dann stelle ich auch hier mal mein neuestes MOC vor.
Es geht wieder zurück zu putzigen, animierten Kreaturen.
Das Modell wurde inspiriert von den Werken der deutschen Illustratorin/Künstlerin Johanna Forster, die vor allem durch Ihre kleinen Grunlings, also kleine Kreaturen in Form von Obst oder Gemüse bekannt ist. Ettliche Ihrer Werke zieren bei uns zu Hause Küche und Esszimmer. Daher lag es Nahe so etwas einmal in Lego zu versuchen.
Im Prinzip sind es kleine Waldgeister in Form eines Fliegenpilzes, Rosskastanie, Nuß oder Buchecker, Brombeere, Pfifferling und der (bedingt essbaren) Eichel. Diese machen sich fröhlich auf Richtung Küche, mit Ausnahme des Fliegenpilzes, der beleidigt ist, weil er als ungenießbarer Pilz nicht mit darf.
Die Figuren sind bis auf die Eichel motorisiert um eine Art laufende Bewegung darzustellen. Angetrieben wird alles über 2 Powerfunction M-Motoren, jeweils einer links und einer rechts im Modell.
Für die MoRaSt Anlage in St. Augustin (ABSoult Steinchen) habe ich dann noch eine Monorail in Form der ersten raketenbetriebenen Monoraupe mitsamt Ihrem Reiter des Küchenchefs "Le Zucchini" gebaut, welcher sich das Gemüse schnappt und in seine Küche transportiert...
Soweit, nun lassen wir Bilder sprechen:
Die Rückseite:
Die beiden großen Sträucher in der Detailansicht
Detailansicht der Figuren:
Und die Monoraupe mitsamt Ihrem Reiter dem Chefkoch Le Zucchini:
Anbei noch ein YouTube Video des Modells in Bewegung:
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Ein paar mehr Bilder gibts auf meiner Flickr Seite:
Dann möchte ich auch hier die Collab von Larsvader und mir vorstellen, die wir dieses Jahr auf dem Berliner Steinewahn vorgestellt haben.
Seinen Anfang genommen hatte das Ganze Ende 2024 als ich mit der Planung eines größeren Castle Projektes für mich selbst begonnen habe. Mir schwebte schon lange etwas in dieser Richtung vor, aber Burgen mit Landschaft drum herum gibt es schon massig da draußen und irgendwie hat immer so ein bisschen die zündende Idee gefehlt etwas in Richtung Castle zu kreieren, was nicht unbedingt alltäglich ist und sich etwas von der Masse an tollen Lego Burgen abhebt.
Bis dann 2024 die beiden Lego Designer Wes Talbott und Chris Perron Ihr Hobbyprojekt "Firebreathing Fortress" in Skaerbaeck vorgestellt hatten. Die Idee mit einer Burg, welche auf einem Felsen, geformt wie ein Drachenkopf steht fand ich absolut genial und so erwuchs die Inspiration daraus, warum nicht mal ein Burgendiorama mit den Wappentieren der Castle Fraktionen als Fels-Skulptur bauen...
Da mein Herz schon seit Kindertagen für die Wolfsbande schlägt, und ich auch die beiden Hauptsets 6038 und 6075 besitze, war auch klar, welche Fraktion und welches Wappentier umgesetzt werden sollte.
Auf meinem ersten Berliner Steinewahn 2024 hatte ich mich mit Lars unterhalten und wir meinten, dass eine Castle Collab mal wieder was Feines wäre. Lars hatte mich dann auch recht schnell angeschrieben, als ich ein WIP-Projekt in einem Nachbarforum gestartet hatte, ob er an Bord springen kann und wir daraus eine Collab machen. Ich fand die Idee super, hatte ich doch auf dem Schwabenstein 2024 eine schöne Collab bestaunen dürfen, mit 2 völlig unterschiedlichen Burgen, die sich gegenüberstanden und durch eine große Landschaft miteinander verbunden waren.
Gerade Lego Castle eignet sich wunderbar für solche 2-Mann Projekte, da im Prinzip jeder seine Burg nach Gutdünken bauen kann. Absprachen können sich nur auf die Landschaft beschränken und da Lars und ich ähnliche qualitative Vorstellungen davon haben, wie eine Landschaft und auch eine Burg bautechnisch umgesetzt werden kann, stand der Collab nichts mehr im Weg.
Ich hatte zu diesem Zeitpunkt schon mein Layout und die Geschichte im Moc von einer durch die Wolfsbande entführten Edeldame der Löwenritter, welche von Ihrem umwerbenden Edelmann und seiner Leibgarde verfolgt wird, entworfen.
Lars ergänzte diese dann und baute dazu eine Grenzburg der Löwenritter zu den Outlands, welches ein Heer an Löwenritter-Reiterei, zur Rettung der Maid entsendet.
Gestaltungstechnisch waren wir uns schnell einig, dass wir eine herbstliche Landschaft kreieren und möglichst kein klassisches "Legogrün" in der Landschaft verwenden wollen (oder wenn, dann maximal als leichte Akzentfarbe). Erstens, weil gefühlt jedes Castle MOC im Frühling/Sommer angesiedelt ist, und zweitens, weil es mittlerweile so viele gut verfügbare Teile in schönen herbstlichen Farb-Tönen gibt. Zumal durch die Verwendung von Gelb, Orange und Rottönen in den Laub-Bäumen und kühleren Grüntönen wie Sandgreen und Darkgreen das Ganze auch einen schönen farblichen Impakt gibt. Auch mit dem üblichen Schema hellgraue Burg auf dunkel-grauem Felsen wollten wir brechen und haben das Ganze dann schlichtweg umgedreht.
So hat im Prinzip jeder an seinem Modell über die Monate hin gebastelt mit gelegentlichem Austausch von Bildern auf Whats-App. Die meisten Absprachen gab es dann im dazwischenliegenden Sumpf, wo sich die beiden MOCs dann treffen sollten. Lars hat mich den Sumpf entwerfen lassen und ich habe ihm dann den exakten Landschaftsquerschnitt übermittelt, den er dann übernehmen konnte.
Und was soll ich sagen, die beiden MOCs passten 1A aneinander.
Die Premiere der Collab sollte dann auf dem Berliner Steinewahn 2025 stattfinden auf welchem dann dieses Modell zu sehen war:
Soweit zur Collab, nun zu meinem Teil des Dioramas dem Wolfsfelsen. Lars wird dann auch irgendwann seine Burg detaillierter vorstellen.
Wie schon erwähnt die Storyline in meinem Diorama umfasst die Wolfsbande, welche Ihre Burg auf einem vorgelagerten Felsen erbaut hat, der in alter Kunstfertigkeit wie ein Wolf geformt wurde. Die Idee dahinter war, dass der Felsen von einem alten Geist erfüllt ist (dargestellt durch den im Maul eingekerkerten Geist, daher soll wohl auch ein Heulen des Wolfsfelsen in Vollmond Nächten zu vernehmen sein). In dem Felsen lebt eine urtümliche, riesenhafte Wolfsrasse und die Wolfsbande hat über Ihre Druiden und Magier Kontrolle über den Geist und somit über das Wolfsrudel, welche sie bei der Verteidigung ihrer Burg unterstützen. Die Wolfsband hat die Edeldame aus der nahe gelegenen Festung der Löwenritter entführt, was dort natürlich nicht unbemerkt geblieben ist. So begibt sich der Herr der Burg auf eine verzweifelte Befreiungsaktion gefolgt von seiner Leibgarde. Das Wolfsrudel (das tierische aber auch das menschliche) ist jedoch alarmiert....und so beginnt das Scharmützel...
Die Verfolgungsjagd:
Das Lager der Wolfsbande:
Die Herren der Burg mitsamt Opferaltar
Der eingekerkerte Geist:
Landschaftsimpressionen und Details:
LED-Beleuchtung:
es wurden etliche LEDs verbaut, daher eine Impression mit stimmungsvollem blauen Licht...
Insgesamt gibt es 8 motorisierte Funktionen, die von 7x PF M-Motoren und 1x PF L-Motor betrieben werden (Kutsche + Pferde, reitender Edelmann, reitende Leibgarde, 2x attackierende Wölfe, aus der Höhle kommende Wolf, Geist im Wolfsfelsen, Mühlrad mit wasserbetriebenem Schmiedehammer, Feuerstelle mit sich drehendem Braten)
Die Funktionen lassen sich am besten im Video anschauen, daher der Link zu meinem YouTube Kanal:
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Soweit, vielen Dank fürs Lesen und schauen der Bilder.
Ich hoffe Lars und ich schaffen es die Collab nächstes Jahr irgendwo nochmals gemeinsam auszustellen.
Mein Teil wird dieses Jahr noch auf der Bricking Bavaria 2025 in Friedrichshafen, auf dem Schwabenstein 2025 in Stuttgart und auf der ComicCon 2025 in Stuttgart zu sehen sein.
Die Wolfsbande ist meiner Meinung eigentlich eher den „Bad Guys“ zuzuordnen. Gelten sie doch in der Castle Lore als Wegelagerer und Räuberbande. Im Gegenzug zu den Forest Man, die eher dem Robin Hood Thema entsprechen und daher nicht wirklich als „böse“ zu bezeichnen sind. In späteren Sets der Black Knights und der Drachenritter waren die auch bei dem einen oder anderen Set als Gefangene dabei.
Ich persönlich interpretiere die Wolfsbande als Raubritter-Orden…
Jedenfalls in meinem Part der Steinewahn-Collab kriegen die Löwenritter ordentlich eins auf die Mütze…
als quasi Einstand, möchte ich hier jetzt auch mein aktuellstes MOC vorstellen. Es handelt sich hierbei um eine motorisierte und drehbare Spieluhr, welche die Geschichte eines Königreiches zeigt.
Seine Premiere hatte das Modell vor ein paar Wochen auf dem Berliner Steinewahn 2024.
Ich wollte schon lange einmal etwas zum Thema LEGO Castle machen. Es sollte aber nicht das dreihundert-drölfzigste Burg-Dorf-Diorama werden (ok, es ist letztlich auch irgendwie ein Burg-Dorf-Diorama ), sondern etwas spezielleres. Mittlerweile versuche ich bei meinen Modellen immer eine Art Geschichte zu erzählen, welche unterstüzt wird von mechanisierten und motorisierten Komponenten.
Quasi eine Art der Selbstgeiselungen, da so der Adrenalin-Spiegel auf den Ausstellungen hoch gehalten wird (zumindest bei den ersten 1-2, wenn die Kinderkrankheiten der Mechanik im Langzeitbetrieb noch nicht auf dem Schirm sind) .
Ich wollte hier die Geschichte in Form einer Spieluhr erzählen. Ich versuchte mit gegensätzlichen Stimmungen zu arbeiten, Licht-Dunkelheit, Freude-Trauer, Hoffnung-Verzweiflung und dies durch jeweilige Farbschemata rüberzubringen.
Dargestellt ist ein Burgtor, gesäumt von mittelalterlichen Fachwerkhäusern. Vor- und Rückseite der runden Spieluhr zeigen dabei ein- und dieselbe Stadt zu unterschiedlichen Zeitpunkten in gegensätzlichem Zustand. Einmal als florierendes Königreich am Höhepunkt seines Wohlstandes und Macht. Und einmal an seinem Tiefpunkt, verarmt und gezeichnet durch jahrelange Kriege und Auseinandersetzungen. Durch die angewinkelten Häuser ergeben sich an den Seiten des Dioramas kleine Zwischenräume. Hier habe ich Türme eingebaut, mit kleinen Aufrissen, welche Zwischensequenzen der Geschichte zeigen.
Die dazu gehörende Geschichte:
Natürlich lässt sich das Diorama am besten in Bewegung erfassen. Daher hier das entsprechende Video auf meinem Youtube Kanal.
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Designtechnische Anmerkungen:
Ich habe mir hier wie oben schon erwähnt einige Gedanken zum Thema Stimmung gemacht, und wie man dazu passend ein- und dieselbe Szene verschieden darstellen kann. Für die helle Seite wollte ich vor allem freundliche Farben benutzen. Alles soll fröhlich wirken. Eben ein Königreich am Höhepunkt seiner Macht. Alles ist mit Blumen geschmückt. Helle Grün-Töne kombiniert mit rosa Blüten sollen das frühlingsartige erblühende Königreich darstellen. Die Mauern sind vorwiegend in hellem Grau, das Fachwerk in reddish und dark-brown dargestellt. Überall hängen Wimpel und Flaggen von den Häusern
Die düstere Seite soll einen entsprechenden Farbkontrast liefern. Das light bluish grey wird ersetzt durch dark bluish gray, was dem Mauerwerk eine wesentlich düstere Stimmung verschafft. Die eingebauten Details im Mauerwerk, wie vorspringende Steine oder Textursteine sind exakt gleich wie auf der hellen Seite. Unterbrochen wird dies durch den Einbau von verfallendem Mauerwerk, um den schwindenden Wohlstand zu zeigen. Ebenso verfuhr ich bei den Fachwerkhäusern. Die jeweilige Holzfarbe wurde gegen die nächstdunklere getauscht. So wird alles reddish brown aus der hellen Seite gegen dark brown getauscht (das ging zu 95% auf, hinsichtlich Teileverfügbarkeit). Alles dark brown der hellen Seite wird durch Schwarz getauscht. Überall sind Beschädigungen in den Fachwerkbereichen eingelassen. Die Dachschindeln sind fleckig gebaut, um Verwitterungen darzustellen. Das Dach des Ziegenstalles ist sogar beschädigt und somit undicht. Die Blumengirlanden an den Fenstern sind vertrocknet und verdorrt. Der blühende Efeu am Mauerwerk durch Dornen-Gestrüpp ersetzt. Die neuen dark purple Blätter unterstreichen dabei perfekt die Düsternis. Die Wimpel und Flaggen sind zerrissen und zerfledert.
Details:
Zentraler Fokuspunkt des Dioramas ist jeweils der König, der sich kompositionstechnisch exakt in der Mitte des jeweiligen Geschehens befindet. Zu beiden Seiten des Königs wird jeweils die aktuelle Lage und Stimmung seiner Untertanen gezeigt. das wesentlichste Merkmal ist natürlich das die einst jubelnde Bevölkerung (dargestellt durch die jeweils 4 auf und ab hüpfenden Minifigs) der hellen Seite gegen auf und ab hüpfende Ratten ersetzt wurden. Erwähnenswert ist auch das Bodepflaster. Dieses ist auf beiden Seiten exakt im gleichen, chaotischen Muster gepflastert.
Bei genauer Betrachtung finden sich aber noch weitere Details, auf die ich gerne aufmerksam machen möchte:
Gasthaus:
Auf dieser Seite ist ein Gasthaus dargestellt, welches auf der hellen Seite gefüllte Vorratskammern aufweist, welche auf der düsteren Seite leer sind. Die kläglichen Reste werden von Ratten und streunenden Hunden einverleibt. Das Gasthaus ist verlassen und mit Brettern vernagelt. Das Wirtshausschild zerstört oder geplündert. Die übrige geblieben Alkoholika wurden durch düstere Gestalten geplündert. Das tanzende Paar ist durch einen torkelnden (und daher auch irgendwie tanzenden) Betrunkenen ersetzt (Es bleibt dabei der Vorstellung des Betrachters überlassen, ob das grüne Zeugs verschütteter Alkohol oder Erbrochens darstellt ) Die Harfe des Barden liegt in einer Ecke und ebenso ist der Hut des sich freuenden Waldläufers am Boden verlassen zurückgeblieben
Ziegenstall
Auf dieser Seite ist ein Ziegenstall dargestellt (natürlich, kein Castle Diorama ohne eine Ziege....). In der düsteren Version ist dieser verlassen, die Stalltore zerstört. Statt Ziegen, finden sich nun Ratten im Stall. Der Brunnen als Zeichen für Wasser und Leben, ist ausgetrocknet und mit Brettern vernagelt. Die sich drehenden, im Spiel miteinander kämpfenden Kinder sind durch Ratten ersetzt, welche sich um die Abfälle streiten (und somit ebenso in einen "Kampf" verwickelt). Das Steckenpferd des Jungen liegt verlassen unter Gestrüpp verborgen. Der einst blühende Baum ist kahl und ohne Blätter. Seine Äste dienen fortan als wertvolles Brennholz. Ebenso wie die restliche Vegetation. Es soll eine Art tiefen Herbst des Königreiches darstellen.
Zwischenszenen:
Wie schon erwähnt, habe ich in den freien Räumen zwischen den Fachwerkshäusern jeweils 2 Türme gebaut, die jeweils als Aufriss eine Zwischenszene zeigen. Der Aufriss wird dabei durch die Ranken und Efeu (farblich passend zur jeweiligen Stimmung der Seite) kaschiert.
Plünderung:
Die Szene findet noch auf der hellen Seite statt. Daher ist das Mauerwerk des Gemaches in light bluish grey gehalten. Im Kamin brennt ein Feuer, beleuchtet durch eine PF-LED. Die passende Batteriebox befindet sich im Dach des "hellen" Wirtshauses
Krönung:
Um dem Diorama und der Geschichte einen etwas positiven Ausgang zu geben, entschied ich mich dafür, dass die Krone an den jungen Prinzen übergeht. Die Szene findet daher auf der düsteren Seite statt, folglich ist der Thronsaal in darkbluish grey gehalten. Um den aufkeimenden Hoffnungsschimmer subtil zu unterstreichen wollte ich einen durchs Fenster einfallenden Sonnenstrahl simulieren. Indem ich im rechten Winkel zum Fenster Wand und Boden hell gestaltet habe. Die trans-farbenen Wedges sollen die einfallenden Sonnenstrahlen darstellen, welche den Prinzen als Zeichen der Hoffnung beleuchten. Auch hier habe ich am oberen Ende der Fenster ein PF-LED eingebaut, dessen Batteriebox im Dach des "düsteren" Wirtshauses untergebracht ist.
Technik:
Die Drehung der Spieluhr wird durch einen motorisierten Turntable von [link=https://rebrickable.com/mocs/MOC-43960…ntable/#details]Antoineddp [/link] angetrieben. Allerdings habe ich den von Ihm verwendeten M-Motor gegen einen XL-Motor getauscht, um gerade beim Dauerbetrieb auf Ausstellungen genügend Kraftreserven zu haben. Credits gehen hier vor allem an HUWI von einem Nachbarforum für das Aufmerksam machen auf die Anleitung. Ein 2ter äußerer Drehkranz, basierend auf den Schmalspur Schienen und kleinen Eisenbahnrädern stabilisiert das Modell bei der Drehung und sorgt für ein ruckelfreies drehen. Credits gehen hier vor allem an @mick29 von einem Nachbarforum für die Ideengabe des Drehkranzes.
Die hüpfenden Minifiguren/Ratten sind auf 3er Achsen mit Stud befestigt, welche bei der Drehung über die curved Slopes geführt werden. Die Drehung der "tanzenden" Figuren wird durch den geriffelten Triebwerksschlauchs des Millenium Falken erzeugt, an welchem ein City Rad entlanggeführt wird. Die Kurbel der Spieluhr hat einen eigenen M-Motor, welcher so weit untersetzt wurde, dass eine zur Drehung des Modells passende Kurbelbewegung entsteht.
Soweit von meiner Seite. Ein paar mehr Bilder gibt es auf meiner Flickr Seite:
Entdecke dieses Fotoalbum von Feanor001 auf Flickr!
www.flickr.com
Ansonsten freue ich mich immer über Kommentare, Feedback und Kritik.
Wer das Modell mal live sehen möchte, kann das gerne diese Woche auf Bricking Bavaria 2024 tun. Zudem werd ich noch auf dem Schwabenstein 2024 und nächstes Jahr noch auf der ein oder anderen Show ausstellen.
Jepp, das „Return of the King“ wird zusammen mit einem kleineren „Begleit-MOC“, passend zum Thema auf der BB stehen…..und hoffentlich keine allzu großen Zicken mehr machen. Denn Platz zur Mechanik Wartung ist im völlig überfüllten Fürth wahrscheinlich kaum vorhanden.
nachdem ich ein paar von Euch auf dem diesjährigen Berliner Steinewahn kennenlernen durfte, hab ich nun die Zeit gefunden mich auch hier anzumelden und mich mal kurz vorzustellen.
Ich heiße Andreas, Baujahr 1980 und wohne im Süden Deutschlands in einem kleinen Kaff nahe Reutlingen in Baden Württemberg. Ich bin verheiratet und habe 2 Kinder. Im realen Leben bin ich Dipl. Biologe und verdiene mein Lebensunterhalt im Vertrieb von Labormessgeräten für Radioaktivität.
Im Internet und in den anderen deutschsprachigen Foren bin ich meist unter dem Namen "Feanor" unterwegs, so dass mich eventuell der ein oder andere zumindest vom Nickname oder von meinen Modellen her kennen könnte.
Seit rund 13 Jahren bin ich nun aus meinen Dark Ages heraus, bedingt durch meine jetzt fast vierzehn Jährige Tochter, durch die meine Leidenschaft für die kleinen dänischen Steinchen wieder geweckt wurde. Zuvor war ich hobbytechnisch über 10 Jahre lang mehr oder weniger semi-proffessionell in der Tabletop/Modellfiguren Welt unterwegs mit dem Fokus auf Bemalung und Gestaltung derselbigen. Eine Zeitlang war LEGO eher das Zweithobby neben dem Figurenmalen, hat aber über die Zeit hinweg letzteres irgendwann dann vollständig verdrängt bzw ersetzt.
Die Malerei hat mich aber nicht ganz losgelassen, zumindest nicht im 2 dimensionalen. So male ich zwischen dem Bauen meist Portraits mit Künstler-Bunstiften auf Ölbasis.
Wie bei vielen, fing die Begeisterung zunächst durch den reinen Bau von Sets nach Anleitung an. Hier waren es vor allem die Star Wars UCS Sets, die Modular Buildings und die damalige Harry Potter Reihe die meine Begeisterung weckten. 2014 Mit der Geburt von meinem Sohn und einem damit verbundenen Umzug in ein gemietetes Reihenhäuschen hatte ich Zugriff auf einen kleinen Hobbyraum, in welchem ich dann rund um die Modulars eine kleine Stadt mit Eisenbahn angefangen habe zu bauen.
Das war dann die Geburt von meinem langjährigen Stadtprojekt "Neu-Brickstadt", was vielleicht der ein oder andere aus anderen Foren kennt. Schnell habe ich dann auch angefangen eigene Häuser und Modelle zu bauen, und fand eigentlich auch großen Spaß darin. Nach ein paar Jahre kam dann 2018 der Umzug ins eigene Haus mit einem größeren Hobbykeller, und so wurde dann "Neu-Brickstadt 2.0" aufgezogen, zwar immer noch mit den Modulars aber auch mit einer großen Menge an selbst gestalteten Gebäuden, Landschaftsabschnitte und gemoccten Zügen (die auch heute noch existent sind).
Aber das Problem von solchen LEGO Städten ist ja, dass irgendwann auch der größte Hobbyraum bis zum Anschlag vollgebaut ist, und so ging es mir auch. Die Anlage war fertig. Aber wie es sich nunmal so in kreativen, künstlerischen, modellbauartigen-Hobbies verhält; der Weg ist das Ziel, und fertige Modelle fangen schnell an zu langweilen. Für andere MOCs war kein Platz und auch keine Steine, aber so wirklich abbreißen wollte ich die Stadt dann auch nicht, an der ich zu dem Zeitpunkt in dieser Ausbaustufe rund 2,5 Jahre lang gebaut hatte.
Und so schwand das Interesse an den bunten Steinen langsam und schleichend wieder, bis zu jenem Zeitpunkt im Juli 2021als durch tagelangen Starkregen die Kanalisation in unserem Wohngebiet derart überlastet war, dass wir in unserem Haus einen Kanalrückstau hatten und folglich das gesamte Untergeschoss mitsamt Hobbyraum mit ~2cm Wasser bedeckt war. Das liest sich zwar wenig, reicht aber für eine Komplettsanierung aller sich im Untergeschoss befindlichen Wohnräumen mit Laminatböden, so auch in meinem Hobbyraum. So war ich gezwungen, die Stadt im Rekordtempo abzureißen (bis auf 2-3 liebgewonne MOCs) um den Estrich trocknen lassen zu können. Kurz und Schmerzlos eben.
Im Nachhinein Glück im Unglück, denn so beschloss ich den Steinen noch ne Chance zu geben. Ich verwandelte meinen Hobbyraum in ein Bauzimmer und fing an wieder Modelle zu bauen und mit diesen dann auf Ausstellungen zu fahren. Denn letztlich liegt ja im Austausch mit Gleichgesinnten vor Ort der eigentliche Reiz eines jeden Hobbies.
So hatte ich dann 2022 mit meiner Neo-Classic-Space-Moonbase meine Aussteller-Premiere auf der Bricking Bavaria in Fürth. Seither versuche ich so 3-5 Ausstellungen pro Jahr zu besuchen.
MOC-technisch habe ich keinen bestimmten Fokus, sondern baue das, auf was ich gerade Lust habe. Auch wenn ich meine Neigung zu den klassischen LEGO Themen, wie Stadt, Space, Castle und Piraten nicht ganz leugnen kann. Ich versuche mittlerweile immer irgendwelche motorisierten Komponenten in meinen Modellen unterzubringen um diesen noch mehr Leben einzuhauchen.