen Regierungsformen der östlichen Neun Reiche herauszuarbeiten und die jeweiligen Vor- und Nachteile zu notieren.


    Aufgabe: Arbeitet die Regierungsformen und ihre Vor und Nachteile heraus.

    Ein Angebot, dass man nicht ablehnen kann


    Lamira Adan blieb am Hof des Elfenkaisers, der angekündigt hatte, dass er noch Pläne mit Lamira Adan habe und sie an seinem prachtvollen Höfe verweilen sollte. An einem überraschend kühlen Sommermorgen wurde sie erneut vor den Ebenholzthron gerufen. Silbern geharnischte Gleventtäger standen Spalier, um alle Eintretenden zu grüßen und zu warnen. Kaum hatte sie den Raum betreten, wurde sie auch schon von Aldur, dem Kaiser aller Elfen angesprochen:„Lamira, ich brauche deine Fähigkeiten als Anführerin und Kundschafterin. Den edlen Kindern des Elfengeschlechts sind die Söhne der Drachen, wie sie einst in Dragonia lebten und immer noch in Dranedur herrschen, ein Dorn im Auge. Nach dem wir langsam aber sicher zu unserer alten Stärke zurückkehren und den alten elfischen Glanz Wiederaufbauen können, ist es nun an uns neben den künstlerischen Aufgaben auch immer eine Pflicht bei den militärischen Entscheidungen mit unseren Fähigkeiten unter den Führenden Fraktionen der Neun Reiche einen Platz einzunehmen. Deshalb werde ich eine Schar Elfen entsenden um den dranedurischen Zaren zu stürzen und ich bitte dich, diese Schar anzuführen. Lamira sah sich um. Der Kaiser stand in seiner Prachtrüstung, umgeben von seinen besten Wachen vor seinem Thron und stellte eine Bitte.


    Lamira sagte sofort ja, zum einen weil sie den Traum und die Ambitionen des Kaisers nachvollziehen konnte, zum anderen weil ihr genau bewusst war dass sie sowieso keine freie Entscheidung hatte. Der Wille des Kaisers durfte niemals angezweifelt werden, das berichteten schon die alten Schriften. Für Zweifler an der göttlichen Allmacht der Elfenkaiser gab es keinen Platz in der elfischen Welt, die auf Treue und Vertrauen fußte. Kurze Zeit später saß sie bereits in einer elfischen Galeasse, die aufgrund ihrer dynamischen Bauart und die Kraft der Ruderer sowie durch die Unterstützung der Windmagier zu ungeahnten Höchstleistungen getrieben wurde. Während Lamira die vorbei rauschenden Wellen betrachte, sinnierte sie für sich:„Dieses Schiff ist eigentlich nichts anderes als das Elfenreich, es verbindet Fortschritt und Tradition, Stärke und Magie, und alles wird durch den Willen eines Steuermanns zu einer strahlenden Zukunft geführt.“ Plötzlich verstand sie den Kaiser und sein Vorhaben besser, der das Elfenvolk wie ein guter Vater leiten und beschützen wollte, um sein volles Potential auszunutzen um den Platz der Elfen zu festigen. Sie begriff, dass im Reich der Elfen wie auch auf diesem Schiff jeder einen Platz hatte und seine Aufgabe zum Wohle aller nach besten Wissen und Gewissen erfüllen musste.


    Als sie nach der Hälfte der eigentlichen Zeit in der Hauptstadt dieses östlichen Reiches ankamen, bemerkten Lamira und die zehn anderen Elfen, von denen fünf mit Gleve und fünf mit Bögen ausgerüstet waren und jeder einen etwa armlangen Säbel trug, viele arme und verzweifelte Menschen auf den Straßen dieser Metropole.

    Für den Nachmittag war ein Triumphzug, der die Eroberung der östlichen Neun Reiche feiern sollte. Ebenso wurde angekündigt, dass man eine große Anzahl an Kriegsgefangenen vorführen wollte. Lamira war sich sofort sicher. Dieser Triumphzug musste gestört werden, und die Gefangenen mussten, wenn möglich, befreit werden und natürlich musste der Zar entweder getötet oder gefangen werden.



    Aufgabe: Störe den Triumphzug und befreie die Gefangenen


    Der Hobgoblin und das Relikt der Macht


    Schwerterklirren und Hufgetrappel ertönten, als die Reiter mit der vollen Wucht ihrer Rösser in die leichten Truppen zaristischen Armee sprengten. Die überraschten Fußtruppen wurden binnen kürzester Zeit in einen Inferno aus Stahl, Leibern und Knochen so gut wie komplett vernichtet. Nach dem sich die erste Wucht gelegt hatte, wurden die Reiter von einer mörderischen Armbrustsalve getroffen, die fast alle Pferde niedermähte. Nun begann der Nahkampf, als die schwer gepanzerten Eliteeinheiten mitsamt ihren Kommandanten die zweite Runde eröffneten. Morugg war ebenfalls vom Pferd gefallen und kroch nun über den Boden, während er mit seinem Langdolch Haut, Fleisch und Sehnen durchdrang und einige Krieger beider Seiten zum Straucheln brachte. Iod Vados befand sich im direkten Duell mit einem der Leibwächter, als Friedrich Wilhelm, immer noch hoch zu Ross, dem Kämpfer mit einem geschickten Hieb den Helm und den darunter liegenden Kopf zerspaltete. Nach dem Tode aller Leibwächter war der Kampf jedoch immer noch nicht vorbei, der Kommandant hielt mit schwungvollen Hieb und unsichtbaren Luftstößen drei Angreifer im Schach, als Morugg von hinten an ihn heran trat und ihm das Messer in den Rücken stach. Gleichzeitig band einer Kombattanten, es Iod Vados Cenbell, das Schwert des Kommandanten mit seiner Schulter. Einer der Adligen schlug ihm den behandschuhten Arm ab, und Friedrich Wilhelm Hieb ihm schlussendlich den Kopf ab.


    Der Kampf war für alle Beteiligten ein sehr intensives Erlebnis gewesen, jedoch verfügte Morugg über sehr wenig Kondition, sodass er sich kaum noch auf den Beinen halten konnte, als sich der Staub lichtete. Überall lagen Erschlagene oder Verwundete. Doch nicht der nur der Feind war schwer getroffen, auch die Verteidiger hatten geblutet. Allein die Hälfte von ihnen war verwundet, die meisten der schweren Fälle war schon tot oder würde es bald sein.

    Iod Vados blutete heftig aus der Schulter, doch nach dem er einen Verband darum gewickelt bekam und einen Stärkungstrank bekam, ging es ihm schon bald besser. Friedrich Wilhelm hatte nicht so viel Glück, er hatte einen Pfeil im Knie stecken, und es war noch nicht absehbar, ob er das Bein jemals wieder benutzen können würde.

    Als Morugg so über das Schlachtfeld ging, außer ein paar oberflächlichen Kratzern und Schnittwunden fehlte im nichts, und den Toten die Geldbeutel vom Gürtel schnitt, fiel ihm ein metallisch glänzender Handschuh auf, von dem eine Aura der Macht ausging. Dies war der Handschuh des Kommandanten, und Morugg verspürte dass dringende Bedürfnis, den Handschuh anzuziehen oder zumindest mitzunehmen.


    Aufgabe:

    (Nur Morugg):Widerstehst du der Versuchung ?


    Nachdem sie sicher waren, dass alle Angreifer tot waren, beschlossen sie, zusammen mit den Adligen genug Truppen zu versammeln. Die beiden Abgesandten sollten einen Plan ausarbeiten wie man mit den Truppen der Adligen die Region säubern und dauerhaft sichern will. Bevor irgendetwas geschieht, muss der Adelsrat dies jedoch absegnen.


    Aufgabe (beide):Erstellt einen Plan zur Sicherung der Region.


    Im Fieberwahn


    Dem Zeitreisende, seiner gesamten Macht und Magie beraubt, blieb nichts anderes üblich als die Flucht in seine Traumwelten, während ihn irgendwo in Südende Wissenschaftler der blauen Garde aufs Grausamste untersuchten, ihn dabei jedoch stets am Leben erhielten, um ihre Untersuchungen fortführen zu können. Die Prophezeiungen, die am laufenden Band aus ihm heraus fielen stellten die erfahrenen Wissenschaftler der blauen Garde vor eine geistige Herausforderungen. Die meisten waren leer oder nur mit unzusammenhängenden Satzfetzen beschrieben. Es half alles nichts, wann eine Schriftrolle aus ihm herauskam und untersucht wurde, wurde sie als wertlos erachtet und immer von dem selben kleinen Zwerg in den Ofen geworfen. Als die schmerzhaften Untersuchungen vorbei waren und er wieder alleine in einem Raum, spürte sein Körper, dass es an der Zeit war aufzuwachen.


    Aufgabe: Wache auf.


    Heimwärts


    Björn hatte sich von dem Kater, der offensichtlich doch nicht tödlich endete, wie er dass zunächst angenommen hatte, mit Ser Gerwein auf einen weiteren Weg nach Westen. Dieser verlief verglichen mit den vorherigen Wegen sehr ereignislos. Sie trafen auf einer großen grünen Wiese ein, die auf der einen Seite von einem Fluss und auf der anderen Seite von einem Wald begrenzt wurde. Die Nähe zum Wald bot sowohl Vorteile als auch Nachteile, da man Wild, Beeren und Pilze genau so vor der Haustür hat wie Bären und Füchse. Besonders aber der Fluss sorgte für fruchtbares Ackerland. Insgesamt lagen sie zwar gut, aber auch relativ offen. Mitten auf der Wiese hatten sich bereits über 500 Bauern und Handwerker versammelt, die die zwei erwartungsvoll ansahen.


    Aufgabe : Überzeugt die Bauern von eurer Idee einer Siedlung, stellt den Aufbau vor (berücksichtigt dabei die Umgebung) und teilt Arbeitsgruppen für die 500 Bauern ein. Die Aufgaben sollten so sein, dass die zugeteilten Bauern diese Aufgabe in ein bis zwei Wochen erledigen können.

    Go Fletcher,

    Schöner farbenfroher Turm:thumbup: Auch das Gelände außen wirkt durch den Akzent den die Blätter setzen schön bunt. Das überall verstreute und versteckte Kleinvieh, dass ja bekanntlich auch Mist macht, ergänzt die Gesamtsituation und lässt sie lebendiger wirken. Außerdem wirkt Ottokar mit der neuen Rüstung und Frisur ungewohnt erwachsen =O:D Storytechnisch wird’s mit den neuen Begebenheiten bestimmt nicht langweilig :D


    Gruß Graf Max

    Zurück nach Westen


    Ser Gerwein ärgerte sich über sich selbst. Natürlich was es logisch, dass die Menschenjäger nachdem sie den Osten abgegrast hatten, weiter nach Westen zogen Während er geschwind über Berg und Tal lief und sich nur wenige Ruhepausen gönnte, beschäftigte ihn die Botschaft. Der fehlerhaft geschriebene Geheimtext zeugte entweder von großer Eile oder großer Unfähigkeit des Schreibers. Die Nachricht kündete anscheinend von einer Niederlage der kaiserlichen Truppen und eine steigende Unzufriedenheit in der dortigen Bevölkerung, so dass Zar Wladimir der Große Erfolge vorzeigen musste, um die Bauern ruhig zu halten. So in Gedanken versunken merkte der gute Ser Gerwein nicht, dass der Boden immer unzugänglicher wurde, bis Gerwein über eine Wurzel stolperte und sich den Kopf an einer Wurzel aufschlug und davon ohnmächtig wurde.

    Als er wieder zu Bewusstsein kam, hörte er jenseits der Baumgrenze eine Stimme in einer fremden Zunge und überlegte, ob er auf sich aufmerksam machen sollte.


    Aufgabe: Überlege, ob du Hilfe rufst oder lieber auf dem Boden liegen bleibst.


    Der Weg ins Dunkle


    Sie traten ins in die Finsternis. In der Eile hatte niemand daran gedacht, Fackeln mitzunehmen. Einige der üblichen Verdächtigen aus der letzten Reihe riefen:„Zündet doch einfach den Gnom da vorne an“, und lachten dabei hämisch. Nach dem sie sich, jeder seinen Vordermann festhaltend, eine Weile durch die Dunkelheit getastet hatten, kamen sie zu einer Treppe. Friedrich Wilhelm übernahm die Führung und sprach: Dieser Weg führt in meine Burg. Als sie oben ankamen, stellten sie erschrocken fest, das diese Festung ebenfalls belagert wurde, mussten alle Beteiligten anerkennen, dass die Invasoren schlauer als gedacht waren und alle strategisch wichtigen Punkte unter ihre Kontrolle bringen wollten.


    Verwirrt stellten sie allerdings fest, dass es sich nur um etwa 50 Soldaten handelte, von denen ein gutes Dutzend schwer gepanzert und mit Zweihändern bewaffnet war, während der Rest zu gleichen Teilen aus leichteren Speerträgern und Bogenschützen bestand. Am auffälligsten jedoch war ein Mann, der nur einen leichten Waffenrock, ein Schwert und einen seltsam pulsierenden Handschuh trug. In der Festung befanden sich die 10 Leibgardisten von Friedrich Wilhelm, in schimmernder Rüstung und mit Schild und Streitkolben bewaffnet. Zudem gab es noch ein halbes Dutzend Adlige, darunter natürlich Friedrich Wilhelm, die mit der Waffe in der Hand gegen die Angreifer kämpfen wollten. Des weiteren gibt es noch circa 30 mit Spießen und Armbrüsten bewaffnete Knechte und natürlich dicke und hohe Befestigungsmauern.


    Aufgabe: Arbeitet einen taktische sinnvollen und nachvollziehbaren Plan zur Verteidigung der Burg aus.


    Die Wissenschaft der Zukunft


    Die ominöse Schriftrolle, die der Zeitreisende in einer gewissen Körperöffnung untergebracht haben musste, wurde von einem Wächter mit einer Zange in den nächsten Ofen geworfen. Ian Aran sprach: Wir sind Wissenschaftler, wir glauben nicht an Prophezeiungen. „Packt den Zeitreisenden und bringt ihn auf einen Seziertisch.“ sprach ein Zwerg mit auffällig hoher Stimme.

    Er wurde hochgehoben und hatte das ungute Gefühl, dass es ihm jetzt an den Kragen ging.


    Aufgabe: Entgehe dem Seziertisch der blauen Garde


    Im Archiv von Lyssaris-Stadt


    Lamira befand sich Lyssaris-Stadt, um dort mit den Ratsmitgliedern zu sprechen. Doch weil die neu entzündete Flamme des Krieges immer näher kam und der neue Elfenkaiser die Parole ausgegeben hatte, dass die Elfen keine Gnade erwarten und auch nicht mehr gewähren würden, waren die Ratsvorsitzenden mit ihren Familien aufs Festland geflüchtet. Als einzige Quelle für Wissen und den vielleicht rettenden Geistesblitz diente ihr nun die Universität der Stadt. Im Archiv fand sie inmitten staubiger Folianten und vergessenem Wissen auf einer alten Elfenkarte tatsächlich die Lösung für das Problem: Das alte Hochelfenreich umfasste in der Tat die gesamte Insel, jedoch waren seit diesen Tagen im Südosten durch den Gezeitenwechsel einige neue Inseln und Landzungen entstanden und auch in den großen Städten und Werften war durch das Aufschütten von Sand neues Siedlungsgebiet entstanden.

    Vielleicht würden die Elfen dort Menschen akzeptieren. Ihr Herz schlug schneller. Sie musste mit dem Kaiser reden, nur so konnte viel Unglück von den Menschen hier abgewendet werden !


    Aufgabe: Rede mit dem Elfenkaiser über die Landflecken


    Der Morgen danach


    Björn lag mit einem schmerzenden Schädel inmitten seiner eigenen Kotze. Er hatte viel zu viel von diesem seltsamen Wasser der östlichen Landbewohner getrunken. Die ihm angebotene Flasche hatte er mit einem Zug leergehabt, dann jedoch hatten die Kapul und die Draneduren das geheime Versteck seines Freundes gefunden und hatten sich hemmungslos besoffen. 3 der 10 Kapul waren direkt erblindet, der Rest war ebenfalls komplett außer Gefecht. Die Adlerwachen schienen es besser zu vertragen, trotzdem wurden ihre Reaktionen ungelenk, sodass die über zweihundert Bauern leichtes Spiel mit ihnen hatten. Noch in der Nacht waren sie wieder westlich in Richtung Heimat gezogen und hatten ihn und die Leichen glatt hier liegen lassen. Unsicher stand er auf. Vorsichtshalber hielt er die Augen geschlossen, der Schmerz raubte ihm so aber schon fast die Besinnung.

    „Mist, wo muss ich hier denn jetzt lang, brachte er mühsam hervor, aber es hörte sich selbst für ihn fremd an.


    Aufgabe: Finde den Weg zurück nach Westen

    Die Situation spitzt sich zu


    Eine Woche hatten sie mit allen erdenklichen Mitteln versucht, Graf Drako zum Reden zu bringen. Weder die Warheitstränke, die Iod Vados Cenbell gebraut hatte, noch die kapulschen Foltermethoden, von dem Morugg einige kannte, obwohl er als gemäßigter Vertreter galt. Gerade als Morugg dabei war, mit einem Messer Drakos Auge zu traktieren, und Iod Vados mit seinem Halbwissen in Kräuterkunde erneut versuchte einen Trank zu brauen, hörten sie plötzlich einen infernalischen Donner, der selbst das Mauerwerk erzittern ließ. Eine aufgeregte Wache stürmte in den Raum. „Mein Herr eine Armee aus schwarz gekleideten Soldaten greift uns an ! Sie führen kein sichtbares Banner, ich weiß nicht, um wenn es sich handelt! Was wollt ihr jetzt unternehmen ? Graf Drako rief mit zitterndener

    Stimme:„Meine Freunde sind gekommen, um mich zu holen. Sie werden euch alle töten. Hahahaha !“


    Die Burg, in der sie sich befanden, war zu repräsentativen Zweck und nicht zur Abwehr moderner Artillerie gedacht. Drako musste mächtige Freunde haben, wenn sie über diese neumodischen Waffen verfügten. Als Morugg und Iod Vados Cenbell den Ratssaal der Adligen betraten, bemerkten sie sofort, dass Friedrich Wilhelm von der Salzebene ein Schreiben der Angreifer in Händen hielt. Laut las er vor: Wir haben die Burg umstellt und werden alle töten, es sei denn, ihr gebt Graf Drako und die beiden Abgesandten heraus.“ Emerich, denn ein erneuter Kanonendonner aufgeschreckt hatte rief sofort:„ Ich bin dafür dieses Pack auszuliefern ! Was gehen uns deren Probleme an ! Für die werde ich doch nicht meinen Kopf riskieren!

    Doch Friedrich Wilhelm widersprach ihm:„ Ich mag die zwei und ihre Ideen ebenso wenig wie du, allerdings geht es mir gegen den Strich, einen Verräter laufen zu lassen, der den Tod allemal verdient hätte und noch dazu ihnen zwei mehr oder weniger unschuldige Diplomaten zu überlassen. Das verbietet die Ehre ! Während sich die Adligen weiter stritten, sah Morugg Iod Vados an. Würden sie einen Ausweg finden ?


    Aufgabe: Verteidigt die Burg und beschützt den Adelsrat



    Ein Einmarsch der Elfen


    Der Fischsegen hatte die Hungersnot der Küstenbewohner lindern können, doch im Landesinneren sah es weitaus schlimmer aus als angenommen. Auf ihrer Reise in den Westen der Insel begegnete sie etwas, dass es seit Jahrhunderten nicht mehr gegeben hatte: Eine schwergerüstete und grimmig wirkende Hochelfenarmee. Lamira beschloss, sie in der alten elfischen Zunge anzusprechen. Grüße sende ich euch, ihr tapferen Söhne des hohen Elfengeschlechts. Wohin des Weges ? Sei ebenso gegrüßt, Tochter des Waldes. Während der Invasion der Dunkelheit, in der dunkelsten Stunde, nachdem unser alter König im Kampf gefallen war,

    gelang es unserem größten General, Aldur, die Dunkelheit mit einer mächtigen Kombination aus Magie und elfischen Silberstahl, die Invasoren zurückzuschlagen. Kurz darauf ließ er sich zum Kaiser aller Elfen krönen, einen Titel, den es seit den alten Tagen nicht mehr gab. Nachdem die Dunkelheit endgültig besiegt wurde, fasste er den Entschluss, dem Elfengeschlecht wiederzugeben, was rechtmäßig ihm gehört, und die Menschen mit ihrer unheiligen Neugier, die uns alle fast ins Verderben gestürzt hat, für immer von dieser Insel zu vertreiben. Man sehe sich nur die jüngsten Ereignisse an. Kaum erholen sich die Menschen von der Dunkelheit, beginnen sie das neue Zeitalter damit, elfische Gewässer leer zu fischen. Das wird nun ein Ende haben. Ein neues Zeitalter elfische Stärke bricht an“ Nachdem der Hauptmann seine Ausführungen beendet hatte, war Lamira sprachlos.


    Aufgabe: Wie reagiert Lamira auf das elfische Machstreben ?


    Unterwegs in Südende


    Smods Pernagodold sah an sich herab. Wo einst seine Stiefel waren befanden sich jetzt nur Stofffetzen und ein blutiger Brei aus Knochen und Fleisch. Der exzessive Gebrauch hatte die Magie in den Schuhen zum Explodieren gebracht Er versuchte sich vorwärts zu ziehen. Geschafft! Noch ein Stück. Unbarmherzig brannte die Sonne auf ihn herab. Der Blutverlust hatte ihn stark geschwächt. Eine gefühlte Ewigkeit lag er einfach nur da. Er fühlte schon das Ende nahem, als ihn vier kräftige Hände auf eine Trage legten. Eine weitere scheinbar endlose Zeitspanne verbrachte er in diesem Zustand, bis er in weiches Lager gelegt wurde. Er schlief sofort ein. Als er erwachte, bemerkte er, dass er sich nackt in einem Bett befand, dass in einem komplett weiß getünchten Raum stand. Nach einiger Zeit trat ein blau gekleideter Mann ein, der sich als Ian Aran von der blauen Garde vorstellte. Er eröffnete Smods eine Möglichkeit mit der er wieder laufen könne.


    Aufgabe: Nimmst du das Angebot an ?



    Eine Unangenehme Überraschung


    Björn ging, eine alte Weise pfeifend, die große Armeestraße entlang. Er würde jetzt den Wiederaufbau von Städten und Dörfern leiten, und sehen, wie sich das Land erholt und die Bevölkerung ein gesichertes Leben führen kann. Als er sich dem Versammlungspunkt näherte, bemerkte eine ungewöhnliche Stille. Als er um die letzte Kurve im gewohnt kurvigen Kurvenheim ging, sah er etwas unglaubliches.


    Die Bauern saßen angekettet und in zwei Gruppen geteilt auf dem Boden, die Schwachen links, die arbeitsfähigen Rechts. Es durchfuhr in eiskalt. Er hatte bei seiner Planung vergessen, das die Entführer weiter nach Westen ziehen werden, sobald sie im Osten alle geschnappt hatten. Er wurde natürlich sofort bemerkt, zwei Wachen schnappten ihn brachten ihn vor ihren Anführer, der einen ungewöhnlichen, magisch wirkenden Handschuh trug und einen Wappenrock mit einem gestickten Doppeladler. Er sprach die Wachen an: Gut gemacht, er sieht gesund und kräftig aus wird uns in den Eisenminen von Zar Wladimir dem Großen gute Dienste leisten. Fesselt und zeichnet ihn. Seine Hände wurden ihm zusammengebunden und er wurde mit vielen anderen in eine Reihe gestellt. Vor der Schlange stand ein grimmig wirkender Mann, der den Gefangen mit einem glühenden Eisen ein S auf die Brust brannte. Kurz bevor er an der Reihe war und die Nacht schon weit fortgeschritten war, fing plötzlich wie aus Eimern an zu regnen, sodass der Schmied sein Eisen nicht mehr richtig warm bekam.


    „Abmarsch“ rief eine Wache. Wir haben fürs erste genug Sklaven gefangen. Ein großer und breiter Kapul trat hervor. Krakk Knochenbrecher, du wirst auf dem Marsch die Aufsicht übernehmen, während ich mit den meisten meiner Männer weiter westlich reiten werde, um mich mit einer anderen Armee zu vereinen.“

    „Wird gemacht, Boss“ sagte der Kapul nur. Schon nach kurzer Zeit wurde erkennbar dass es sich bei den Kapul um grausame Zeitgenossen handelte, die mit der Peitsche nicht geizten. Insgesamt waren in der Gruppe ungefähr 200 Gefangene und jeweils 10 Kapul und normale Wachen.Als Björn sich am Abend mit den anderen erschöpft auf den Boden niedersinken ließ, trat ein Mann mit einem langen und dichten Bart an ihn heran und hielt im eine Flasche mit einer klaren Flüssigkeit hin. „Trink ruhig, Junge wo das herkommt, gibt es noch mehr. Vertrau mir, das hilft.


    Aufgabe: Befreie die Gefangenen und entkomme aus dem Lager.


    Eine wichtige Botschaft


    Ser Gerwein saß im Straßengraben und wartete. Und wartete. Wann würden diese verflixten Entführer endlich auftauchen? Aus Langeweile hob er einen Stein auf und warf ihn nach einem Raben. Zu seinem eigenen Erstaunen traf er den Vogel sogar, der wie vom Blitz getroffen zu Boden fiel. Ser Gerwein stand auf und untersuchte den Vogel. Überraschenderweise fand er eine verschlüsselte Botschaft.

    Weil er als Kurier genau wusste, wie der Hase läuft der Rabe fliegt machte er sich sofort and entschlüsseln.


    -MRVWVIOZTW-GZHSZO-


    -YIZFXSM-HRVK-


    -ORIBRYXREHAT—HAEHOUT-


    Aufgabe: Entschlüssle die Botschaft

    (das zweite in der ersten Spalte hört sich seltsam an, ist aber richtig)

    Reformversuche


    Morugg trat vor den Adelsrat. Er hatte die undankbare Aufgabe abgekommen, den Adligen einen Volksrat schmackhaft zu machen. Warum mussten die Götter ihn auch immer auf alle möglichen Arten strafen ? Natürlich hatte er am Abend zuvor gebechert, denn so redet es sich bekanntlich gleich viel leichter. Nachdem er zaghaft die ersten Worte ausgesprochen hatte, fand er besser in die Rede und begann zu erzählen.

    In den Mienen der meisten Adligen ließ sich von Entrüstung bis zu kaum unterdrückten Wut alles ablesen. Nur einige wenige des neureichen Geldadels um Graf Drako wirkten interessiert, während Emerich, dem das „Geschiss der Menschen“ sowieso egal war, einfach auf dem Tisch schlief.

    Aus dem harten Kern um Friedrich Wilhelm von der Salzebene konnte Morugg allerdings bereits einige „Runter mit seinem Kopf“ Rufe vernehmen, was seinem Leibwächter Iod Vados Cenbell Grund gab, die Hand auf den Schwertknauf zu legen. Bevor die Situation jedoch vollends eskalierte, knallte es laut mitten auf dem Versammlungstisch.


    Ein Grün gewandeter, leicht verwirrt wirkende Mann stand auf dem Tisch. „Ist das hier der Generalstab vom Reich Bruderschaft? Ich komme aus der Zukunft und muss euch warnen ! Floggenbach plant eine Invasion !, rief dieser. „Ihr müsst sofort etwas unternehmen!“ Bevor er jedoch weiterreden konnte, schnitt ihm Friedrich Wilhelm das Wort ab. „Guter Mann, ihre Absicht ehrt sie, jedoch scheint die Magie, derer sie sich bedienen, höchst unzuverlässig und inakkurat

    zu wirken. Der Krieg, vor dem sie diese Versammlung warnen wollen ist bereits einige Jahre her, er endete mit dem Untergang Floggenbachs.“ Dieser wirkte sichtlich erleichtert, doch das verschwand schnell, als einer der Adligen den Wachen ein Zeichen gab diesen vermeintlich Irren festzunehmen. Mit einem erneuten Knall war dieser jedoch abrupt verschwunden.

    Die Verhandlungen wurden bis zum Abend fortgesetzt, ohne zu einem Ergebnis zu führen. Friedrich Wilhelm verkündete abschließend, wenn sie nicht diesen verrückten Vorschlag abließen, würde er mit seinen Unterstützern diese Versammlung verlassen.


    Als Morugg spätabends auf der Suche nach einigen Flaschen Wein war, bemerkte er etwas sehr Ungewöhnliches. Nämlich eine vermummte Gestalt, die leise mit einer anderen flüsterte und einen versiegelten Umschlag übergab. Der kleine Hobgoblin Schlich sich von hinten an die beiden an, und verstand dabei Satzfetzen wie „Wie aktuell sind die Truppenzahlen?“ oder „Diese Festung muss dein Herr besonders berücksichtigen“. Plötzlich und ohne Vorwarnung wurde Morugg von hinten niedergeschlagen. Weil ihm derartiges jedoch öfters passiert, war er bereits daran gewöhnt und versuchte mit einem heldenhaften Hechtsprung die vermummte Gestalt zu erreichen, er schaffte es allerdings nur einen Mantelfetzen festzuhalten, während die beiden Gestalten entwischten und es dunkel um ihn herum wurde.


    Am nächsten Morgen fand ihn sein Leibwächter Iod Vados, der den Bacchusjünger schon

    längere Zeit gesucht hatte. Dieser hielt allerdings immer noch den Mantelfetzen umklammert, in dessen Tasche sich ein Döschen mit weißlich durchsichtigem Inhalt befand. Nachdem Morugg seinem Kompagnon alles erzählt hatte, hellte sich dessen Miene auf. Iod Vados Cenbell, der sich an alles, was er im Rat gesehen und gehört hatte, erinnerte, sprach: „Jetzt kann ich mit Gewissheit sagen, wer der Verräter ist“


    Aufgabe: Wer ist der Täter und wie geht ihr mit ihm um ?


    Neubesiedelung und Aufbau


    Björn und Ser Gerwein reisten durch teilweise entvölkertes Land, und forderten die, auf die sie trafen, auf, ihnen zu folgen. So schlossen sich ihnen hauptsächlich junge Menschen oder die, die alles verloren hatten, an, während die meisten der älteren Menschen und die mit Familie auf ihrem Grund und Boden blieben. Anfangs fanden sie in jedem Ort zumindest ein paar Menschen, die bereit waren ihnen zu folgen. Doch je weiter östlich sie vordrangen, umso mehr schlug ihnen Feindseligkeit und Ablehnung gegenüber. Verdächtig war auch, dass in den Orten nur die Alten und Schwachen übrig geblieben waren. In einem Ort trafen sie auf eine alte Frau, die ihnen vor die Füße spuckte und sie verfluchte. „Ihr Lumpenpack wart doch schon vorige Woche hier und habt alle Gesunden und Arbeitsfähigen mitsamt der Ernte mitgenommen. Schert euch fort. Was wollt ihr hier noch? Ihr habt uns bereits alles genommen, und jetzt wollt ihr uns nicht mal mehr in Frieden sterben lassen. Für euch habe ich nur Verachtubg übrig, diese könnt ihr jedoch reichlich haben.“ Auf solche oder ähnliche Reaktionen trafen sie immer öfter. Mal wurden sie als skrupellose Strolche, dann als das pure Böse oder ähnliches bezeichnet. Das sorgte bei den beiden für Besorgnis und Verwirrung, so dass sie ihr weiteres Vorhaben gut überdenken mussten.


    Eines Abends sprach Björn zu Ser Gerwein am Lagerfeuer:„Diese Geschichte mit den entführten Bauern ist schrecklich. Ich würde zu gerne wissen wer dahinter steckt. Wir müssen unbedingt herausfinden, wer die Bauern verschleppt und das in Zukunft unterbinden. Gleichzeitig dürfen wir jedoch nicht die vernachlässigen, die unseren Aufruf gefolgt sind und sich bereits an günstig gelegenen Orten versammeln.“ Ser Gerwein erwiderte darauf:„Du hast Recht. Vielleicht sollten wir uns aufteilen ?“


    Aufgabe: Entscheidet euer weiteres Vorgehen bezüglich der Bauern und überlegt, ob es sinnvoll ist sich aufzuteilen oder gemeinsam ein Problem nach dem anderen zu lösen.


    Die Suche nach einem Schiff


    Lamira Adan kannte Kurvenheim wie ihre Westentasche. Daher war es wenig verwunderlich dass sie die Strecke nach Thoris binnen kürzester Zeit zurücklegte. Als sie in Thoris ankam, bemerkte sie sofort wie verwahrlost die Stadt aussah. Im Hafen lagen nur wenige Schiffe vor Anker, die sich meistens auch in dem selben Zustand wie restliche Stadt befanden. Sie fragte alle Kapitäne nach einem Platz auf einem Schiff. Die Antwort war aber immer die gleiche. Die Zeiten seien schlecht, und die Anwesenheit einer Frau, noch dazu einer Elfe würde Pech und Unfrieden über die Mannschaft bringen. Ratlos stand Lamira am Hafen, der nur noch ein Schatten früherer Tage war. Mit dem äußerlichen Verfall ging auch ein innerer moralischer einher, wie sie traurig feststellen musste. Wie sollte sie jetzt nach Lyssaris kommen ? Sollte sie sich einen Platz erzwingen, oder sich gar heimlich einschleichen ? Oder wäre es das Beste abzuwartenden auf die Zukunft zu hoffen ?


    Aufgabe: Finde eine Möglichkeit, nach Lyssaris zu kommen.

    Neuanfang und Wiederaufbau


    Unter der Invasion der Dunkelheit, die von Lyssaris ausging, hatte der Nordosten der Reiche besonders stark gelitten. Deswegen beschlossen zum Beispiel die Elfe Lamira Adan, die aus den Wäldern Kurvenheims stammte, oder der Hobgoblin Morugg, dessen Volk das östlichste der Reich erobert hatte, den Wiederaufbau dieser Region zu leiten. Ihnen schlossen sich der im letzten Krieg zu Bekanntheit gelangten Kurier Gerwein an.


    Der Militärrat


    Nach dem Sieg über die Dunkelheit hatte sich ein Rat der Adligen gebildet, der das größte militärische Kontingent dieser Region stellte. Diesen Rat wollte Morugg aufsuchen um mit ihnen zu verhandeln und sie dazu zu bringen, weiterhin die Ordnung mit ihren Soldaten aufrecht zu erhalten, wofür diese allerdings Privilegien fordern würden.

    Um den Adligen nicht auf Gedeih und Verderb ausgeliefert zu sein beschloss Morugg, einen Leibwächter, ein scheinbar menschlicher Söldner aus den Eisenlanden mit dem Namen Iod Vados Cenbell zu rekrutieren. Mit den Eisenlanden verband das Kapul Bashkaum unter anderem auch wegen des gemeinsamen Krieg gegen Ithilien eine historische Freundschaft.


    Die schweren Eichentüren knarrten, als Morugg und sein Wächter Iod Vados

    den hohen Raum betraten. In der Mitte stand ein runder Tisch um den bereits die versammelten Adligen saßen.

    Neben einigen unbedeutenden Landadligen fielen dem geschulten Auge des Diplomaten sofort drei Adlige auf, die auf ihre Art und Weise besonders mächtig waren: Der erste, Friedrich Wilhelm von der Salzebene, der stramm und aufrecht am Tisch saß, ein klassischer Lehnsherr mit großem Landbesitz und einer starken Kavallerie, er war zugleich auch ein überzeugter Reaktionär und Verfechter des Feudalsystems und würde am liebsten zu alten Herrschaftsformen zurückkehren, wie sie noch in einigen der östlichen Reiche jenseits vom Reich der Kapul bestanden. Der zweite, Drako vom Drachenfelsen, ein stolzer und eitler Mann, der seinen gezwirbelten Bart stets frisch gewichst trug und der angeblich aus einer vergessenen dragonischen Hochadelsfamilie abstammte, jedoch ohne Landbesitz war, und sich in den letzten Jahren als Söldnerhauptmann und Kriegsgewinnler einen Namen gemacht hatte. Der letze der bedeutendsten Herren war der ruppige Zwerg Emerich, der die Zwerge Kurvenheims vertrat und Alkohol jeglicher Art zugeneigt , Menschen gegenüber aber grundsätzlich abgeneigt war.


    Aufgabe: Schlagt einen Vorschlag zur Sicherung der Ordnung vor und überlegt, wer Grund für einen Verrat haben könnte.


    Das hungernde Volk


    Lamira Adan und Ser Gerwein hatten jedoch beschlossen, den Hungernden und Notleidenden im Armen Teil der Bevölkerung direkt zu helfen, und das vielfache Elend zu lindern. Vielerorts verhungerten die Schwachen, obwohl das Korn auf den Feldern bereits vor Überreife verfault. Überall fehlten Arbeitskräfte, und diejenigen, die noch stark genug waren, plünderten lieber das wenige Habe der Schwachen aus. Obwohl die Dunkelheit besiegt wurde, halten Tod, Vernichtung und Trübsal weiterhin reiche Ernte weil niemand stark genug ist um diese Region zu organisieren und stabilisieren. Auf ihrer Reise durch das Land trafen sie den Bauern Björn, der während den Kämpfen alles verloren hatte und nun einen neuen Lebenssinn suchte.


    Morolin, der König von Kurvenheim, ließ kurz vor der Invasion der Dunkelheit in weiser Voraussicht alle Bauern in die Festungen und Städte der Region bringen, wo sich trotz des Sieges das Elend konzentrierte. Der Küstenhandel mit Lyssaris, der in Friedenszeiten Lohn und Brot für viele Menschen bedeutet hatte, ist nun vollständig zum Erliegen gekommen. Verzweiflung treibt viele der Menschen in die Kriminalität. Die drei Natur- und Menschenfreunde beschlossen daher den wirtschaftlichen und versorgungstechnischen in der Region zu leiten. Björn, der grundsätzlich ein Feind der Obrigkeit war, fluchte über die herrschende Schicht, die das Land auch vor der Invasion in ständige Kriege geführt hatte. Lamira Adan, der die Menschen Kurvenheims und teilweise auch der benachbarten Reiche am Herzen lagen, wollte noch mehr als die anderen beiden helfen und pochte auf eine Verbesserung der Nahrungsmittelsituatuon, während Ser Gerwein zuerst die Infrastruktur verbessern wollte.


    Aufgabe: Leitet den Wiederaufbau der wichtigsten Punkte. Überlegt sinnvoll, welchen Punkt ihr zuerst angeht.


    Hallo Leute,


    In Rücksprache mit modestolus werde ich hier nun eine reine Storykampagne zur Überbrückung der Wartezeit starten, bei dem auf Lego komplett verzichtet wird und der Text und das Rollenspiel im Vordergrund stehen. Die einzelnen Kapitel werden immer drei Tage dauern.


    Die Asche der alten Welt


    Tausendfacher Tod. Unendliche Vernichtung

    Die alten Reiche und Mächte liegen nach der Invasion der Dunkelheit am Boden. Recht und Gerechtigkeit gibt es nicht mehr.

    Es herrscht das Recht des Stärkeren.

    Nun bestimmen ambitionierte Generäle und charismatische Anführer das Geschick der bekannten Welt. Ob Bauernführer oder adeliger Heerführer, Handelsherr oder geistlicher Würdenträger, nehmt euer Schicksal in die Hand und schmiedet die Zukunft der Neun Reiche. Ein ganzer Kontinent steht euch als Schlachtfeld zur Verfügung, doch werdet ihr ihn erneut in dem Blut unschuldig ertränken?

    Diplomatie oder Waffengewalt, zu welchem

    Instrument greift ihr ?

    Wie werden die Neun Reiche in Zukunft aussehen ?


    Ihr habt drei Tage Zeit (bis zum 07.07.19, 18:00 Uhr) einen Helden zu erstellen, die Beschreibung sollte ungefähr so aussehen:


    Name:


    Rasse:


    Aussehen:


    Fähigkeiten:


    Stärken:


    Schwächen:


    Herkunft und Geschichte sollt ihr außen vorlassen, diese wird euch aufgrund euer Charaktermerkmale zugeteilt. Wie das genau funktioniert, werdet ihr in den nächsten Kapiteln merken. Ich hoffe auf ein spaßiges und interessantes Spiel und wünsche euch viel Vergnügen, bei Fragen könnt ihr euch gerne melden.


    Edit: Natürlich kann man bei wiederholt unklugen Entscheidungen auch sterben ;), zum Beispiel alleine in eine Gegnerhorde reinrennen oder ähnliches :D

    modestolus Danke für deine Antwort, das hilft mir bei der Planung meiner Fraktion sehr:D Ich werde wahrscheinlich den von Fletcher im letzten Text der dunklen Kriege erwähnten Orden zum Schutze des Buches spielen, unter der Leitung von Ottokar von Holmburg. Die Orks werde ich entweder auf einem storytechnischen Abstellgleis parken oder irgendwo im Gebiet des Ordes ansiedeln.

    Das ist bis jetzt mein Plan, es kann sich rein theoretisch aber noch alles in der Abstimmung ändern:D