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Die Asche der alten Welt

  • Ser Gerwein sah vorsichtig durch das Gestrüpp der Pflanzen.

    Wie es schien hatte er die entführten Bauern gefunden.

    Zwei Wachen unterhielten sich nur drei Meter entfernt in einer fremden Sprache.

    Bevor er noch überlegen konnte, was er unternehmen könnte, wurde er wieder ohnmächtig.


    Als der Kurier wieder zu sich kam, war ein neuer Tag angebrochen.

    Vorsichtig spähte er aus dem Wald heraus.

    Er sah viele Männer auf dem Boden liegen.

    Mit Schild und Schwert in der Hand untersuchte er die Männer.

    Alle waren tot.

    So wie es aussah hatten sich die Bauern befreit.

    Er blickte in die Runde und grübelte über das weitere Vorgehen nach.

    Da hörte er aus einer Bodenmulde ein Röcheln.

    Ein Überlebender?

    Er war Björn, der dort halb tot im Graben lag.

    Mit einem schnellen Blick erkannte Gerwein eine schwere Vergiftung.

    Schnell mischte er ein paar Kräuter in seiner Trinkflasche zusammen und flößte es Björn ein.

    Gerwein war zuversichtlich, das es Björn bald wieder besser gehen würde!

    Die Kräuter konnten sogar Tote wieder aufwecken! ^^

  • Ein Angebot, dass man nicht ablehnen kann


    Lamira Adan blieb am Hof des Elfenkaisers, der angekündigt hatte, dass er noch Pläne mit Lamira Adan habe und sie an seinem prachtvollen Höfe verweilen sollte. An einem überraschend kühlen Sommermorgen wurde sie erneut vor den Ebenholzthron gerufen. Silbern geharnischte Gleventtäger standen Spalier, um alle Eintretenden zu grüßen und zu warnen. Kaum hatte sie den Raum betreten, wurde sie auch schon von Aldur, dem Kaiser aller Elfen angesprochen:„Lamira, ich brauche deine Fähigkeiten als Anführerin und Kundschafterin. Den edlen Kindern des Elfengeschlechts sind die Söhne der Drachen, wie sie einst in Dragonia lebten und immer noch in Dranedur herrschen, ein Dorn im Auge. Nach dem wir langsam aber sicher zu unserer alten Stärke zurückkehren und den alten elfischen Glanz Wiederaufbauen können, ist es nun an uns neben den künstlerischen Aufgaben auch immer eine Pflicht bei den militärischen Entscheidungen mit unseren Fähigkeiten unter den Führenden Fraktionen der Neun Reiche einen Platz einzunehmen. Deshalb werde ich eine Schar Elfen entsenden um den dranedurischen Zaren zu stürzen und ich bitte dich, diese Schar anzuführen. Lamira sah sich um. Der Kaiser stand in seiner Prachtrüstung, umgeben von seinen besten Wachen vor seinem Thron und stellte eine Bitte.


    Lamira sagte sofort ja, zum einen weil sie den Traum und die Ambitionen des Kaisers nachvollziehen konnte, zum anderen weil ihr genau bewusst war dass sie sowieso keine freie Entscheidung hatte. Der Wille des Kaisers durfte niemals angezweifelt werden, das berichteten schon die alten Schriften. Für Zweifler an der göttlichen Allmacht der Elfenkaiser gab es keinen Platz in der elfischen Welt, die auf Treue und Vertrauen fußte. Kurze Zeit später saß sie bereits in einer elfischen Galeasse, die aufgrund ihrer dynamischen Bauart und die Kraft der Ruderer sowie durch die Unterstützung der Windmagier zu ungeahnten Höchstleistungen getrieben wurde. Während Lamira die vorbei rauschenden Wellen betrachte, sinnierte sie für sich:„Dieses Schiff ist eigentlich nichts anderes als das Elfenreich, es verbindet Fortschritt und Tradition, Stärke und Magie, und alles wird durch den Willen eines Steuermanns zu einer strahlenden Zukunft geführt.“ Plötzlich verstand sie den Kaiser und sein Vorhaben besser, der das Elfenvolk wie ein guter Vater leiten und beschützen wollte, um sein volles Potential auszunutzen um den Platz der Elfen zu festigen. Sie begriff, dass im Reich der Elfen wie auch auf diesem Schiff jeder einen Platz hatte und seine Aufgabe zum Wohle aller nach besten Wissen und Gewissen erfüllen musste.


    Als sie nach der Hälfte der eigentlichen Zeit in der Hauptstadt dieses östlichen Reiches ankamen, bemerkten Lamira und die zehn anderen Elfen, von denen fünf mit Gleve und fünf mit Bögen ausgerüstet waren und jeder einen etwa armlangen Säbel trug, viele arme und verzweifelte Menschen auf den Straßen dieser Metropole.

    Für den Nachmittag war ein Triumphzug, der die Eroberung der östlichen Neun Reiche feiern sollte. Ebenso wurde angekündigt, dass man eine große Anzahl an Kriegsgefangenen vorführen wollte. Lamira war sich sofort sicher. Dieser Triumphzug musste gestört werden, und die Gefangenen mussten, wenn möglich, befreit werden und natürlich musste der Zar entweder getötet oder gefangen werden.



    Aufgabe: Störe den Triumphzug und befreie die Gefangenen


    Der Hobgoblin und das Relikt der Macht


    Schwerterklirren und Hufgetrappel ertönten, als die Reiter mit der vollen Wucht ihrer Rösser in die leichten Truppen zaristischen Armee sprengten. Die überraschten Fußtruppen wurden binnen kürzester Zeit in einen Inferno aus Stahl, Leibern und Knochen so gut wie komplett vernichtet. Nach dem sich die erste Wucht gelegt hatte, wurden die Reiter von einer mörderischen Armbrustsalve getroffen, die fast alle Pferde niedermähte. Nun begann der Nahkampf, als die schwer gepanzerten Eliteeinheiten mitsamt ihren Kommandanten die zweite Runde eröffneten. Morugg war ebenfalls vom Pferd gefallen und kroch nun über den Boden, während er mit seinem Langdolch Haut, Fleisch und Sehnen durchdrang und einige Krieger beider Seiten zum Straucheln brachte. Iod Vados befand sich im direkten Duell mit einem der Leibwächter, als Friedrich Wilhelm, immer noch hoch zu Ross, dem Kämpfer mit einem geschickten Hieb den Helm und den darunter liegenden Kopf zerspaltete. Nach dem Tode aller Leibwächter war der Kampf jedoch immer noch nicht vorbei, der Kommandant hielt mit schwungvollen Hieb und unsichtbaren Luftstößen drei Angreifer im Schach, als Morugg von hinten an ihn heran trat und ihm das Messer in den Rücken stach. Gleichzeitig band einer Kombattanten, es Iod Vados Cenbell, das Schwert des Kommandanten mit seiner Schulter. Einer der Adligen schlug ihm den behandschuhten Arm ab, und Friedrich Wilhelm Hieb ihm schlussendlich den Kopf ab.


    Der Kampf war für alle Beteiligten ein sehr intensives Erlebnis gewesen, jedoch verfügte Morugg über sehr wenig Kondition, sodass er sich kaum noch auf den Beinen halten konnte, als sich der Staub lichtete. Überall lagen Erschlagene oder Verwundete. Doch nicht der nur der Feind war schwer getroffen, auch die Verteidiger hatten geblutet. Allein die Hälfte von ihnen war verwundet, die meisten der schweren Fälle war schon tot oder würde es bald sein.

    Iod Vados blutete heftig aus der Schulter, doch nach dem er einen Verband darum gewickelt bekam und einen Stärkungstrank bekam, ging es ihm schon bald besser. Friedrich Wilhelm hatte nicht so viel Glück, er hatte einen Pfeil im Knie stecken, und es war noch nicht absehbar, ob er das Bein jemals wieder benutzen können würde.

    Als Morugg so über das Schlachtfeld ging, außer ein paar oberflächlichen Kratzern und Schnittwunden fehlte im nichts, und den Toten die Geldbeutel vom Gürtel schnitt, fiel ihm ein metallisch glänzender Handschuh auf, von dem eine Aura der Macht ausging. Dies war der Handschuh des Kommandanten, und Morugg verspürte dass dringende Bedürfnis, den Handschuh anzuziehen oder zumindest mitzunehmen.


    Aufgabe:

    (Nur Morugg):Widerstehst du der Versuchung ?


    Nachdem sie sicher waren, dass alle Angreifer tot waren, beschlossen sie, zusammen mit den Adligen genug Truppen zu versammeln. Die beiden Abgesandten sollten einen Plan ausarbeiten wie man mit den Truppen der Adligen die Region säubern und dauerhaft sichern will. Bevor irgendetwas geschieht, muss der Adelsrat dies jedoch absegnen.


    Aufgabe (beide):Erstellt einen Plan zur Sicherung der Region.


    Im Fieberwahn


    Dem Zeitreisende, seiner gesamten Macht und Magie beraubt, blieb nichts anderes üblich als die Flucht in seine Traumwelten, während ihn irgendwo in Südende Wissenschaftler der blauen Garde aufs Grausamste untersuchten, ihn dabei jedoch stets am Leben erhielten, um ihre Untersuchungen fortführen zu können. Die Prophezeiungen, die am laufenden Band aus ihm heraus fielen stellten die erfahrenen Wissenschaftler der blauen Garde vor eine geistige Herausforderungen. Die meisten waren leer oder nur mit unzusammenhängenden Satzfetzen beschrieben. Es half alles nichts, wann eine Schriftrolle aus ihm herauskam und untersucht wurde, wurde sie als wertlos erachtet und immer von dem selben kleinen Zwerg in den Ofen geworfen. Als die schmerzhaften Untersuchungen vorbei waren und er wieder alleine in einem Raum, spürte sein Körper, dass es an der Zeit war aufzuwachen.


    Aufgabe: Wache auf.


    Heimwärts


    Björn hatte sich von dem Kater, der offensichtlich doch nicht tödlich endete, wie er dass zunächst angenommen hatte, mit Ser Gerwein auf einen weiteren Weg nach Westen. Dieser verlief verglichen mit den vorherigen Wegen sehr ereignislos. Sie trafen auf einer großen grünen Wiese ein, die auf der einen Seite von einem Fluss und auf der anderen Seite von einem Wald begrenzt wurde. Die Nähe zum Wald bot sowohl Vorteile als auch Nachteile, da man Wild, Beeren und Pilze genau so vor der Haustür hat wie Bären und Füchse. Besonders aber der Fluss sorgte für fruchtbares Ackerland. Insgesamt lagen sie zwar gut, aber auch relativ offen. Mitten auf der Wiese hatten sich bereits über 500 Bauern und Handwerker versammelt, die die zwei erwartungsvoll ansahen.


    Aufgabe : Überzeugt die Bauern von eurer Idee einer Siedlung, stellt den Aufbau vor (berücksichtigt dabei die Umgebung) und teilt Arbeitsgruppen für die 500 Bauern ein. Die Aufgaben sollten so sein, dass die zugeteilten Bauern diese Aufgabe in ein bis zwei Wochen erledigen können.

  • Morugg drehte den Handschuh in seinen Händen. Es war ihm als riefe eine Stimme nach ihm. Doch, für nur einen Moment, lichtete sich der Schleier und er schlug sich vor die Stirn sodass es weithin schallte. „Bei Khorne, das ist ja Wahnsinn“, rief er und warf den Handschuh weg. Der Bann war gebrochen und er machte sich wieder daran, mit einem Lied auf den Lippen, den Toten alles Brauchbare abzunehmen.

  • Tief im Norden ballte sich unbekannte Energie zusammen, Blitze in allen erdenklichen dunklen Farben zuckten aus dem Energieball. Plötzlich formte sich aus dem Energieball ein vierbeiniges Wesen mit 3 Köpfen, Energie sabberte ihm aus den 2 Mäulern. Langsam machte sich das Wesen auf den Weg nach Süden. Der Sabber suchte die Gegend nach Zeitanomalien ab, die im Raum zurückgeblieben waren. Auf einmal schien das Wesen etwas gewittert zu haben und begannt zu rennen und zu schweben....Richtung Süden. Am späten abend erreicht es den Rand der Festung und blieb erstmal sitzen - es hatte einen Namen gefunden - seinen Namen- Mrtndigordas - wir werden noch von ihm hören.. Dann schickte es Energiestöße in die von den blauen Wachen besetzte Zone. Krrchzzzz Krzzchh Der besoffene Penner an der Straßenecke schaute erschreckt den Energieblitzen hinterher bevor ihn einer der Blitze erstarren ließ. Dann hatten sie den Zeitreisenden gefunden. Nun machte sich Mrtndigordas auf den Weg. Als er im Gefängniss des Zeitreisenden ankam setzte er sich auf seine 4 Hinterpfotenartige Energiestrahlen und begann zu flüstern: Wach auf, Smods Pernagodold Zeitreisender im hier und jetzt und morgen. Wach auf. WACH auf........... Smods begann zu zittern und das Hirn begann zu schreien, im Geist - plötzlich setzte er sich auf, denn der Schrei ließ den Kopf fast platzen. Ich bin .... Ich bin ......Ich bin wach und dann stand er auf begrüßte Mrtndigordas mit einer festen Umarmung, schwang sich auf seinen Rücken und beide begannen ihre Reise in den Norden. Alle Wesen, die die beiden sahen erstarrten und starben binnen kurzer Zeit . ..........................................................


    Hey , das macht Spaß sagt "13"

  • Das Schwierigste war die Bauern zu überzeugen hier und jetzt zusammen zu arbeiten.

    Ser Gerwein gab sich deshalb als Held der Neun Reiche zu erkennen und appellierte an ihren Durchhaltewillen und daran, was man in einer Gemeinschaft alles erreichen kann!

    Anfangs widerwillig stimmten die Bauern zu.

    Björn und Gerwein teilten die Menschen in Arbeitsgruppen ein.

    Es galt so schnell wie möglich auf einem Hügel eine befestigte, kleine Dorfanlage zu bauen, und gleichzeitig Nahrungsmittel heranzuschaffen und Teile davon für den Winter zu konservieren.

    Björn tat sich bei allem als sehr kundiger Ratgeber hervor und so wuchs schnell eine Gemeinschaft zusammen.

    Ser Gerwein unterwies die Bauern noch in einfache Kampftechniken: Kampf mit den Holzknüppel und Heugabel.

    Björn zeigte, wie man am besten mit einem Bogen umging.

    Nach zwei Wochen machte sich Ser Gerwein auf um die anderen neuen Siedlungen zu unterstützen.

    Wie er gehört hatte, waren auf ihr betreiben hin in der näheren Umgebung drei weitere Gemeinschaften entstanden.

    Björn entschied dazubleiben, wohl auch, weil er inzwischen zum Dorfvorstand gewählt worden war.

  • Ich Lego® Baumeister *hüstel* weiß leider nx davon - ich muß mit den energiewesen im Nordend ahindarben....Energiewesen
    Und ja es muß erwähnt werden, weil es sich schöner liest.

  • Straßenkampf


    Lamira Adan und ihre elfischen Gefährten saßen in einer gemieteten Kammer in einem Gasthaus, das genau an der Hauptstraße lag. In der Ferne konnte man bereits die Pauken und Trompeten und die genagelten Schritte der Ehrengarde vernehmen. Auf ein gemeinsames Zeichen hin sprang die Hälfte der Elfensoldaten auf dem Platz und gingen federnd in die Hocke, um ihren Sprung abzufedern. Aus dem Fenster heraus eröffnete die andere Hälfte das Feuer auf die zaristischen Wachen. Diese fielen wie die Fliegen im Pfeilhagel der Elfen. Lamira schritt geistesabwesend und wie in Trance auf den Zaren zu, um ihn das Messer an die Kehle zu setzen. Sie war jedoch unaufmerksam bemerkte den Wachsoldaten nicht, der sich langsam hinter ihr aufbaute und ihr den Streitkolben zwischen die Schultern rammte.


    Dunkle Saat


    Am Abend nach der Schlacht vor der Festung betrat eine kleine vermummte Gestalt das Leichenfeld, auf dem pechschwarze Raben und Krähen ihren Festschmaus hielten. Zielstrebig steuerte er auf die Mitte des Schlachtfeldes zu, getrieben von einer unheiligen Gier nach einem verdorbenen Gegenstand. Die Gestalt nestelte an einer erzumschirmten und imposant wirkenden Leiche herum, bis sie endlich den Gegenstand ihrer Begierde gefunden hatte. Kurz drauf verschwand sie in der einbrechenden Dunkelheit.

    Welch Unglück wird aus dieser Missetat für die Neun Reiche und ihre Bewohner noch erwachsen ?


    Wachsende Stabilität


    Überall in der Region ging es voran. Die gezielte Neustrukturierung der Dorfstrukturen sorgte für Arbeit und Brot in der Bevölkerung. Der Handel mit dem neugegründete Kaiserreich der Elfen und den Küstenstädten der Menschen blühte wieder auf und die Menschen begannen zu hoffen. Die ständigen Patrouillen aus Adelstruppen und Bürgermilizen hielten sowohl Plünderer und Wegelagerer als auch die Menschenjäger der östlichen Reiche fern. Um das Kaiserreich Dranedur herum war es still geworden. Interne Thronstreitigkeiten werden das Land wohl die nächsten Jahre beschäftigt halten. Aus diesen Landen kam ein steter Zustrom an Verschleppten und Vertriebenen, die sich in den Neun Reichen eine neue Existenz aufbauen wollten. Nach einigen Jahren des totalen Chaos sind die Neun Reiche nun zur Ruhe gekommen und blicken mit Hoffnung der Zukunft entgegen.


    Einzelschicksale


    Morugg blieb als Diplomat für den Kapul Porandor aktiv und bereiste die Neun Reiche im diplomatischen Auftrag. Obwohl er fast ständig betrunken war gelang es ihm mit seinem Verhandlungsgeschick und seiner natürlichen Gier fast immer ein vorteilhaftes Angebot für die Hobgoblins auszuhandeln. Nach Jahren der Unsicherheit und Verzweiflung verlief sein Leben ab jetzt in geordneten Bahnen.


    Iod Vados Cenbell übernahm den Oberbefehl über die Adelstruppen und kämpfte in einigen Grenzscharmützeln gegen Marodeure und Banditen. Er ging vollständig in seinem Dienst auf und beschützte die Reiche vor allen Feinden. Er war ein guter Anführer der von seinen Männern respektiert und seinen Feinden gefürchtet wurde.


    Nachdem Lamira von hinten niedergeschlagen wurde, kamen ihr die anderen Elfen zu Hilfe und säuberten den Platz innerhalb kürzester Zeit. Die gesamte Zarenfamilie fiel an diesem Tag unter den Gleven und Pfeilen der Elfen. Als die blutige Tat vollbracht war flüchteten die Elfen mit einer verletzen Lamira in den Hafen, wo bereits ein Schiff auf sie wartete. Die Waldelfe wurde zu den Hochelfen gebracht und erhielt die beste medizinische Versorgung der bekannten Welt und kam bald wieder zu Kräften. Nach ihrer teilweisen Genesung übernahm sie eine beratende Funktion am Hofe des Elfenkaisers, auch wenn sie die langen Ausflüge in die Wildnis vermisste.


    Ser Gerwein blieb ein rastloser Wanderer in den Neun Reichen und half den neugegründeten Dörfern mit seinen Kurierdiensten und seiner Kampferfahrung. Die von ihm ausgebildete Miliz vertrieb die Wölfe aus den Wäldern und sorgte für Sicherheit in den Dörfern und dem näheren Umland.


    Björn wurde aufgrund seiner Integrität und der seiner aufrechten Art in den Dörfern geschätzt und schließlich zum Dorfvorstand gewählt. Sein Beschluss in den neuen Dörfern zu bleiben wurde endgültig, als seine Gefährtin ihm verkündete dass die Dorfgemeinschaft dabei sei sich um eine weitere Person zu vergrößern. Auch seinen Traum einer Mühle konnte er sich verwirklichen, mit der Hilfe der Gemeinschaft wurde diese binnen kürzester Zeit errichtet. Heute lebt er mit seiner Frau und seiner stetig wachsenden Kinderzahl in der Mühle, die in den gesamten Neun Reichen aufgrund der ausgezeichneten Mehlqualität bekannt wurde.



    Smods Pernagodold reiste mit seinem Energiewesen weit in den Norden, wo er sich von den Einheimischen als Götze verehren ließ und von den Opfergaben der Bauern ein gutes Leben führte. Für die Opfergaben versorgte er sie mit Licht und Energie. So lebte er bis zu seinem Ende glücklich und zufrieden von der Arbeit der Bauern.


    Herzlichen Glückwunsch, ihr habt die Hauptkampagne geschafft :thumbup: Jetzt beginnt das Nachspiel, dass direkt zu dem Abstimmungsergebnis führen wird.


    Das Konzil


    Nach der Invasion der Dunkelheit waren bereits einige Monate ins Land gegangen und alle Landesteile begannen sich zu erholen. Die allgemeine Situation hatte sich bereits so verbessert, dass sich alte und neue Herrschaftsformen in den verschiedenen Regionen etablierten. Deshalb beschloss Ottokar von Holmburg, alle Herrscher und Anführer der verschieden Fraktionen und Herrschaftsgebiete auf neutrales Gebiet der Buchwache einzuladen und dort die Landkarte abzumessen, Gebiete zu verteilen und freie und umherziehende Gruppen zu ihrem Recht kommen zu lassen. Die Vertreter der östlichen Regionen und der Insel Lyssaris waren bereits früher gekommen, um vor dem eigentlichen Verhandlungsbeginn die neue geopolitische Situation untereinander zu besprechen und es so vorzubereiten, dass es für die anderen verständlich werden würde.


    Auf diesem verfrühten Treffen befanden sich bereits Morugg, wie immer als Vertreter der Hobgoblins und wie immer betrunken, Iod Vados Cenbell als Vertreter des adligen Militärs, Björn und Ser Gerwein als Vertreter des Volkes und auch eine elfische Delegation, mit Kaiser Aldur höchstpersönlich und seinen engsten Beratern, unter denen sich auch Lamira Adan befand, die sich von ihrer Verletzung weiter erholte. Ebenfalls auf dem Vortreffen war auch eine Gesandtschaft der Zwerge, die von niemanden eingeladen worden war. Die Zwerge hatten sich während den gesamten letzten Kämpfen in ihren unterirdischen Festungen verkrochen, spielten sich jetzt allerdings als heldenhafte Retter und Verteidiger der Neun Reiche auf. Der erste Punkt auf der Agenda war, die verschiedenen Regierungsformen der östlichen Neun Reiche herauszuarbeiten und die jeweiligen Vor- und Nachteile zu notieren.


    Aufgabe: Arbeitet die Regierungsformen und ihre Vor und Nachteile heraus.

  • Fruchtlose Verhandlungen


    Die Verhandlungen und Diskussion der verschiedenen Interessengruppe zogen sich in die Länge, ohne zu einem Ergebnis zu führen. Oft endeten die Gespräche in einem handfesten Streit oder in einem Besäufnis. Nach einiger Zeit war es abzusehen, dass sich die Veränderungen nicht durchsetzen konnten und der Status Quo erhalten bleiben würde. Die Macht würde weiterhin in den Händen der alten Mächte bleiben. So vergingen die Tage, bis ein außergewöhnliches Ereignis die Eintönigkeit unterbrach.


    Der Anschlag


    Eines Abends erschütterte eine beunruhigende Nachricht die Versammlung. Früher am Abend hatte Morugg noch Gespräche mit einem Boten des Kapul Bashkaum geführt und hatte danach dem Branntwein der Draneduren zugesprochen. Gegen Mitternacht nahm das Unglück seinen Lauf. Eine kleine Gestalt war durch das Fenster des Elfenkaisers eingedrungen und hatte versucht ihn zu erdolchen, war jedoch gescheitert und war geflüchtet. Der angegriffene Kaiser schien aber bemerkt zu haben, dass die Gestalt einen merkwürdigen Handschuh trug. Der elfische Gardehauptmann ließ, nachdem ein blutiger Dolch bei den Zwergen und ein ominöser Handschuh bei dem betrunkenen Morugg gefunden wurde, verkünden dass sowohl die Zwerge als auch Morugg im Morgengrauen hingerichtet werden sollten. Die restlichen Gefährten würden dies jedoch auf keinen Fall zulassen und so stand ein Kampf unmittelbar bevor.


    Aufgabe: Präsentiert den Elfen einen Schuldigen oder Sündenbock, sonst wird es ein Massaker geben

  • Ich denke, es war der Kammerdiener des Kaisers. Ein Mann der mit den Jahren abtrünnig geworden ist und mit feindlichen Mächten sympathisierte, wollte er sich dem verhassten Kaiser entledigen und dies den Kapul anhängen. So würde ein erneuter Krieg ausgelöst werden woraus seine neuen Herren als Sieger hervorgehen würden.


    (:S)

  • Iod Vados unterstützte den Vorschlag seines alten Freundes, um schlimmeres zu verhindern.


    Dennoch war er skeptisch, dass der Handschuh bei ihm im Zimmer gefunden wurde. Denn Morugg hatte ihm alles erzählt, was er während der Schlacht so erlebt hatte und auch vom mysteriöse Handschuh hatte er berichtet.

    Und wieso sollte jemand anderes davon wissen, dass Morugg der Versuchung wiederstand? War er am Ende doch der Gier verfallen? Oder wollten die Elben oder eine andere Macht die Freundschaft zwischen dem Hobogoblin und dem Carcosaner spalten?

    So stimmte Iod Vados, mit schwerem Herzen und Sorgen um seinen kleinwüchsige Freund, dem Vorschlag zu. So opfert er lieber einen Fremden als einen guten Freund.

    Harry Potter is just like The Lord of the Rings, only with more lightsabers.

                                                                                                                                   - myself

    8):disguise::moustache:



    Mein schönes flickr

  • Die Anklage


    Morugg und Iod Vados Cenbell traten vor die Elfen, und zerrten einen gefesselten und geknebelten Elfen mit sich nach vorne. Morugg rief mit schriller Stimme: Dieser Elf, dein eigener Kammerdiener ist der Täter. Die Anklage war jedoch undurchdacht und unter besondererem Druck erfolgt, hatten sich doch alle anderen Anwesenden von ihnen distanziert, und wirkte sehr an den Haaren herbeigezogen: Der Diener war groß und schmal, außerdem würde kein Elf in einer so günstigen Ausgangslage bei seinem Versuch scheitern. Nachdem der Elfenkaiser kurz überlegt hatte, sprach er ruhig und sachlich:„Was ihr sagt, ist eine blanke Lüge und noch dazu eine tiefe Schmähung. Allein dafür verdient ihr schon den Tod.“


    Morugg und Iod Vados lief es eiskalt über den Rücken, und der Elfenkaiser fuhr fort:„ Was den Feigen Angriff auf mein Leben angeht, so seid ihr doch unschuldig. Meine Magier haben den Handschuh und seine magischen Kraftlinien untersucht, und der Gnom hat ihn nie berührt. Die Linie führt zu den Zwergen. Sie waren es ohne jeden Zweifel. Ihren Anführer töten wir und den Rest schicken wir kahl geschoren in das Loch zurück, aus dem sie gekrochen kamen. Seine Wachen traten vor und überwältigten die Zwerge. Die angekündigten Strafmaßnahmen wurden ausgeführt. Die Elfen sahen dem Wimmern und Heulen der Zwerge mit sichtlichem Vergnügen zu.


    Jetzt waren Morugg und Iod Vados an der Reihe. Die Elfen stellten sich rechts und links von ihnen in einer Reihe auf und nahmen ihre Gleven in die Hand. Die beiden Verurteilten wurden durch die Reihen getrieben, wobei jeder so fest zuschlug, wie er es für die Kränkung einer seiner Kameraden angemessen hielt. Am Ende der Reihe waren die beiden zwar grün und blau geprügelt, waren jedoch noch in der Lage ihren Aufgaben nachzugehen. So setzten sich alle wieder auf ihre Plätze und langsam trafen auch die anderen Herrscher und Anführer ein.


    Das war es von mir, jetzt übernimmt wieder die Spielleitung und es geht wie geplant weiter.

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