Beiträge von kofi

    Historisch korrekt oder nicht, ich könnt da krine Unterschiede erkrnnen. Nichtsdestotrotz ein sehr gelungened Schiff! Der Rumpf weiß zu überzeugen! Die Umsetzung des Segels find ich klasse und passt perfekt ins Gesamtbild!

    Gratulation fürs Ausstellen im Store!!

    Ich werds vermutlich nicht schaffen, dass ichs mir dort live ansehen kann...

    Die Bilder sind nicht berauschend, auch hab ich sie jetzt nicht bearbeitet, sind nur mit dem Händie in Mondsee schnell schnell entstanden. Wollte euch aber trotzdem ein paar Detailansichten nicht vorenthalten!

    Außerdem hab ich ja auch einen Rahmen rundherum irgendwie zusammengeschustert, quasi den Sand etwas erweitert... aber seht selbst.. inzwischen bin ich zufrieden! Vor allem der Tipp mit dem Rahmen hat's richtig gebracht und jetzt siehts doch fertig aus!!! Danke nochmals!!!


    top view by kofi, auf Flickr


    aft view by kofi, auf Flickr


    side view by kofi, auf Flickr

    Heuer hab ich beruflich bedingt genau gar nix umfangreicheres gebaut! Leider! Aber auch diese Zeiten gehen wieder vorbei. Trotzdem wollte ich es mir nicht nehmen lassen für Mondsee was Neues zu Bauen. Z
    Mir gefällt's nicht so, ... ich hatte größte Schwierigkeiten mit den ganzen Winkeln des Star Destroyers.. und dann mit dem vergraben dieses jenen im Sand...

    Auch sehe ich jetzt am Foto, dass die grauen Grundplatten, die da unterm Sand durchscheinen, nicht wirklich ins Bild passen...

    Bin neugierig was die Community hier im Forum dazu sagt! Spart nicht mit Kritik!

    In Mondsee, dieses Wochenende, gibt's dann mehr davon zu sehen, aus allen Blickwinkeln!


    Starship Graveyard on Jakku by kofi, auf Flickr

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    Vielen Dank, mich freut immer, wenn man sich die Zeit für die Details in meinen Modellen nimmt! :) Hast du irgendeinen Favoriten?

    Ein Favorit?!?! Ich kann mich nicht entscheiden! Die Waage, das Tischlein auf dem sie steht, die beiden Fenster dahinter... alles geniale Teileverwendungen, wobei ich nicht mal ansatzweise herausbekomme um welche Teile es sich handelt!

    Nicht zu vergessen sind all die Tiere, die du genau im richtigen Winkel zur Kamera platziert hast. All die kleinen Szenen machen dein MOC richtig lebendig...

    Wow!

    Mir gefällt wie du das immer mit den Rundungen und den Dächern hinbekommst! Deine Bauten sind nicht nur was zu nett anschauen (um es einmal untertrieben zu formulieren!) nein, ich sitze Minutenlang vorm Bildschirm zoome bis auf Anschlag rein um jedes liebevolle Detail zu erspähen! Und immer spukt mir eine Drage im Kopf herum: wie hat er das gebaut?!!

    Verrätst du uns wie du die engen Adien beim Turmdach hinbekommen hast?! Die unterste Reihe hast ja schon des öfteren verwendet in deinen Bauten.

    #12 Brickstuff Light + Sound Kit


    Ich war fertig mit dem Bau des Millennium Falkon und hab das Fazit gepostet, da machte ich mich sofort daran, den Falken zu beleuchten. Ich bin zufällig im Juni auf den Beleuchtungssatz von Brickstuff aufmerksam geworden. Die Tatsache, dass hier dem UCS Millennium Falkon Leben eingehaucht werden sollte und meine Neugier so ein System einmal zu testen haben mich zum Kauf bewogen.



    Nein billig war er nicht, so wie der Falke an sich ja schon nicht billig ist.

    Nach dem Öffnen des Kartons lege ich erstmal alle enthaltenen Polybags heraus, dazu kommen noch 2 kleine Lautsprecher, der Bauleitfaden und 2 USB Kabel für die Stromversorgung. Man kann sich beim Kauf nämlich entscheiden ob man mit PF oder über USB die Stromversorgung sicherstellen will. Ich habe mich für USB entschieden, aus dem Grund, da mir das ständige Batteriewechseln zu mühsam erschien. Ein Fehler wie ich jetzt nach dem Bauende festgestellt habe. Würd ich den Kit nochmal kaufen, dann auf jeden Fall als die PF Variante, gepaart mit zwei PF Akkus, die ich ans Stromnetz anschließe, finde ich, ist die praktischere Variante. Vielleicht bestell ich mir ja noch die beiden PF-Kabel. Ich komme später nochmal darauf zurück, warum dieser Sinneswandel!



    Ich belasse erstmal den Inhalt in den Beuteln. Jeder Beutel ist beschriftet, und es wird darauf in der Bauanleitung verwiesen, dass man nur die entsprechenden Beutel zu den Bauschritten öffnet, um keine Kabel zu vertauschen.

    Die Bauanleitung ist sehr gut gelungen und sehr umfangreich, 45 Seiten stark, in Englisch, mit Schritt für Schritt Anleitungen samt Bildern. Unten seht ihr ein Beispiel für die LEDs des Antriebes.



    Einige Originalsteine des Sets werden während des Bauens ausgetauscht gegen modifizierte original LEGO Steine, die im Kit enthalten sind. So zum Beispiel jene hier bei den beiden Andockschächten.



    Teilweise sind die mitgelieferten LEGO Teile vorgebohrt und bereits mit LEDs besetzt. Wie zum Beispiel jene für das rote Begrenzungslicht vorne. Links seht ihr die Teile die ersetzt werden, in der Mitte das fertige Modul mit einer transparenten runden Platte (im Kit enthalten, für den alten MF) und rechts seht ihr das im Kit enthaltene verbaute LED mit den LEGO Teilen. Ich hab mich dann für die Variante mit den trans-red Platten entschieden.



    Wie ich Eingangs bereits erwähnt habe, hatte ich vorher keine Angriffspunkte mit dieser Art der Beleuchtung. Dementsprechend vorsichtig bin ich an die Sache rangegangen und hab lieber dreimal in die Bauanleitung gesehen bevor ich da irgendetwas am Modell anbaute. Die einzelnen Wege der Kabel werden gut erklärt, auch wird darauf hingewiesen, wenn ein Bereich Kabelfrei bleiben muss. Die Bauanleitung hat da sehr unterstützt beim Einbau! Ich hab es aber vermieden die Kabel sorgfältig im Falken zu verstauen, ich wollte mal sehen wie und ob alles funktioniert.

    Angegeben war eine Bauzeit von 3 bis 4 Stunden, wo ich mit meinen 4 Stunden gut hinkam. Schwierig war es sogenannte PICO LEDs (Mini-mini-LEDs) in eine transparente runde 1x1er Platte zu stecken und diese dann anzupinnen ohne die Kabel zu verletzen (wer sich die Videos von Brickstuff ansieht, ich spreche von der Beleuchtung auf der Unterseite des MF wenn die Landebucht ausgefahren wird)

    Landing Docks! Sehr genial muss ich sagen, durch einen Magneten wird hier die Beleuchtung ein oder ausgeschaltet. Öffne ich die Landebucht geht das Licht darin an sowie 10 LEDs auf der Unterseite des MF.



    Auch die Soundmodule für den Heckantrieb und die Laserkanone find ich toll. Ich verzichte hier aber darauf, dass ich die ganzen Funktionen im Detail bespreche, wer sich das ansehen will, hier der Link auf die offizielle Seite von Brickstuff

    Soviel sei gesagt: Die Beleuchtung des Heckantriebes in Verbindung mit dem Soundmodul macht was her!



    Auf das Interieur wurde nicht verzichtet und schafft eine tolle Atmosphäre!



    Zum Schluss möchte ich nochmal auf die Stromversorgung zu sprechen kommen. Insgesamt sind 7 Abschnitte zu erledigen beim Einbau der LEDs. Nach Abschluss von 4 davon kann man die Beleuchtung testen. Die USB Kabel hab ich also jedes Mal angesteckt, Beleuchtung getestet und anschließend wieder entfernt. Denn die Kabel stören beim Bau. Die Steckverbindungen sind sehr fest, es ist deshalb etwas mühsam die Mini-Dinger zu entfernen. Auf der Platine halten die entsprechenden Stecker, dennoch hab ich ein ungutes Gefühl, wenn ich die Stecker so oft entferne. Einerseits wegen dem Beschädigen der Stecker an der Platine, andererseits wegen dem Beschädigen oder gar Abreißen der Kabel. Hätte ich jetzt die PF Version gewählt könnte ich die Stecker verbunden lassen. Die Kabel im Innenraum liegen lassen und bei Bedarf die Akkus anstecken. Genauso verschafft es mir Bauchweh, wenn ich daran denke, das Monstrum auf Ausstellungen mitzubringen. Die USB Kabel wird ich wohl entfernen müssen für den Transport.



    Diese Teile werden durch präparierte LEGO Teile im Kit ersetzt.



    Würde ich das Beleuchtungsset wieder kaufen? Gegenfrage: Will ich es mir leisten? Ich habe diese Frage für mich mit Ja beantwortet aus dem Grund, weil ich, wenn ich das teuerste Set aller Zeiten schon Baue, wollte ich das Set einfach etwas Einzigartiges geben. Nachdem ich alles montiert hatte und das zweite, dritte Mal testete dachte ich mir: Hm, so viele „Funktionen“ hat das Ding jetzt auch wieder nicht! Aber Zweifel seien bei der Preisklasse angebracht – zumindest mach ich das.

    Kaufempfehlung? Kann ich beim besten willen nicht abgeben. Es ist viel Geld für ein teures Set. Zusammen kommt man da beim regulären Preis auf ca 1200 Euro. Viel Geld für was?! Ein Bastler kann sich diese Beleuchtung sicherlich zu einem günstigeren Preis selbst einbauen. Ich bin auf jeden Fall gespannt wie der Falke bei den Besuchern auf kommenden Ausstellungen ankommen wird. Vielleicht schreibe ich ja dann nochmal eine kurze Beurteilung zum Gesamtprojekt!

    Ich hoffe ich konnte euch weiterhelfen und auch dem einen oder anderen was Neues zeigen! Eine Kleinigkeit hätte ich noch! Seht euch das Cockpit auf Brickstuff genauer an! Ich finds genial! #Control Panel 😉


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    Der Grundriss war für mein Regal, in dem ich das Bauwerk aufstelle konzipiert. Um nicht das gesamte Regalbrett auszufüllen habe ich ein Rechteck vermieden und da ich erst den mittleren Teil und erst dann seperat die Seitenflügel gebaut habe, haben sich die Aussparungen an der Stelle angeboten.

    Ah, das erklärt warum du das Hauptschiff dahinter nicht gebaut hast! Hast du da ein eigenes Regal, wo du dann die Bauten der Ringstraße ausstellst?! Find ich eine gute Idee mit dem genauen Einpassen in ein Regal!

    Wie ich sehe, kennst diese Gruppe auf Flickr ja schon! Austrian LEGO

    #11 Fazit


    Hier nun die versprochene Zusammenfassung über meinen Aufbau des UCS Millennium Falcon, 75192.



    Abwechslungsreich gestaltete sich der Aufbau des Sets über die etwas mehr als 11 Stunden Netto Bauzeit! Die lähmenden Wiederholungen blieben ebenso aus wie zeitaufwändiges Endlosbauen! Wer diesbezüglich Bedenken hatte, dem kann ich getrost sagen: Öffnen und Losbauen, es lohnt sich! Vor allem auch deshalb, weil die 17 Abschnitte von der Zeit her recht ausgewogen gestaltet wurden. Eine Stunde sollte man einrechnen für einen Abschnitt und nach jedem Abschnitt ist eine längere Unterbrechung möglich.

    Der Falke hat seine Macken! Der eine mag die Schläuche beim Antrieb nicht, mir gefallen die breiten Spalten nicht sonderlich, aber bei so einem großen Modell mussten die Konstrukteure mit Sicherheit Kompromisse eingehen. Leider fehlt mir der Vergleich zur ersten Version des Falken aus 2007.



    Wenn ich so darüber nachdenke könnte man bestimmt hier und dort was verändern am Modell. Das sehe ich aber nicht im negativen Sinne, denn die Größe dieses Sets bietet diese Möglichkeit an! Warum nicht den Falken nach den eigenen Bedürfnissen anpassen und hie und dort was verändern oder einfach nur probieren. Diese Gedankenspielerein hatte ich bisher noch bei keinem Set! Ist ja mal was nettes anderes!

    Unzufrieden bin ich dennoch mit der Unterseite des Falken. Ja, sie ist dem Zweck entsprechend gestaltet. Irgendwie muss man den Falken ja transportieren können. Aber dass die Bereiche, wo ein Innenleben integriert ist, unten so markant vorstehen, obwohl sie durch eine Blende verdeckt sind find ich nicht sehr gut gelöst… ich weiß nicht wie das Original aussieht unten, ich hab auch im Netz nicht nachgesehen, aber ich stelle mir halt vor, dass der Falke auch auf der Unterseite eine ähnliche Form wie die Oberseite besitzt. Und nicht diese kantigen Ausbuchtungen.

    Dementsprechend müsste dann noch ein Tragegriff montiert werden, aber da bezweifle ich, dass so einer das Gewicht stemmen könnte!

    Die Figuren sind dem Set entsprechend top. Mir gefällt hier vor allem, dass „alte“ und „neue“ Charaktere enthalten sind.

    Bild Figuren



    Würde ich mir das Set wieder kaufen… kurze Pause…. Puh…. Naja, ich habe mir den Millennium Falken ursprünglich gekauft, weil ich den 2007er nicht gebaut hatte und ich mir eingebildet hatte ich würde was versäumen, wenn ich ihn nicht baue. Es lohnt sich auf jeden Fall ihn zu Bauen. Denn nur eine Bauanleitung durchblättern online ist mir zu wenig und auch zu Schade um die Zeit. Nunja, der Preis ist kein Honiglecken! Da sollte man schon auf die eine oder andere Aktion warten. Einige haben ihn ja bereits beim Toysrus mit Prozenten ergattern können. Würd ich das nächste mal auch so machen. Abgesehen davon hab ich bei diesem Set ja auch meine VIP Punkte eingelöst, die ich die letzten Jahre gesammelt hatte… irgendwie muss ich es mir einreden – wegen meinem Gewissen wäre es….

    Eine Kaufempfehlung spreche ich auf jeden Fall aus für alle die sich erstmal das Teil leisten wollen, aber auch allen die sich einer Bauerfahrung der besonderen Art stellen wollen, denn das unterschreibe ich! Das ist hier auf jeden Fall einzigartig und mit keinem der anderen großen Sets vergleichbar (Ich hab dabei Tower Bridge, Taj Mahal und ähnliches im Kopf). Der Wiederverkaufswert wird sich ja hoffentlich in Grenzen halten. Ich würde ihn nicht als Wertanlage kaufen. Ich denke da war der 2007er schon ein extremes Beispiel. Apropos, kennt jemand wen, der sich einen 2007er MF für 2000 Euro oder mehr gekrallt hat? Also ich halte diese Zahlen für absurd und wüsste nicht wer das macht… aber es gibt bestimmt den einen oder anderen… ich hab ja auch fast die Hälfte dafür ausgegeben…


    Zum Schluss bleibt jetzt die Frage zu beantworten, die mir Kopfzerbrechen beschert, wohin damit! Abbauen möchte ich ihn auch nicht, denn er sieht schon wuchtig aus! Aufstellen in der Wohnung will ich ihn auch nicht, kein Platz. Verstauben lassen am Dachboden… puh, dafür hat er zu viel gekostet. Also bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass ich ihn auf die eine oder andere Ausstellung mitbringen werde.

    Vielen Dank fürs Lesen und vor allem fürs Durchhalten und Dabeibleiben! Ich hoffe es hat gefallen und ich freue mich auf eure Kommentare!

    Fein, fein! Das kenn ich doch?!!

    Beim Dach find ich deine Lösung fürs Hauptgebäude gelungen. Das obere ist natürlich umso schwerer umzusetzen, ist mir aber zu löchrig!

    Interessant dass du den Grundriss gewählt hast - ich meine nicht den des Burgtheaters... das ist ja vorgegeben.. aber warum hast nicht auf eine rechteckige Grundplatte gesetzt... warum die beiden Teile links und rechts vor dem Theater ausgespart?

    Bin gespannt was du uns noch von der Ringstrasse zeigen wirst!

    Bist du aus Wien? Oder wie kommst auf die Ringstrasse?!

    #10 Das Finale


    Abschnitt 17! Jetzt ist es soweit. Ich reiße die letzten Säckchen des größten, teuersten, ultimativen, usw. usw. LEGO Modells auf.

    Ich baue den Mynock.



    Danach stopfe ich die Löcher auf der Oberseite des Falken. Vor und hinter dem gestern konstruierten Verbindungsganges zum Cockpit werden kleine Plattenkonstruktionen reingebastelt. Diese sind mit wenig Aufwand rasch mit der bewährten Kreuzstange befestigt.


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    Auch hier ist der Spalt zu den Röhren recht deutlich zu erkennen! Nunja, sie erfüllen einen Zweck, denke ich mir, Schönheitswettbewerb gewinnt der Falke deswegen aber keinen.


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    Anschließend wird die Diskusscheibe mit der Vierlingslaserkanone gebaut. Ich wage zu behaupten, ohne es nachgesehen zu haben, dass sich an der Technik die annähernd runde Scheibe zu Bauen im Vergleich zur darunterliegenden nichts außer vielleicht die Farbwahl geändert hat. Optische Änderungen, die mir aufgefallen sind, sind die vier modified bricks hinter der Kanone, die sind auf der Unterseite nicht vorhanden, und die Platten in dark tan auch nicht….


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    Eingesetzt wird die Plattform indem sie mit den Technikstangen einfach eingeschoben wird. Es gibt auch hier keine Verankerung.


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    Fast hätte ich darauf vergessen, erinnert mich die Bauanleitung an etwas, das ich gerne angesprochen hätte und es mir mehrmals während des Bauens aufgefallen ist. Teilweise ist es mir vorgekommen, als wenn die Konstrukteure zwanghaft versucht haben mehr Teile in das Modell reinzustecken. Ich spreche nicht die detaillierte Oberfläche an, nein, denn da macht es ja aus meiner Sicht Sinn, viele verschiedene kleine Teile anzubauen. Ich meine, dass manche Teile durch größere ausgetauscht werden könnten oder ein Teilbereich gar einfacher konstruiert werden könnte. Ich habe dazu ein repräsentatives Beispiel herausgeholt, das mir im letzten Abschnitt ins Auge gestochen ist. Hätte man hier nicht einfach eine 2x2er Platte anstatt der 2x 1x2er Platten nehmen können?


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    Als nächstes werden die beiden Kommunikationsschüsseln gebaut. Beginnen tu ich mit der alten, also runden Version. Nichts aufregendes, die bedruckte Sat-Schüssel sieht Hammer aus. Es folgt der Bau der neuen Version. Sehr gefällt mir hier die aufwändige, filigran wirkende aber sehr stabile Konstruktion des Unterbaus.


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    Auch die Schüssel an sich wird aus Einzelteilen gebaut. Das ist mir vorher auf den Bildern nicht aufgefallen! Ich dachte, das ist irgendein Fertigteil…. Schande über mich…

    Ich hab aber keine Erklärung gefunden warum die beiden Seitenteile der Schüssel unterschiedlich konstruiert wurde. Auf der einen Seite ist eine 1x6er Platte und auf der anderen eine 1x4er Platte in unterschiedlichen Farben angebaut. Aus Platzgründen ist das nicht so konstruiert worden, weil die 1x4er Platte oben ist… Tja was auch immer, auf jeden Fall hält die Variante mit der 1x4er Platte fast nichts, da die Schrägteile ja nur mit einer Noppe an der Platte verbunden sind…


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    An den Armen vorne wird noch eine Konstruktion ganz vorne angebaut.


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    Tja und da bleiben dann nicht mehr wirklich viele Teile über… Aber ich sollte ja noch das Täfelchen mit den Technischen Daten bauen. Da war ich dann wirklich enttäuscht. Einfacher geht’s nimmer! Das Täfelchen macht so überhaupt nix her. Ich hab das von anderen UCS Modellen ganz anders in Erinnerung. Eins, zwei, drei… neun Teile, ein Sticker, fertig…. Nö, gefällt überhaupt nicht! Da gehört für dieses Modell schon was aufwändigeres her! Vielleicht doch ein paar Teile mehr investieren, fällt dann auch nicht mehr auf!


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    Apropos Teile, übrig bleiben eine ganze Menge Teile! 154 an der Zahl. Ich sag mal das eine oder andere werde ich schon vergessen haben anzubauen. Meine Bauzeiten beschränkten sich ja ausschließlich auf die Nachtstunden, da kann ich wirklich was übersehen haben. Aber selbst wenn, sind da einige über. Bei Kleinteilen ja normal, die werden ja nach Gewicht abgefüllt soviel ich weiß.


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    Interessieren würde mich dennoch ob bei den 7541 Teilen, die angegeben sind, diese Teile abzuziehen sind oder nicht. Vielleicht tu ich mir irgendwann die Arbeit an und zähle nach… aber nicht jetzt!


    Somit habe ich den Falken fertiggestellt, es ist noch nicht vorbei! Ich bin euch noch ein Fazit schuldig, das aber noch etwas warten muss… es kommt aber bestimmt!

    #9 Das Cockpit


    Kurz vor dem endgültigen Bauende wird in Abschnitt 16 das Cockpit aufgebaut. Zuvor suche ich mir noch die beiden verbleibenden Minifiguren, der alte Solo und Rey, heraus.



    Irgendwie nett, dass man hier 2 Modelle samt Figuren in einem hat. Der alte Millennium Falkon und der neue mit den entsprechenden Figuren. Ich bin jetzt nicht sehr bewandert, was den Falken an sich angeht. Ich habe mich aber gefragt ob denn da nicht auch sonstige äußerliche Unterschiede vorhanden sind zwischen den Versionen. Dass es lediglich an der Satellitenschüssel liegt, kann ich mir nicht vorstellen… was ist mit den diversen „Öffnungen“ wo man durch die Hülle durchsieht auf die Schläuche, Drähte und dergleichen?


    Nun gut, widmen wir uns dem Cockpit. Zuerst baue ich die Kanzel und hefte rundherum die curved Slopes an. Sieht mir etwas zerbrechlich aus, aber nach mehrmaligem hin und hertransportieren hält auch diese Konstruktion recht gut. Die Kanzel wird an den Falken angebaut mit einem weißen Steg dahinter. Wofür der ist, finde ich gleich darauf heraus. Dieser Steg wird die Verkleidung des Verbindungsganges aufnehmen.



    Im Bild unten seht ihr den fertig gestellten Verbindungsgang und die Konstruktion der Aufnahme. Hier wird nichts gesteckt oder gepinnt. Die Verkleidung liegt auf diesem weißen Steg auf. Eine ähnliche Methode (eben nur mit Kreuzstangen) finden sich ja am gesamten Oberbau des Falken.



    Das Cockpitinnenleben ist gut gelungen, aber wer hier Besonderheiten oder etwas Ausgefallenes erwartet – Fehlanzeige. Schlichtes Design mit einigen Druckknopfpanelen – so wie wir es aus den Filmen kennen. Das Kuppelglas dahingegen ist wahrlich gelungen! Ein super Teil, das den gesamten Falken seine endgültige charakteristische Form gibt! Noch dazu ist der Aufdruck sehr detailliert. Einen kleinen Eindruck darüber habe ich versucht einzufangen:



    Von oben gesehen fügt sich das Cockpit mit Verbindungsgang noch nicht nahtlos ins Gesamtbild ein, dafür müssen noch die Öffnungen links und rechts angebaut werden, aber Abschnitt 16 ist Geschichte und ich möchte mir den allerletzten Abschnitt doch irgendwie noch auf morgen aufsparen. Ist ja schon fast wieder alles vorbei, mal sehen was mich morgen erwarten wird!


    #8 Fertigstellen einiger Bereiche


    Im vorderen Teil des Falken wird eine Plattenkonstruktion unter Abschnitt 14 fix aufgebaut. So fad wie sich das anhört, so hätte ich fast auf ein entsprechendes Foto vergessen.



    Links vorne vervollständige ich das Plattenwerk in Abschnitt 15. Seit einer Ewigkeit hab ich wieder einen Sticker in der Hand! Man mag viel über die Sticker in einem teuren Set schimpfen, aber hier drängen die sich nicht wirklich auf! Es sind nur wenige im gesamten Modell und es kommt mir so vor, als wenn die wenigen mit Bedacht gewählt wurden. Vergleiche ich es mit anderen Sets, wo man regelrecht erschlagen wird von Stickern! Im Bild sieht man den einzigen Sticker auf der Außenhaut (sofern ich mich jetzt nicht irre). Der Rest ist vor Licht und sonstigem im Inneren des Falken „geschützt“.


    img_4583.jpg


    Des Weiteren werden in diesem Abschnitt die beiden Abschlüsse der Röhren gebaut. Sehr feine Bautechniken, ähnlich der Snottechnik für die Plattform mit der Kanone aus Abschnitt 10. Der Versatz der Rundung die nach außen hin kleiner wird ist sehr gut gelungen, auch die Details sprechen mich an. Aber seht selber, alles in allem aber keine Herausforderung.


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    Zur Abwechslung durfte ich wieder mal einen Abschnitt in zweifacher Ausfertigung bauen, da ja dieser Abschluss in identer Form auch auf der anderen Seite der Röhre angesteckt wird. Halten tut alles mit ein paar wenigen Snotsteinen… hält aber bombenfest dank eines kleinen Versatzes.


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    Somit fehlt eigentlich auf den ersten Blick nur mehr der rechte vordere Teil des Falken. Dort wo sich das Cockpit befindet...

    Vielen Dank für die Kommentare! Das macht Mut weiterzuschreiben...



    #7 Das Heck wird verkleidet


    Das auffällige Merkmal des Millennium Falcon, seine 6 runden Lüftungsgitter baue ich als nächstes. Bin schon auf das Ergebnis gespannt! Auf den Fotos im Netz sehen die super aus. Stop, nochmal von vorne…. 6 runde Lüftungsgitter…. Hm, wozu braucht ein Raumschiff im luftleeren Raum Lüftungsgitter…. Luft ansaugen wird er wohl kaum, ist ja keine da… sollte ich eher 6 Auspufföffnungen sagen…. Oder doch nicht… einmal mehr bin ich überfordert als Laie wie die Trümmer am MF heißen… Ich bleib mal neutral und nenne sie 6 runde Gitteröffnungen (nix besser als das andere, wie ich gerade selbst rausfinde..)


    So nun aber weiter im Text. In Abschnitt 12 kommen Finn und der Droide BB-8 zum Vorschein.



    Der Mittelsteg im Heckbereich wird am darunter liegenden Rahmen fixiert. Auf ihm werden 2 der 6 möglichen Lüftungsgitter (ach, ich bleib dabei) aufgebaut. Seitlich kommen Plattenkonstruktionen dazu, die getrennt werden können um die Sicht auf das Innenleben zu ermöglichen. Die Plattenkonstruktionen liegen lediglich auf, und werden nur mit einer Kreuzstange, die durch einen Lochbalken geschoben wird am wegrutschen gehindert. Eine Seite konnte ich problemlos aufsetzen, sie passte sofort. Bei der zweiten Seite hatte ich weniger Glück und musste mich da etwas mehr bemühen. Aber schlussendlich war es geschafft.



    Sehr nette Konstruktion, ich kann euch auch das nur ans Herz legen, euch das in der Bauanleitung einmal in Ruhe anzusehen. Sehr gelungen!!



    Irritiert war ich nur von dem riesen Spalt zwischen diesen Platten und dem Schacht aus den vorigen Aufbauschritten. Der ist mir doch etwas zu groß, dachte ich mir.



    Aber, als ich danach das Monstrum wieder mal verstaute und dabei hochhob, wusste ich warum hier so viel Spiel ist. Der Millennium Falcon hatte jetzt schon ein beträchtliches Gewicht und ich musste mit beiden Händen unter das Modell greifen um ihn behutsam auf meinen Händen und Unterarmen transportieren zu können. Dabei gibt alles rundherum ein wenig nach, wenn ich den Falken von den Füßen hole. Wäre der angesprochene Spalt jetzt nicht in dem Ausmaß vorhanden, würde das Modelle sicherlich Schaden vom Transport erleiden.


    Abschnitt 13, ein paar wenige Säckchen mit spärlichem Inhalt, hielt ich in den Händen. War war los? Ging der Bau des Modells seinem Ende zu?! Auch nach dem Leeren der Säckchen war nicht viel mehr da!



    Hier baute ich lediglich die beiden fehlenden Abdeckungen um die Lüftungsgitter auf die Zahl 6 zu vervollständigen. Aus meiner Sicht hätte dieser Schritt auch gerne bei 12 integriert werden können. Aber dem aufmerksamen Leser, der meine Bauzeiten verfolgt, ist ja bereits aufgefallen, dass jeder Abschnitt so durchschnittlich 45 bis 60 Minuten in Anspruch nimmt. Von daher ist das Aufteilen dieser beiden Abschnitte 12 und 13 brauchbar. Auch diese Platten werden wieder nur mit einer Kreuzstange am verrutschen gehindert und liegen mit den Kanten teilweise auf den anderen losen Platten auf bzw an. Von der Lösung bin ich nicht gerade überzeugt, aber bitte… anders ist es wohl kaum umzusetzen.



    Wir nähern uns dem Ende des Aufbaus mit großen Schritten! Viel sehe ich nicht mehr das es zu bauen gibt! Aber es sind ja immerhin noch 4 Abschnitte zu Bauen. Also keine Sorge, noch ist dieser Aufbaubericht nicht abgeschlossen 😉

    #Konstruktion der Schächte


    Der Unterbau des Falken kommt zu seiner Vollendung in Abschnitt 10. Hier werden die Plattform mit der Vierlings-Laserkanone und die beiden Schächte links und rechts davon gebaut. Die Plattform der Kanone sieht mit seiner Snottechnik recht anspruchsvoll aus und ist rasch konstruiert. Bei den beiden Schächten ist mir ein Detail negativ aufgefallen. Vorwegnehmen muss ich, zur Verteidigung von TLG, dass die Konstruktion anders wohl kaum möglich wäre. Es handelt sich dabei um diesen Bauabschnitt:



    Hier wird ein 1x2 slope inverted 45° und einer 1x2 Plate, modified with Pin Hole on Top miteinander verbunden. Dadurch dass der modified brick nur mit einer Noppe an der Platte darunter befestigt ist, und in der modified Plate in weiterer Folge die Seitenverkleidung reingepinnt wird, neigt diese Konstruktion dazu sich zu verwinden. Klar, eine Noppe hält keinen seitlichen Druck stand und wandert aus ihrer Position. Das war etwas mühsam beim ersten Versuch die Seitenverkleidung einzusetzen… aber einmal entdeckt, behalf ich mir mit einem leichten Gegendruck auf besagter Position und die Verbindung konnte an den beiden vorgesehenen Stellen hergestellt werden.


    Ich habe mir länger überlegt ob ich das folgende Bild zeigen soll, zumal ich kein korrektes Bild davon habe… Es geht darum, dass am Bild die beiden Schächte verkehrt eingebaut sind. Jede Seite gehört um 180 Grad verdreht, dass der Spalt zwischen Schacht und Kanonenplattform geschlossen ist. Aufgefallen ist mir der Fehler erst nach dem Fotografieren als ich am Tag darauf mir die Konstruktion der Landeklappe angesehen habe. Diese ging zur Schiffmitte hin auf, das machte mich stutzig, sollte man die Fracht unter den Falken transportieren müssen um diese dann die Rampe hochzubringen und dann? Endstation?! Tja, ein Fehler zu später Stunde… Aber kein Problem, die Schächte waren rasch in der richtigen Position angebracht und der Bau konnte fortgesetzt werden.



    In Abschnitt 11 konstruiere ich die obere Hälfte der Schächte. Die Seitenteile sind hier nicht mehr mit Technikpins zu verbinden wie so gut wie alles auf der Unterseite des Falken. Nein, hier wird eine Klip Lösung angeboten. Die weißen Teile habe ich hier zum ersten Mal gesehen und eignen sich sehr gut für das Vorhaben. Gesichert werden sie durch eine modified plate, 1x4 , die man an einem Ende noch quer darüberlegt.



    Die beiden Seiten unterscheiden sich nicht nur optisch voneinander. Auch das Bauen an sich war abwechslungsreich und keineswegs eine Wiederholung des vorangegangenen. Grund dafür liegt sicher darin, dass die angesprochene Oberfläche der Schächte so unterschiedlich ausgeführt ist. Langweilig wird mir auch nach x Stunden immer noch nicht! Etwas das mir sehr wichtig ist!




    Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Schön langsam bekommt die Oberseite des Falken ein Gesicht. Und so sieht dann eine Seite aus, nachdem ich die Unterseite der Schächte in die richtige Endposition gebracht hatte, das will ich euch natürlich nicht vorenthalten:



    Ihr meint, dass die Schächte noch nicht fertig sind? Da fehlt noch was? Stimmt, aber das kommt erst in einem späteren Bauabschnitt, vorerst wird noch was anderes angebaut…

    Vauban : Recht hast du! Das scrollen ist auf Dauer mühsam, wird uns aber nicht erspart bleiben...


    #5 Aufbau Vorne


    Vorab bin ich bemüht die korrekten Säckchen für den Abschnitt 6 zu finden.



    Erst jetzt bemerke ich, dass die kleinen Säckchen mit einem Punkt versehen sind, um die sechs zu markieren. Das eine große Säckchen hat diesen Punkt nicht. Hm, warum einheitlich sein, wenn‘s auch so geht. Mich hats geärgert, denn ich musste aus dem anderen Karton die Säckchen mit der vermeintlichen Nummer 9 hervorkramen und die beiden Nummern erneut trennen. So genug gemeckert. Ich hatte Lust zu Bauen!

    Endlich bekommt der Falcon seine vollständige Kontur. In Bauabschnitt 6 wird das Gerippe der beiden Arme vorne (wie heißen die eigentlich? Gibt es da einen Namen dafür?) gebaut. Richtig was Aufregendes war da nicht dabei. Die Seitenteile werden mit dem Bau verkleidet. Alles ist recht stabil ausgeführt. Auch hat der Falke jetzt eine ausgewogene Gewichtsverteilung. Noch immer ist es recht zielführend das Monstrum mit einer Hand im Zentrum des Gerippes anzugreifen und so sicher von A nach B transportieren zu können.



    In Bauabschnitt 7 wird die Unterseite der Arme (ich bleib mal bei dieser Benennung) verkleidet. Die Details auf der Oberseite halten sich in Grenzen. Wie auch die restliche Unterseite überwiegen auch hier die Noppen, auf Platten wird fast zur Gänze verzichtet. Abwechslung erfährt die Unterseite nur durch diverse Platten, wo man die Unterseite sieht. Light bluish gray überwiegt. Außerdem müsste der Falken dann schon gekonnt präsentiert werden, um rundum die Details ansehen zu können. Diese Präsentationsfläche schiebe ich vor mir her und werde es noch weiter tun müssen, denn so wirklich Platz in der Wohnung ist dafür nicht. Verschiedenste Lösungsvorschläge vom Stativ über Selbstgebautes mit Material vom Baumarkt bis hin zu einem Ständer komplett aus Lego geistern ja bereits im Netz herum. Die Wandmontage hat es mir dabei ebenso angetan wie eine Konstruktion aus Plexiglas… aber darüber mache ich mir erst irgendwann Gedanken…



    Hier möchte ich zwei Details herausstreichen. Bereits auf den Bildern, die ich vergangenes Jahr vor dem offiziellen Start des Sets gesehen habe sind mir die Öffnungen an den Armen aufgefallen. Wie ich finde sind die ausgesprochen gut umgesetzt und fügen sich nahezu nahtlos in die Plattenkonstruktion ein. Die Konstrukteure haben hier wirklich einen tollen Mix aus Stabilität und Design umgesetzt. Das wird ersichtlich, dass bei einer dieser Öffnungen eine Aussparung entsteht bzw eine Platte um genau eine Noppe in die Öffnung steht. Im Bild unten sollte ersichtlich werden, worum es geht.



    Auch bei der Befestigung der Plattenkonstruktion am Modell wurde in die Trickkiste gegriffen und nicht Noppe auf Noppe gebaut. Im Bild unten ist ersichtlich, dass die Plate with Pin on Bottom (2476) versetzt angebracht werden. Zur leichteren Anfinden der richtigen Position werden im vorangehenden Schritt Plates with Door Rail (32028) eingesetzt. Die Platte lässt sich ohne Probleme anbringen, ein Verfehlen oder falsches Ansetzen der Plattenkonstruktion ist so gut wie ausgeschlossen. Sehr Benutzerfreundlich.



    In Abschnitt 8 werden die beiden Innenleben auf der Unterseite außen verkleidet. Ersichtlich am Bild mit den orangen 2x4er Plates. Dies geht recht zügig von der Hand. Wie alle anderen Anbauteile werden auch diese Blenden nicht gesnotet sondern mit Pins am Rumpf befestigt, was die Stabilität unterstützt.



    Bei den beiden Armen werden die Öffnungen besetzt. Ich war beim Bauen enttäuscht, denn hier werden Bricks aufeinander gesteckt und noch lieblos mit etwas Schnickschnack deren Konturen vertuscht. Ich hätte mir da wirklich mehr erwartet. So irgendwie angelehnt an der Verkleidung der Seitenteile der Arme, oder einfach etwas mit mehr Pep… nunja wird vermutlich deshalb so sein, weil man beim Endresultat eh nur einen Bruchteil einsieht bzw es so auch stabiler sein wird… einen Grund dafür versuche ich mir zumindest einzureden…



    Einige Platten sind dann noch über und damit wird die Rumpfunterseite verkleidet. Insgesamt 4 Segmente werden hier gebaut. 2x 2 idente Plattenbauten, zur Abwechslung wieder mal eine Wiederholung. Muss dennoch gestehen, es wird nicht fad trotz der Wiederholungen. Die Segmente werden vor bzw hinter den seitlichen Röhrengängen (wieder habe ich keinen Fachausdruck dafür) angebracht. Was ist gemeint: Im Bild unten seht ihr die Unterseite des MF nach Bauabschnitt 8. Links und rechts sind noch 2 unvollendete Bereiche (meine Röhrengänge). In Flugrichtung vor und hinter diesen Röhren sind diese Segmente angebracht und verkleiden so einen Großteil der Unterseite. Bin schon gespannt wie die fertiggestellte Unterseite des MF aussehen wird zumal man sich ja auf Minifiguren-Maßstab schrumpfen lassen muss um da was sehen zu können…. Aber das habe ich ja schon ausführlich weiter oben besprochen…



    In Abschnitt 9 werden die Arme vollendet. Die Oberseite gestaltet sich ausgesprochen detailliert, ganz anders als die Unterseite, verständlich. Die Details werden durch die meiner Ansicht nach perfekt integrierten Rundung der Öffnungen getoppt – wie ich ja bereits weiter oben angesprochen habe!



    Ein weiteres Anbauteil hinter dem rechten Arm möchte ich kurz ansprechen. Dass beim Millennium Falcon nicht ausschließlich konventionell gebaut wird ist hier gut ersichtlich. Beim Bau dieses recht einfach aussehenden Teils „biegt“ man (natürlich nicht wirklich“) eine Stange schräg über 2 Plates unterschied nach oben. Find ich ein gelungenes Detail und beweist erneut, dass es sich hier um kein 0815 Set handelt (sofern man ein LEGO Set überhaupt so nennen darf).




    Jetzt hab ich genug und räume alles wieder weg, denn der Esszimmertisch will ja auch anderweitig genutzt werden können. Es geht nicht mehr so leicht wie bisher! Das Monstrum ist jetzt extrem Kopflastig, verständllich, und ich habe Mühe, dass es mir nicht aus der Hand rutscht. Meine bisherige Trageweise im Zentrum des Gerippes ist nicht mehr ausreichend. Ich trage es wie ein Baby mit beiden Händen vorsichtig unter dem Falken - alles bleibt wo es hingehört... es funktioniert...


    Der vordere Teil des MF ist fertiggestellt und ich bin gespannt auf die kommenden Abschnitte. Halbzeit wäre ja jetzt so ca. Also dann bis bald und danke fürs Lesen bisher! Ich hoffe ich langweile nicht allzu sehr!